Katze allein halten nach 2-jährigem Mehrkatzenhaushalt?

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2 Antworten

hat sich mit dem umzug was geändert? zb weniger platz und damit steigender sozialer druck, ein balkon oder freigang der nicht mehr da ist..

sind die katzen wirklich nur sterilisiert oder kastriert? wurden sie beim arzt untersucht ob sie auch alle gesund sind? sowas kann ein anzeichen für eine beginnende erkrankung sein

hast du die möglichkeit den kater in ein eigenes zimmer zu stecken und die tür durch ein gitter zu ersetzen? so kannst du dir über ein paar tage ansehen wie die katzen miteinander umgehen ohne dass für irgendwen verletzungsgefahr besteht. rede evtl auch mit deinem arzt über bachblüten, feliway und zylkene. das kann alles helfen stress zu reduzieren

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ChaMio 08.10.2013, 22:08

Nein, im Gegenteil. Die Katzen haben hier viel mehr Platz. Und Hauskatzen waren es schon immer.

Alle 3 Katzen sind zu 100% kastriert. Also keine Hormonausschüttung mehr, etc. ...

Beim Arzt war ich noch nicht. Habe zwar schon öfter davon gehört, aber ich kann mir schwer vorstellen, dass es daran liegt. Weil es einfach so wilkürlich ist. Hin und wieder lecken/kuscheln sie sich ja auch (sehr selten!). Meistens geht er auf die Miez los, aber wenn er gerade in Rage ist, wird halt auch mal der andere Kater mit angegriffen.

Die Möglichkeit hier Gitter und Netze anzubringen, hab ich durch die Raumaufteilung leider nicht.

Mir fällt halt wirklich schwer zu glauben, dass es am Stress liegt. Weil er an und für sich ein sehr ausgeglichener Kater ist. Manchmal hab ich nur das Gefühl, es stört ihn, dass er keine ungeteilte Aufmerksamkeit bekommt.

LG

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Hallo Sonja

Ich würde als erstes, die Mieze beim Tierarzt duchchecken lassen.

Katzen sind sehr feinfühlig und merken, wenn ein Artgenosse kränkelt und mobben diesen dann aus der Gruppe.

Möglich, dass sie etwas hat, was ihr noch nicht merkt, weil sie keine Symptome zeigt.

Evtl. stimmt auch mit dem Kater etwas nicht (also auch zum TA), und er verbindet das Unwohlsein mit dem Mädel.

Möglich, dass er wegen irgendetwas erschrocken ist und sie in dem Moment in seiner Nähe war...... (z.B.: Toilettengang schmerzhaft und sie wollte schauen.....alles ist möglich).

Als nächstes würde ich ihn wieder in die Gruppe integrieren, denn das Problem welches du beschreibst, klingt nicht nach "typischer Soziopathie" (Unfähigkeit in einer Katzengruppe zu leben).

Vielleicht könnt ihr ihm ein Zimmer einrichten in welchem er nur dann alleine bleibt, wenn ihr außer haus seid und die offene Türe z.B mit einem Netz sichert so dass sich die drei sehen und riechen, miteinander "kommunizieren" können, aber keinem Schaden zugefügt wird, bis ihr das Problem erkannt und beseitigt habt.

Überlegt mal ob sich was verändert hat (Baustelle am oder um das Haus, neues Katzenstreu oder zu wenige Toiletten, starke Lärmentwicklung im Treppenhaus, neue Nachbarn mit unkastrierter/n Katze(n) usw...)

In eurem Fall muss schlicht "Ursachenforschung" betrieben werden.

Katzen trennen oder einen weiteren Artgenossen adoptieren (wobei das als letzte Option kein schlechter Gedanke ist) solltest du erst mal verschieben.

Es gibt Bachblüten, Globuli (entweder von einem ganzheitlich praktizierenden Tierarzt oder durch Tierheilpraktiker verordnet) und sogar Pheromonstecker (PetBalance von Fressnapf) die du noch anwenden bzw. ausprobieren kannst.

LG und viel Erfolg.

DaRi

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ChaMio 08.10.2013, 22:14

Hallo DaRi,

erstmal vielen lieben Dank für deine Antwort.

Das mit dem Tierarzt werd ich auf jeden Fall noch machen.

Verändert.. naja. ..mit der neuen Wohnung ist ja generell Veränderung einherrgegangen. Wir wohnen relativ nah an der Straße. Da ist natürlich ein gewisser Lärmpegel. Toiletten hab ich genauso viel wie vornweg. Katzenstreu hat sich tatsächlich geändert, weil das alte außer Handel war :( (denkst du ernsthaft, das bringt Katzen zur Aggression?)

Die Pheromonstecker werd ich auch jeden Fall mal probieren.. bzw. mich mal beim Tierarzt beraten lassen, was man somachen kann.

Und ab morgen kommen die 3 erstmal wieder zusammen.

Danke nochmal.

LG Sonja

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ChaMio 08.10.2013, 22:22
@ChaMio

Bzw: Noch eine Frage:

Als Kater 1 und 2 allein waren haben die sich abgöttisch geliebt. Jetz verbringt Kater 2 mehr Zeit mit der Miez. Ich überlege manchmal, obs vielleicht auch an der ungeraden Zahl liegt. Gibt es bei Katzen so etwas? so eine "5.-Rad-am-Wagen-Situation"? Eifersucht? Könnte man das ganze auflösen, in dem man eine gerade Anzahl Katzen hat?

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DaRi40 09.10.2013, 13:39
@ChaMio

Das kann ich definitiv mit "JA" beantworten - zumindest aus eigener Erfahrung - Ausnahmen gibt es immer.

Bei mir lebten schon 5 Katzen und ich hatte auch immer den Eindruck einer war so der "Outsider".

Und ich gestehe: Genau aus diesem Grund habe ich 4 Katzen und empfinde den alltag als sehr harmonisch.

Wobei die 3 Kater gern auch miteinander toben und unsere Lady (ca. 14) hat die freie Auswahl, mit zu spielen oder zuzuschauen.

Es ist nur immer eine echte Herausforderung eine "Fremde" Fellnase in eine vorhandene Gruppe zu integrieren.

Deshalb würde ich euch erst mal raten, zu schauen ob es sich auch so regeln lässt. Und wenn ihr denkt, eine Nr. 4 macht mehr Sinn dann versucht es.

Zu deiner ersten Frage.

JEDE, für uns auch noch so belanglos empfundene Veränderung, kann Katzen (Gewohnheits-Tiere) extrem empfindlich reagieren lassen.

Manchmal reicht auch nur ein ungünstiger Platz fürs Katzenklo.

Ich denke immer ein wenig nach dem Feng Shui Prinzip - denn Katzen sind sensibel für jede Form von Schwingung und spüren sogar Wasser-Adern auf.

Auch wenn es jetzt etwas ins Spirituelle geht, aber ich würde - wenn ich in eine neue Wohnung gezogen wäre - jeden Raum einmal "ausräuchern", energetisch reinigen.

http://www.puramaryam.de/reinorte.html

Ist nur gerade so ein Gedanke der unbedingt geschrieben werden wollte.

LG DaRi

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