Katholische Heirat mit einem Nicht-Christen?

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Normal ist da sicher nichts zu machen, das werdet ihr ja dann sehen. Aber mir kommt da gerade ein Gedanke. Es sollte möglich sein, dass ihr bei der Kirche einen Priester findet, der sich dazu bekennt, dass alle Menschen Geschöpfe Gottes sind. Er kann das ja nicht gut ableugnen. Weiters wird dieser Priester auch bekennen müssen, dass alle Menschen auf dieser Erde auch Fehler haben. Dann wird dieser Geistliche auch zugeben müssen, dass die tätige Nächstenliebe das oberste Gebot der Kirche ist. Ja und schlussendlich wird er auch bestätigen müssen, dass der Liebe Gott allen Menschen einen freien Willen gegeben hat. Nun wenn ihr den Priester gefunden habt, der euch das alles bestätigt, dann fragt ihr ihn ganz einfach, ob er nicht so lieb sein möchte und euch zwei den Ehebund segnen möchte. Er wird sagen, das ist kein Problem. Nun, dann rückt ihr mit der nächsten Weisheit an das Tageslicht. Ihr sagt ihm, dass der Bräutigam kein Mitglied der Kirche ist, das er aber ein Bahai ist. Die Bahai haben die grundlegenden Lehren weiter ausgeführt , insbesondere der Gedanke der Einheit der Menschheit und die Versöhnung der Religionen. Das widerspricht ja nicht den katholischen Glaubensgrundsätzen, ja ganz im Gegenteil, das möchte ja auch die Kirche. Sie findet halt derzeit noch keinen Weg dazu. Nun bittet ihr den Priester ganz lieb, er möchte sich doch mit dem geistigen Rat seiner Bahai Gruppe besprechen, wie man alles am besten abwickeln könnte. Bei den Bahai sollte es überhaupt keine Probleme geben, weil die ja viel toleranter sind , als wie die Katholiken, und weiters haben beide Religionsgemeinschaften zum Teil fast identische Ansichten. Es müsste eigentlich klappen. . Meinen Segen habt ihr jetzt schon .

Wird schwierig, da er aus der Kirche ausgetreten ist, (was ja bedeutet, dass er die katholische Kirche ablehnt). Anders wäre es, wenn er von Geburt an einer anderen Konfession angehören würde.

es kommt wohl vor allem darauf an ob er aus der katholischen Kirche ausgetreten ist. Dann wirds nämlich brenzlig. Auf jeden Fall einfach mal mit dem zuständigen Geistlichen sprechen, vielleicht klappts trotzdem. In der evangelischen Kirche hat man da weniger Vorurteile.

Das kann Dir nur Dein zuständiger Gemeindepfarrer beantworten, wobei ich dazu sagen muss, dass Deine Angabe über eine "andere Religion" Deines Freundes sehr vage ist; z.B. bin ich mir nicht sicher, ob Du den Unterschied zwishen Religion und Konfession kennst ...

das ist immer abhängig vom Pfarrer. Selbstverständlich kannst Du einen "Nichtchristen" heiraten, solange er Gottes Gesetze achtet. Die Einstellung ist ausschlaggebend. Die Kirche selbst ist ein verlogenes Pack - siehe die vielen Kindesmissbräuche. Das was da bekannt wurde ist die Spitze des Eisberges. Frage Dich eher, ob Ihr nicht nach einer anderen Religion heiraten wollt. z.B. nach dem alten Glauben, der ist wesentlich ehrlicher als die römisch katholische Kirche. Viele Dinge sind verändert worden, auch das Sakrament der Ehe. Siehe Kaiser Constantin und das Konsil.

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