Katholisch oder Evangelisch, hilfe?

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23 Antworten

Die Taufe ist weder katholisch noch evangelisch, sondern allgemein christlich.

Um zu entscheiden, ob du in die Evangelische Kirche oder die katholische (oder eine andere) eintreten möchtest, musst du dich genau informieren und auf jeden Fall auch Gottesdienstein und Messen besuchen. Die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens, also solltest du sie schon lesen. Das Alte Testament ist sehr umfangreich, aber ich würde an deiner Stelle das Neue Testament ganz lesen.

Wenn du entschlossen bist, gehe einfach zu einem Priester oder Pfarrer, und der wird dir sagen, wie der Eintritt genau abläuft.

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Die Evangelien stehen für sich selbst.

Dagegen ist die Bibel als Ganzes nur ein Sammelwerk von Geschichten, welche sich die Geschichtenverbreiter nach ihrem eigenen Gutdünken zusammengebastelt haben.

Ob nun evangelisch, katholisch oder eine sonstige christliche Religionsgemeinschaft, bleibt sich gleich, weil es bei allen nur darum geht, mittels des Paulus die Lehre von Jesus so sehr zu relativieren, daß vom Kerngedanken im tatsächlich Gelebten kaum noch etwas übrig bleibt.

Da stellt sich dann eher die Frage, für wen denn irgendwo beigetreten werden soll. Wenn es um Traditionen geht (weil es andere auch so machen oder weil es im Einzelfall von anderen so gewollt ist), dann ist auch das ungefähr so, als wenn ein Veganer Schlachter wird und darin kein Paradoxum sieht, oder auch, wenn ein Krebskranker Baldriantropfen für das ideale Heilmittel hält.

Geht es aber vor allem darum, ein eigenes Leben zu leben und nicht das Leben anderer, dann kommt es nicht auf Bindungen zu einer Organisation an, sondern auf eigene Grundsätze, die Verwirklichung derselben und auf Überlegungen, was dem förderlich ist und was dem entgegensteht.

Wenn aber die eigenen Grundsätze mit denen einer religiösen Richtung im Einklang stehen, dann gibt es aus solchen Grundsätzen heraus keinen Grund, der Gemeinschaft nicht beizutreten.

Doch schon die Überlegung, ob katholisch oder evangelisch, zeugt davon, daß noch nicht einmal die gravierenden Unterschiede zwischen beiden Richtungen wirklich erfaßt worden sind, daß aber gleichzeitig doch ein Streben danach besteht, der Lehre der Evangelien nahe zu kommen.

Deshalb meine Empfehlung: Erst einmal viel genauer über alles informieren und alles kritisch durchdenken. Ein dies verhinderndes "Gift" schlucken, indem man sich religiösen Ideologien unterordnet, wäre da auf jeden Fall der falsche Weg.

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Kommentar von KaeteK
18.11.2016, 12:20

Ahnung vom Glauben an Jesus Christus hast du jedenfalls nicht. Unglaublich, was man hier so alles zu lesen bekommt. Es wäre so, als ob ich Laie einem Chirurgen sage, wie er zu operieren hat :-(  Rede mit, wo du mitreden kannst...

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Erst mal: Ich finde es klasse, dass Du Dich da auf den Weg machst.

Ich würde das aber nicht übers Knie brechen. Begleite Deine Freundin in die kath. Kirche und schau, was dir da gut tut. Sprich mit den Menschen, geh in kirchliche Veranstaltungen.

Geh auch ruhig in die ev. Kirche. Geh zum Gottesdienst und lern die Menschen dort kennen.

Frag sie, warum sie in ihre Kirche gehen. Was ihnen gefällt und was ihnen nicht gefällt.

Informier Dich. Ich würde nicht einfach die Bibel durchlesen, weil man m.E. vieles sehr missverstehen kann, wenn man die Hintergründe nicht kennt.

Auf ev. Seite kann ich die Stuttgarter Erklärungsbibel sehr empfehlen. Da erfährt man eine ganze Menge Hintergrundwissen, das einen vor groben Irrtümern bewahren kann.

Sieht Dir die Homepages der großen Kirchen an http://www.ekd.de und http://www.dbk.de.) Da gibt es viele Informationen zum Glauben und zum täglichen Leben. Dann vielleicht die Homepages Deiner Landeskirche bzw. Deines Bistums. Und dann die Homepages der Gemeinden bei Dir vor Ort.

An meiner ev. Kirche schätze ich die Offenheit, um der Menschen und um Gottes willen immer wieder die eigene Position zu hinterfragen und ggf. zu verändern. Ich schätze die ungeheure Freiheit, zu der der christliche Glaube auffordert und die er fördert.

Die kath. Kirche hat einen ungeheueren Reichtum an Formen und Ritualen. Aber sie hat sich manchmal auch in dogmatische Festlegungen eingelassen, mit denen sie ihr Glaubensleben und auch das tägliche Leben hinter Dogmen einmauert. Der derzeitge Papst rüttelt da gehörig dran, das empfinde ich als positiv. Aber wenn es um Schwangerschaftskonfliktberatung und einige andere kritische Diskussionspunkte geht, etwa Umgang mit sexuellen Minderheiten, da bin ich viel mehr auf der evang. Linie - und froh deswegen.

Darum schau einmal, wo Du dich wohlfühlst und was Dir persönlich, aber auch von der Glaubenslehre her gut tut. Lass Dir dabei Zeit.

Sprich ruhig mit den Pfarrerinnen und Pfarrern oder Priestern von Ort. Vielleicht können Sie Dir auch ein gutes Buch für den Einstieg nennen...

Und dann wirst Du eine gute Entscheidung treffen können, wann und wo Du getauft wirst.

Viel Glück und guten Segen

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Kommentar von Viktor1
17.11.2016, 19:46

"Gratulation" zu deiner Werbung für deine Konfession.
Du hast dabei vergessen, daß der FS sich für das Christentum interessiert. Das ist die Botschaft Jesu.
Irgendwelche Befindlichkeiten welche du hier als  wichtig suggerieren möchtest sind da Nebensache. Und die empfohlenen Erklärungen zur Bibel sind nichts anderes als konfessionelle Vorgaben, welche  sehr wohl daneben liegen können.
Zuerst muß man (als Suchender zum Christentum) die Botschaft Jesu verinnerlichen - dann sehen wo das passt.

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Hallo,

durch Deine katholische Freundin hast Du vielleicht schon an Gottesdiensten teilgenommen. Das geht ja auch ohne Kirchenzugehörigkeit. Den evangelischen Glauben kennst Du durch den Schulunterricht.

Im Internet kannst Du Dich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Religionen informieren.

Wenn Du vorhast, Deine Freundin zu heiraten, ist es für sie einfacher, wenn Du der gleichen Konfession angehörst oder konfessionslos bleibst.

Du kannst natürlich auch mit Priestern beider Religionen sprechen und Dich über die Voraussetzungen für einen Kircheneintritt informieren. Und du musst Dich nicht sofort entscheiden.

Um an Gott zu glauben, mußt Du nicht zwangsläufig Kirchenmitglied sein.

Alles Gute für Dich,

Giwalato 

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Kommentar von Lillizu
20.11.2016, 04:16

Ließ am besten selbst das ganze Buch,dann wirst du verstehen und erkennen was die Wahrheit entspricht.In den Kirchen wird dir nur zu verstehen gegeben,was die Kirche nur will und vieles wird weg gelassen.

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Kommentar von DerBonnerMann
17.04.2017, 11:42

totaler blödsinn. mene frau katholich ich evangelich. wir haben in der katholichen kirche ökomenich geheiratet.

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Ob katholisch oder evangelisch musst du natürlich selbst entscheiden, schließlich ist es DEIN Glaube den du da verfolgen möchtest.

Geh einfach zum jeweiligen örtlichen Pfarrer bzw. Pastor und rede mit ihm drüber. Er wird dich am besten beraten können, wie du der Kirche beitrittst.

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Kommentar von Lillizu
20.11.2016, 04:53

Wenn du wirklich an Gott glaubst dann ist das alte Testament genau so wichti.Im neuen Testament macht Jesus uns nochmal aufmerksam auf das alte Testament und den Propheten.

Wenn du an Gott glaubst und an seinen herabgesanten Worten,dann hast du deinen wahren Glauben in deinem Herzen .und brauchst nicht irgendwo bei treten...wo von dir verlangt wird,dich zu ändern,wenn du schwach bist!so wie es hier gesagt wurde.

http://hur-babylon.de/buch-die-heiligen-vater-und-ihre-paten/beweise-links-usw-sowie-quellenhinweise-des-autors/

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Die Frage, welche Religion du annehmen möchtest, kann dir hier keiner abnehmen.. beschäftige dich mit beiden intensiv und entscheide dann, welche du wählen möchtest und ob du das überhaupt tun willst.

Also lass dir lieber noch ein bisschen Zeit bis du weißt was du möchtest, anstatt dich unter Druck zu setzten.

Du kannst dich doch bestommt auch so erstmal nah zu Gott fühlen, wenn du an ihn glaubst..

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Kommentar von tygafanhiphop
17.11.2016, 04:41

Das kann ich natürlich. Aber irgendwann wird es halt eben Zeit, auch beizutreten, deshalb mach ich gerne jetzt schon mal mir Gedanken darüber.

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Kommentar von tygafanhiphop
17.11.2016, 04:44

Das möchte ich natürlich nicht. Deswegen möchte ich davor bestens Infomiert sein.

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Zunächst mal: Die Bibel brauchst du nicht von vorn bis hinten durchlesen! :-)

Aber die Evangelien, die Apostelgeschichte, den Brief des Apostels Paulus an die Römer und den ersten Korintherbrief solltest du schon kennen. Auf jeden Fall ein Evangelium, sagen wir mal: das von Lukas, musst du vor deiner Taufe gelesen haben, damit du weißt, auf was du dich einlässt.

Besuche verschiedene Gottesdienste und versuche zu erspüren, wo du dich am wohlsten fühlst. Lass dich nicht davon irritieren, das es im Gottesdienstablauf viele Bräuche, Wechselrufe, Gesänge, Gebetsformen und Ritale gibt, die die regelmäßigen Gottesdienstbesucher alle kennen, die dir aber fremd sind. Da findet man nach und nach hinein. In der katholischen Kirche gibt es sehr viele verschiedene Rituale, in der evangelischen sind die Gottesdienste dagegen sehr viel schlichter und nüchterner, in Freikirchen gibt es kaum irgendwelche Riten.

Erkundige dich nach Glaubenskursen für Anfänger. In manchen Gemeinden gibt es richtige Gruppen dafür, in anderen führt der Pastor nur ein paar persönliche Gespräche. Weil es bei uns keinen Kurs gab, hatte ich vor meiner Taufe so etwas wie "Privatunterricht" bei einem ganz normalen Christen, den mir der Pfarrer vermittelt hat. Das war natürlich sehr persönlich und individuell und hat mir sehr viel gebracht.

Achte auch darauf, wie man dich aufnimmt. Merkt jemand, dass du neu bist? Suchen die Leute das Gespräch mit dir, laden sie dich zum Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst ein? Wie versuchen sie dich zu integrieren? Das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich und hat nichts mit der Konfession (evangelisch, katholisch, freikirchlich) zu tun, sondern mit der Lebendigkeit der jeweiligen Gemeinde.

Und guck dir mal die Postings hier zum Thema Religion, Gott usw. an. Du wirst sehen, dass einem Gläubigen oft die blanke Verachtung der Atheisten entgegenschlägt. Hast du das Rückgrad, in so einer gesellschaftlichen Atmosphäre deinen Weg im Alltag mit Gelassenheit, Selbstbewusstsein und fröhlichem Humor zu gehen, zusammen mit anderen Christen? Überleg es dir! Windbeutel, die sich vom kleinsten kalten Luftzug umpusten lassen, können wir nämlich schlecht gebrauchen.

Aber wenn du dich trotzdem in freier Entscheidung entschließt, dich taufen zu lassen:

Willkommen im Club! <3

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Kommentar von Giustolisi
17.11.2016, 09:56

"Zunächst mal: Die Bibel brauchst du nicht von vorn bis hinten durchlesen! :-)"

Man kann auch seine Seele verkaufen, ohne den Vertrag ganz zu lesen.
Ich empfehle die Bibel ganz zu lesen und nicht nur die schönen Stellen, sondern auch die, an denen der boshafte Christengott Sklaverei, Völkermord und allerlei andere Grausamkeiten gut heißt, befiehlt und zulässt, oder selbst unzählige Unschuldige tötet.

Ich würde mir reiflich überlegen, den anzubeten.

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Also, wenn du kirchlich heiraten willst, sollte es katholisch sein, da katholiken stress machen wenn eine katholikin einen protestanten heiraten will, wenn du aber in einer evangelischen kirche heiraten willst, dann ist denen die religion deiner frau egal, also wenn sie unbedingt katholische hochzeit haben will, dann musst du katholisch machen! Was die bibel angeht, die solltest du schon lesen, wie kannst du an etwas glauben, was du vom hören und sagen kennst, aber am besten mit einem bio buch oder so daneben, nicht dass du noch kreationist wirst.. Haha

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Um sich als Erwachsener  taufen zu lassen muss man vorher sich durch die Kirchen in Glaubensfragen ausbilden lassen.

Dein Pfarrer oder Pastor sagt dir wie das genau abläuft. Üblicherweise dauert es ca.1 Jahr von der Anmeldung bis zur Taufe die üblicherweise in der Osternacht vollzogen wird.

In deiner Vorbereitungszeit wird sich dein Pfarrer und ein Pate aus der Pfarrei und evtl Leute die du dir selber aussuchen kannst schulen und über Glaubensfragen diskutieren. Die müssen nicht alle strenggläubig sein. dein Lebenspartner gehört da z.B. in jedem Fall mit ins Boot.

Der Freund einer Cousine von mir kommt aus dem Osten und hat das auch gemacht. Wir sind dann halt ein Jahr lang bei denen zuhause mit Familie und dem Pfarrer so alle drei Wochen zusammengesessen. das war sehr nett und es hat sich mit dem Pfarrer auch eine private Freundschaft gebildet.man trifft sich noch heute öfters fernab der Kirche, und macht auch Ausflüge etc, ganz ohne religiösen Hintergrund.

Mach den ersten Schritt! Du wirst es nicht bereuen.

 

Hier noch ein guter Link zum Thema:

http://www.bistum-augsburg.de/Hauptabteilung-II/Pastorale-Grunddienste-Sakramentenpastoral/Gemeindekatechese/Veranstaltungen/Wenn-Erwachsene-nach-der-Taufe-fragen

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Kommentar von BigDreams007
17.11.2016, 06:40

Tut mir leid aber das ist in der PRAXIS absoluter Quatsch. Ich musste mit 29 wieder in die Kirche (ich habe mich für die Evangelische entschieden) eintreten weil ich sonst schlechtere Chancen auf verbeamtung gehabt hätte. Und die so gennate "Taufe" brauchte ganz sicher kein Jahr "Ausbildung über die Kirche etc." Das war totale Formsache ..... mehr nicht....!

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Kommentar von BigDreams007
17.11.2016, 06:43

Ich möchte gar nicht sagen, dass das in der Theorie nicht so ablaufen sollte. Aber wie schon gesagt....bei mir war das völlig anders...und das ist jetzt auch gerade mal 5 Jahre her ....

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Kommentar von salome77
17.11.2016, 07:11

Wenn Du wieder eingetreten bist, dann warst Du schon mal Mitglied. Dann geht es schneller.
Bei Neueintritt ist ein vorheriger Glaubenskurs in beiden Konfessionen Usus, damit man auch weiß, vorauf man getauft wird.

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Was stellst Du Dir denn unter "Kirchen-Beitritt" vor? Denkst Du, dass Du nur deswegen dann ein "richtiger" Christ sein wirst?

Den Glauben trägt man im Herzen und nicht in einem Kirchen-Beitritt.

Was weist Du über Gott und Jesus?

An der Stelle würde ich erst einmal anfangen, bevor Du Dich dem nächstbesten Seelenfänger an den Hals wirfst.

Aber glaube mir, kaum ein Christ kennt wirklich die Bibel und diejenigen, die sie ganz gelesen haben – na ja, da kommt es immer drauf an, von wem sie angeleitet wurden und das bekommt den Wenigsten so richtig gut.

Ich würde Dir dennoch empfehlen, Dich von Deinem Herzen leiten zu lassen. Als Informations-Quelle gibt es aber nur eine Quelle, die genau berichten kann und das ist die Bibel selbst. Lass Dich nicht von jemand Anderem anleiten, sondern lies selbst. Aber lass Dich ein wenig vorwarnen: es gibt Passagen darin, die sind echt nervig, denn da wird Seitenweise nur eine Ahnentafel herunter geleiert oder nur Loblieder gesungen (die Noten hat leider jemand vergessen mit einzutragen). Ist aber nicht schlimm. Da es immer selbstbeschreibende Abschnitts-Überschriften gibt, kann man auch mal was überspringen.

Der Punkt ist, dass Du in der einmaligen Situation bist, Dir Dein eigenes und undogmatisches Bild vom christlichen Glauben machen zu können und das solltest Du auch tun. Erst dann kannst Du Dir mal von den Priestern, Pfarrern und Pastoren erklären lassen, was die so glauben und lehren.

Jetzt kannst Du wirklich entscheiden, zu welchem Verein Du gehören möchtest oder ob Du lieber ohne Verein einfach nur so und frei an Gott glauben willst.

Ist Dir das zu anstrengend oder stressig oder langwierig?

Tja, so einfach mit dem Glauben ist das halt nicht. Das ist kein Wunschkonzert, wo man einfach mal ungelesen was unterschreibt und dann ist man "heilig" oder "auf der richtigen Seite".

Gott hat uns seine Lehren gegeben. Die müssen wir kennen, denn erst dann lernen wir Gott kennen und erst dann kann der Glaube beginnen. "Glaube" heißt nicht, "ich glaube, dass es Gott gibt". Glaube bedeutet, an die Lehre Gottes zu glauben, davon überzeugt zu sein. Doch ohne die Kenntnis darüber ist es einfach nicht möglich.

Ein kleines Beispiel dazu: Luzifer war der Lieblings-Engel Gottes. Er kannte ihn, lebte bei ihm und er wusste, dass er existiert. Doch er verlor seinen Glauben. Er weiß aber immer noch, dass Gott existiert, doch sein Glaubens-Verlust besteht darin, dass er nicht mehr an Gottes Wort glaubte und sich davon befreien wollte. Jetzt ist er verloren. Aber das ist eine andere Geschichte.

Verstehst Du jetzt, was "Glaube" bedeutet? Verstehst Du auch, warum es mit einem einfachen Kirchen-Beitritt nicht getan ist?

Du hast bisher wohl nicht so viel über Gottes Wort erfahren, deshalb ist es wichtig, dass Du es unvoreingenommen liest. Du hast jetzt eine einmalige Chance, die die meisten Menschen nicht hatten, denn sie wurden in eine "Kaste" hinein geboren und lernten nur die Lehren ihrer "Kaste". Wenn man das von Kindheit an so lernt, zweifelt man nicht mehr daran und schluckt wirklich jeden erdenklichen Mist.

Also, mach Dir Dein eigenes Bild von Gottes Wort – aber nicht von Gott selbst, denn das wird Dir nicht gelingen. Aber dies wird er Dir schon selbst erklären ;)

Ach, ja, noch etwas zum Inhalt der Bibel:
Das Alte Testament ist nur die Vorgeschichte, um zu verstehen, woher alles kommt. Der wesentlich wichtigere Teil ist das Neue Testament.

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Ich würde sehr gerne dem Christlichen Glauben 
beitreten

das macht man nicht, man überzeugt sich davon.

Weiß jedoch nicht wie ich das anstelle.

Warum weiß deine katholische Freundin keinen Rat mit der du dies alles ausdiskutierst ?

Welche soll ich beitreten katholisch oder evangelisch?

Frage deine Freundin, denn dieser wird es wichtig sein, welche Konfession du wählt.
Ansonsten befasse dich vorerst nur mit der Botschaft Jesu, welche direkt nur in den Evangelien enthalten ist - wenn du Christ werden möchtest und kein (angelernter) "Bibelgläubiger."
Wenn diese dich überzeugt, dann müßtest du hinterfragen, welche Lehre einer Konfession dieser Botschaft am Nächsten kommt.
Dies ist jedoch nicht so einfach.
Ich wüßte dies zwar genau, möchte aber hier nicht meine eigene Konfession bewerben. Laß dir für eine konfessionelle Entscheidung (viel!) Zeit.
Die "Ratschläge" welche hier gebracht wurden - du sollst zum Pfarrer gehen - sind natürlich Quatsch, da dieser ja schon eine bestimmte Konfession vertritt.
Dies trifft ebenso für den Besuch von Gottesdiensten zu oder "Glaubenskursen". Du mußt überzeugt sein, nicht "angelernt".
Ich wünsche dir auf deinem Weg zur Erkenntnis viel Erfolg.
Jesus. "..die Wahrheit (=Erkenntnis) wird euch frei machen".


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Beides ist christlich und gleichwertig. Beide haben Vor und Nachteile. Geirrt haben sich beide in der Vergangenheit. Luther war Antijudaist und hat auch zu Recht den Papst abgelehnt. (Hurerei). Papst Franziskus ist integer und der Papst sollte das Sprachrohr bleiben. Bei den Protestanten sind die Frauen als Pastoren zugelassen. Kommt bei den K. sicherlich auch früher oder später. Ich (k) sehe am Sonntag ZDF beide Messen. Also ob k. oder p. Such dir es aus. Geheimtipp: Schau joyce-meyer.de!!Mit Schüssel.

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Meine Empfehlung lautet: vor der endgültigen Entscheidung solltest du die Ursachen des Unglaubens in deiner Familie, und im Allgemeinen, erkunden und dauerhaft dokumentieren.

Darüber hinaus möchte ich mich dem Vorschlag, den Burak36xx gemacht hat anschließen. Aber auch zu studieren, was unter der Fuchtel von Kaiser Constantin (der Große) und seiner Mutter Helena aus imperialen Interessen eingefügt wurde, kann von persönlichem Wert für dich sein.

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Vielleicht könnte auch eine Freikirche eine sinnvolle Alternative sein, (FeG, EfG, Brüdergemeinde, Versammlung, Calvary Chapel usw.).

Generell denke ich, dass es nur 2 Arten von Kirche/Gemeinde gibt: Die unsichtbare Kirche/Gemeinde, die sich aus allen gläubigen Christen zusammensetzt, die aus ganz verschiedenen Kirchen und Gemeinden usw. kommen. Nur Gott allein weiß, wer alles zur unsichtbaren und erretteten Gemeinde gehört.

Daneben gibt es die sichtbare Kirche/Gemeinde, die aus allen besteht, die Mitglieder in Kirchen und Gemeinden sind und/oder Gottesdienste besuchen bzw. sich als Christen bezeichnen. Nicht alle, die zur sichtbaren Gemeinde gehören, sind auch errettet und gehören zur unsichtbaren Gemeinde.

Im Endeffekt kommt nach der Lehre der Bibel alles auf den Glauben an, der uns allein der unsichtbaren Gemeinde zugehörig macht und rettet (Joh 5,24; Joh 3,16; Apg 16,31 usw.).

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Kommentar von chrisbyrd
17.11.2016, 22:59

Hier findet sich eine Datenbank, in die verschiedene Gemeinden eingetragen sind. Vielleicht ist eine geeignete Gemeinde dabei: http://www.christliche-gemeinden.eu

Ich wünsche dir alles Gute und Gottes Segen dabei, die richtige Gemeinde zu finden!

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Ich empfehle erst einmal, die Bibel komplett zu lesen.
Du willst doch nicht deine Seele verkaufen, ohne den Vertrag ganz gelesen zu haben.

Da stehen einige Grausamkeiten drin, die der Christengott gut heißt, befohlen oder selbst verübt hat. Unter Anderem wären da Völkermord, Sklaverei, Das Töten Einzelner oder vieler Unschuldiger .....ich will nicht zu viel verraten.

Ich würde mir gut überlegen, einen derart bösartigen Gott anzubeten, es gibt ja genug Alternativen.

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Kommentar von zylmurbafi
17.11.2016, 11:01

Lieber Freund, du hast Null Ahnung von Gott. Und nicht böse sein: Null von der Bibel.

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Kommentar von Viktor1
17.11.2016, 13:30
die Bibel komplett zu lesen. 

Warum ? Er will Christ werden nicht "Bibelgläubiger".
Für Christen ist nur die Botschaft Jesu relevant, welche in den Evangelien enthalten ! ist. Alles andere ist nur Beiwerk, Information zum "geschichtlichen Hintergrund" (meist auch noch nicht mal das).

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Einfach zum örtlichen Pfarrer marschieren, der kümmert sich da drum :)

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Kommentar von tygafanhiphop
17.11.2016, 04:35

Geht das so einfach? Habe zwei Kirchen in meinem Dorf, katholisch und evangelisch.

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Kommentar von norgur
17.11.2016, 04:38

Ja, das geht so einfach. Wenn noch mehr erforderlich ist, lässt der Pfarrer dich das schon wissen. Die Frage nach der Konfession ist in meinen Augen sowieso komplett überholt. Klar, die Strukturen innerhalb der Kirche sind anders, aber glauben tun sie ja doch an den selben Gott.

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Kommentar von tygafanhiphop
17.11.2016, 04:42

Ich persönlich tendiere durch den damaligen Unterricht, eher zum Evangelium. Aber einerseits durch meine Freundin zum Katholischen.

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Kommentar von norgur
17.11.2016, 05:05

Ein Evangelium ist keine Konfession, sondern ein Band aus dem neuen Testament. Evangelische Leute sind auch keine Evangelisten. Wichtig wichtig:)

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Der Katholizismus ist eine sehr große Sache. Die Katholische Kirche ist Weltkirche und sie hat eine ca. 2000 jahre alte Geschichte. Es gibt 33 000 verschiedene Arten von Protestanten und Freikirchlern und jede behauptet auf sich den Wahrheitsanspruch, auf der anderen seite gibt es die Katholiken und die Orthodoxen deren Lehre nicht die gleiche aber die selbe ist.

In der Kirche spielt Bibel und die Tradition eine Rolle. Es geht mehr um das regelmäßige auseinandersetzen als um das kennen oder lernen davon

Ich Empfehle dir Exerzitien zu machen und danach zu entscheiden :)

Hier ein Video das mich vor kurzem bestärkt hat :)


Alles Gute dir.

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Jemand hat hier schon eine sehr gute Antwort zum Beitritt der Kirche genannt, also zum katholischen ider evangelischen:
Das ganze ist ein längeres Thema, jedoch stell dir die Frage ob du den Papst als Papst siehst oder als einen normalen Mensch der genau die selbe Verbindung zu Gott hat wie jeder andere auch. Wenn du an den Papst "glaubst" bist du eher katholisch, wenn nicht dann nicht.

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Wenn Gott dich berufen wird, ist deine Taufe auch in Sicht (Mt.22,14; 20,22; Röm.6,4).

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Weder, noch..Lies in Gottes Wort und lass dich nicht auf Menschenlehren ein.

Ich komme auch aus einer ungläubigen Familie - naja, ein bisschen kirchengläubig waren sie schon. Sie haben geglaubt und teilweise glauben sie noch, dass man mit der Kirchenmitgliedschaft und der Taufe Christ ist und man in den Himmel kommt. Alles andere ist für sie nicht relevant. Doch es rumort auch schon in ihnen...

Ich hoffe, du findest eine geeignete Gemeinde. Du darfst darüber beten und wenn du Fragen hast, darfst du mich auch gerne anschreiben. Überlasse es dem Herrn, wo Er dich hinstellt.

Hier noch eine wichtige Frage:

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.876

lg

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