Kater und Welpe - geht das klar?

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11 Antworten

Hallo,

grundsätzlich ist es möglich, Katzen und Hunde zu vergesellschaften. Das Problem bei ihnen liegt einfach immer in der gegensätzlichen "Kommunikation" - aber auch Tiere können "Fremdsprachen" (also auch fremde Körpersprache) erlernen.

Es ist i.d.R. auch einfacher, einer erwachsenen Katze einen Welpen zuzugesellen, als einem erwachsenen Hund einen Katzenwelpen.

Eine Katze wird sich gegen einen aufdringlichen Hundewelpen (so das Größenverhältnis nicht zu krass ist), gut zur Wehr setzen und der Welpe lernt ganz schnell: aufpassen, mein Gegenüber hat Krallen, das tut weh.

Die Schwierigkeit und große Gefahr liegt natürlich darin, dass Katzen sehr gezielt treffen können und leider gerät nicht nur die Nase des Welpen sehr schnell in die Reichweite der Katzenkrallen, sondern auch die Augen. Und da ist schnell etwas passiert.

Es liegt also in euren Händen und eurer Verantwortung, die Tiere über eine längere Zeit gut aneinander zu gewöhnen und vor allem müsst ihr sehr aufpassen, wie sich die Kontakte entwickeln.

Gutes Gelingen

Daniela

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Den eigenen Hund wird der Kater viel eher annehmen, als einen Hund der immer nur mal wieder vorbei kommt.

Ich habe schon immer beides im Haus, Katze und Hund. Mein Kater ist 10 Jahre alt und ist als Babykatze zu uns zum erwachsenen Westi gekommen (mein Westi hat Katzen immer vom Grundstück gejagt). Bei der eigenen Katze ist das schlagartig verschwunden - der gehört zur Familie.

Okt. 2014 ist mein Westi verstorben und wir hatten für 4 Monate keinen Hund - Kater war sehr nervig und wollte immer mit jedem Spielen und hat den Hund auch noch lange gesucht.

Im Febr. 2015 haben  wie wieder einen Welpen dazubekommen und der wurde vom Kater ohne zu zögern gleich angenommen.

Die bemerken recht schnell, wer zur Familie gehört.

Der Katze muß man halt einen Rückzugsort bieten, wo der Hund nicht hin kommt, dann regeln die beiden das von ganz alleine.

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Könnte klappen, wenn er den Hund als Welpen kennenlernt und er einen ausgeprägten Beschützerinstinkt aufweist, könnte das funktionieren.

Ich hatte mal eine Katze (haben wir auf der Landstraße gefunden, wahrscheinlich ausgesetzt), wo wir dachten, die müssen wir allein halten. Ängstlich, zum Teil aggressiv, hat uns auch oft gekratzt und die Möbel mussten auch leiden.

Dann hat es sich ergeben, dass wir doch eine ganz junge Katze dazu geholt haben. Unsere Julia war daraufhin wie verwandelt, benahm sich plötzlich, als wäre sie die Mutter. Ständig auf das Katzenbaby aufgepaßt, sie intensiv abgeleckt, sie zuerst aus der Schüssel fressen lassen und sogar ihren Stuhlgang im Klo immer sofort intensiv verbuddelt.

Alles Gute. lg Lilo

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Da hilft nur ausprobieren, wie er auf andere Welpen reagiert.

Reagiert er positiv, ist das schon mal die halbe "Miete".

Denn wenn er den kleinen "groß" werden sieht, sie täglich zusammen sind, ist die Chance recht groß, das sie sich auch in Jahren noch verstehen.

Kann aber auch gut sein, das wenn Wuffi den "Kinderschuhen" entwachsen ist Machkämfpe anfangen.

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Ist der Kater Freigänger? Das heißt, könnte er dem Hund auch wirklich mal ausweichen, wenn der Zwerg zu sehr nervt, oder kann er sich dann in der Wohnung nur auf den Schrank oder ins Nachbarzimmer verziehen?

Hast Du einen Plan B, den Du angehen könntest, falls es (wider Erwarten) dauerhaft nicht klappen würde zwischen Kater und Hund?

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Kommentar von tami0707
08.01.2016, 09:52

Ja, ist er. Einen Plan B müsste ich mir noch überlegen, vermutlich würde er zu jemanden aus meiner Familie wechseln. 

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Ein Welpe bleibt nicht immer Welpe. So schön es auch wäre ;0)
Ich denke mir probieren und Plan B in petto haben falls es nicht so klappt.
Ansonsten lasst es sein.

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Also die Kombi geht meiner Meinung nach besser, als ausgewachsener Hund und Kitten.

Bei uns lief das einwandfrei. Die Katze war zu Anfang größer als der Hund und konnte im ganz gut klar machen, wer der Boss ist und dass man sie nicht ärgern sollte. Ausgewachsen kamen beide eigentlich gut damit klar, beim Futter gar es zwar ab und zu mal ne Tatze auf die Schnauze, aber mehr eigentlich nicht.

Aber unsere Katze war auch ein ziemlich dominantes Tier. Die lag immer im Vorgarten und hat "Wachhund" gespielt und fremde Hunde angefaucht.

Ob das bei euch klappt, das kann wohl niemand vorhersagen.

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Ich denke mal nach deinen Erzählungen wird es gut gehen ,ich bin zwar kein Experte aber ich denke es mal.wenn ihr einen Welpen holt und er sich mit dem Hund versteht wir er sich daran gewöhnen das der Hund wächst und wenn die dann früher zusammen gespielt haben öde sonstiges werden sie sich später nicht gleich hassen. Wenn der Kater genervt von dem Hund ist kann es sein das er dem Hund mit der Pfote auf die Schnauze haut . Dann weiß der Hund das der kater der Chef ist  und meistens lassen die Hunde die Katzen dann in Ruhe. 

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naja, irgendwann wird der welpe aber erwachsen und was machst du dann mit dem kater?

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Kommentar von tami0707
08.01.2016, 09:32

Ich bin davon ausgegangen, dass er sich an ihn gewöhnen würde, wenn der kleine mit ihm groß wird. 

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Musst du ausprobieren reagiert jedes Tier anders drauf.

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Ausprobieren. Bei uns hats gut geklappt

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