Kater nicht Stubenrein?

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Normalerweise sollten Kitten frühestens im Alter von 12 Wochen (besser älter) von ihrer Katzenmutter und den Geschwisterchen getrennt werden, um bis dahin ausreichend entwickelt und sozialisiert zu sein. Ansonsten können spätere Verhaltensstörungen - wie z.B. Unsauberkeit oder auch Kratzattacken auf die Wohnungseinrichtung - die Folge sein, worunter Ihr nun möglicherweise zu leiden habt.
Wenn ein Kitten unzulänglich oder falsch erzogen bzw. sozialisiert wird, dann wird es sich als erwachsene Fellnase auch nur unzulänglich oder falsch verhalten können. Mit "Dummheit" hat dies jedenfalls nichts zu tun.

Selbst wenn Euer Kater ansonsten einen gesunden Eindruck macht - Katzen sind (leider) Meister im Verbergen von Krankheiten bzw. Schmerzen - sollte in solchen Fällen ein erster Gedanke stets auch der Vorstellung beim Tierarzt gelten, da u.U. Erkrankungen (z.B. Harnwegsinfekte, Blasenentzündung etc.) als Grund für eine Unsauberkeit in Frage kommen können.
Hat eine Katze Schmerzen beim Absetzen von Kot oder Urin, dann wird sie den Ort, den sie mit diesem Schmerz verbindet (also z.B. die Katzentoilette), künftig meiden, und ihr "Geschäft" woanders verrichten.

Wie hier bereits z.B. von kuechentiger geschrieben, kann und darf auch das Aussperren Eurer Fellnase keinesfalls die Lösung sein! Damit verlagert Ihr das Problem lediglich nach draußen (anstatt es zu lösen), und setzt bei den gegenwärtigen Witterungsverhältnissen überdies die Gesundheit und das Leben des Katers aufs Spiel (der Euch - zumindest anfangs - ja offenbar sehr viel bedeutet hat, sonst hättet ihn als Findling doch wohl kaum aufgenommen und mühevoll aufgepäppelt).

Wenn Euer Katerle alleine bei Euch lebt, dann könnten auch Einsamkeit (der fehlende Spiel-, Rauf- und Schmusekumpel) und Langeweile (also z.B. die Suche nach Aufmerksamkeit - notfalls um jeden Preis), für sein Verhalten zumindest (mit-)verantwortlich sein.

Entgegen landläufiger Meinung sind Katzen sind i.d.R. keine Einzelgänger, und sollten deshalb nicht in "Einzelhaft" gehalten werden - insbesondere als Kitten und als reine Wohnungskatzen.
Falls die Situation es erlaubt, solltet Ihr schnellstmöglich Ausschau nach einem Kumpel für die Fellnase halten, idealerweise z.B. im Tierheim.
Ein ausgeglichenes Katerchen und sein(e) neue(r) Partner(in) - die lieber zusammen spielen, als sich in der Wohnung zu erleichtern - würden es Euch sicherlich mit einer doppelten Portion Katzenliebe danken.

Da Katzen durch Abgucken und Nachmachen (voneinander) lernen, könnte ein gut sozialisierter - ggf. auch etwas älterer - Kumpel zudem dabei helfen, das Verhalten Eures Katerchens in die richtigen Bahnen zu lenken.

Dauerhafte Besserung können nur Zuwendung, Verständnis, Geduld und Nachsicht schaffen, keinesfalls aber Bestrafungen, da eine Katze die Strafe nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen kann (erst recht nicht, wenn das "Fehlverhalten" bereits in der Vergangenheit liegt).

Hilfreich sind vielmehr Lob und Belohnungen, und zwar immer genau in dem Moment, in dem die Fellnase sich so verhält, wie es von ihr erwartet oder gewünscht wird - also z.B. die Katzentoilette benutzt.

Zudem ist es aber natürlich auch wichtig, einer Katze ggf. durch ein deutliches "Nein" konsequent ihre Grenzen aufzuzeigen.
Bei Kitten kann es auch helfen, die Fellnase beim ersten Anzeichen für eine Unsauberkeit sofort und kommentarlos vom Ort des Geschehens in das nächstliegende Katzenklo zu setzen. Ob dies auch bei Eurem inzwischen einjährigen Katerle noch helfen kann, käme zumindest auf den Versuch an.

Katzen sind revierbezogene Gewohnheitstiere und reagieren empfindlich auf kleinste Veränderungen in ihrer Umgebung. Daher kommen grundsätzlich z.B. auch Überforderung (Stress), Unterforderung (Langeweile), Verunsicherung, Angst, ein Erziehungs- oder ein Aufmerksamkeitsdefizit als Auslöser für die Verunreinigungen in Betracht.

Fellnasen habe ein untrügliches Gespür für unsere Befindlichkeiten. Auch der Stress und die Ablehnung, denen er bei Euch offenbar ausgesetzt ist ("...macht er alles kaputt und es stinkt. Meine Eltern wollen ihn deshalb los haben..."), könnte da durchaus schon einen Beitrag zur Unsauberkeit leisten.

Wenn Krankheit oder mangelnde Hygiene der Katzentoiletten als Auslöser nicht in Frage kommt (mindestens 1-2 mal täglich Entfernen von Kot und Urin, regelmässiger Streuwechsel inkl. gründlicher Reinigung der Katzentoiletten, etc.), könnte die Unsauberkeit z.B. auch folgende Ursachen haben:

- Zu wenige Katzentoiletten vorhanden. Da Katzen ihr "Geschäft" gerne sauber trennen, gilt als Faustregel, dass man immer mindestens eine Katzentoilette mehr anbieten sollte, als man Katzen hat (also z.B. 1 Katze vorhanden => mindestens 2 Katzentoiletten erforderlich).
Bei pingeligen Fellnasen kann es auch helfen, darüber hinaus noch weitere Katzentoiletten anzubieten - insbesondere auch dann, wenn einer Katze altersbedingt oder problembedingt die Wege zum nächsten Klo zu weit werden (z.B. bei Kitten, Altertümchen oder kranken Fellnasen).
Zudem dürfen die Katzentoiletten auch nicht zu dicht beisammen stehen, da sie von den Fellnasen dann oftmals als eine Einheit angesehen, und entsprechend behandelt werden.

- Katzen reagieren empfindlich auf (häufige) Veränderungen, wie z.B. auf den Wechsel des Katzenstreus (Marke und/oder Material) oder der Katzentoilette, Ortswechsel der Katzentoilette, Duftstreu, Klumpstreu vs. nichtklumpendes Streu, etc..

- Katzen versuchen mitunter, vorhandenen Geruch - bei Textilien z.B. von Waschmitteln oder Weichspüler, bei anderen Flächen von Putzmitteln - durch ihren eigenen Geruch zu überdecken. Auf intensive Duftstoffe sollte man daher möglichst verzichten.

- Katzen wollen, auch auf der Katzentoilette, immer ausreichend Platz und Fluchtmöglichkeiten zur Verfügung haben. Vielleicht stehen die Toiletten zu beengt, oder sie sind der Fellnase einfach zu klein?

- Falls es sich um Katzentoiletten mit Abdeckung/Haube handelt, werden diese von manchen Katzen gemieden, weil auch dadurch die Fluchtmöglichkeit stark eingeschränkt ist. Zudem kann der Geruch i.d.R. nur schlecht abziehen, was auch Katzen (verständlicherweise) nicht mögen. Hier hilft es manchmal schon die Abdeckung abzunehmen, oder das Türchen auszubauen.

- Eine andere Ursache könnte eventuell auch ein ungünstiger Stellplatz der Katzentoiletten sein (laut, unruhig, etc.).

- Bei mehreren Katzen kommt u.U. auch Mobbing in Betracht, wenn das Opfer z.B. immer beim Aufsuchen der Katzentoilette von einer anderen Katze gestört oder sogar regelrecht überfallen wird.

Samtpfoten haben leider die Angewohnheit, sich bevorzugt an Orten zu erleichtern, die bereits nach den Hinterlassenschaften einer Katze riechen (selbst dann, wenn der Geruch dort für uns Menschen längst nicht mehr wahrnehmbar ist).

Saugfähige, weiche Untergründe, wie z.B. (Badezimmer-)Teppiche, Betten, Polster, Kissen, Decken, Handtücher, Kleidungsstücke etc., laden dabei besonders zur Verunreinigung ein.

Einerseits ist es daher wichtig, die Ursachen für die Unsauberkeit zu ergründen und dauerhaft abzustellen. Andererseits müssen vorhandene Flecken unbedingt so nachhaltig gereinigt werden, dass es dort nicht zu Wiederholungen kommt!

Dazu müssen die betroffenen Stellen zunächst gründlich(st) herkömmlich gereinigt, und anschließend dann nach Gebrauchsanleitung entweder mit Enzymreinigern (die bei der Vorreinigung verbliebene Proteine bzw. Harnsäurekristalle zersetzen können), oder alternativ auch mit hochprozentigem Alkohol (zerstört Fette im Kot bzw. Urin als Geruchsträger), behandelt werden.

Als Enzymreiniger kommen hier Produkte wie z.B. Biodor, Urine Off, EcoPet oder Simple Solution in Betracht.

Wie allgemein üblich, sollte man Enzymreiniger und Alkohol auf empfindlichen Oberflächen zunächst an verdeckter Stelle testen.

Im Falle verunreinigter Textilien müssen alle betroffenen Teile nach Waschanleitung zunächst möglichst heiß gewaschen werden. Wenn (Bett-)Decken, Teppiche oder andere Auflagen betroffen sind, muss natürlich auch der Untergrund entsprechend behandelt werden!

Gelegentlich kann es helfen, den Ort des Malheurs zeitweise mit stabiler, glatter Folie abzudecken (mögen Katzen nicht), ihn vorübergehend für die Katze unzugänglich zu machen, dort eine (weitere) Katzentoilette aufzustellen, oder ihn - falls sinnvoll möglich - zeitweise z.B. als Spiel-, Schlaf- oder Futterplatz zu nutzen.

Schließlich gibt es noch diverse Sprays und Aromen (z.B. Zitrusduft), die Katzen angeblich fernhalten sollen, von denen ich persönlich aber nicht viel halte, weil sie eher auf kurzfristige Abschreckung, als auf dauerhafte Lerneffekte setzen. In der Nähe einer Katzentoilette angewendet, könnten sie zudem eher kontraproduktiv wirken.

Hilfreicher wären dann eventuell Verdampfer für die Steckdose (z.B. Feliway, erhältlich im Fachhandel oder beim Tierarzt), die spezielle Duftstoffe (Pheromone) freisetzen, und dadurch bei Katzen zu Wohlfühleffekten und größerer Entspannung führen können.

Weitere lesenswerte Überlegungen und Tipps zum Thema findest Du z.B. unter

http://geliebte-katze.de/information/verhalten-von-katzen/problemverhalten-bei-katzen/was-tun-bei-unsauberkeit-der-katze

sowie in den weiteren damit verlinkten Artikeln.

Auf alle Fälle solltet Ihr stets Ruhe bewahren (sonst überträgt sich Euer Stress noch zusätzlich auf den Kater), der Fellnase mit Aufmerksamkeit, Zuwendung, Geduld und Nachsicht begegnen, und sie keinesfalls bestrafen oder mit Liebesentzug reagieren (da Katzen eine Strafe ohnehin nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen können).

Ich drücke die Daumen, dass Ihr das Problem bald in den Griff bekommt!

Alles Gute und viel Erfolg!

"Dummheit" meinte ich jetzt nicht gerade, ich hatte eher vermutet, dass er eventuell behindert ist oder sonstiges, da er auch viele anderen Dinge nicht versteht. Wie hier bereits z.B. von kuechentiger geschrieben, kann und darf auch das Aussperren Eurer Fellnase keinesfalls die Lösung sein! Damit verlagert Ihr das Problem lediglich nach draußen (anstatt es zu lösen), und setzt bei den gegenwärtigen Witterungsverhältnissen überdies die Gesundheit und das Leben des Katers aufs Spiel (der Euch - zumindest anfangs - ja offenbar sehr viel bedeutet hat, sonst hättet ihn als Findling doch wohl kaum aufgenommen und mühevoll aufgepäppelt). - das stimmt. Ich bin ebenfalls dagegen aber meine Eltern halten es nicht mehr aus. Alles stinkt und ist kaputt... Wir wollen ihn eben rauslassen wenn wir Arbeiten gehen und dann Abends wird rein lassen. Wenn Euer Katerle alleine bei Euch lebt, dann könnten auch Einsamkeit (der fehlende Spiel-, Rauf- und Schmusekumpel) und Langeweile (also z.B. die Suche nach Aufmerksamkeit - notfalls um jeden Preis), für sein Verhalten zumindest (mit-)verantwortlich sein. - Wir haben einen Zweitkater, die beiden verstanden sich von Anfang an sehr gut. Da Katzen durch Abgucken und Nachmachen (voneinander) lernen, könnte ein gut sozialisierter - ggf. auch etwas älterer - Kumpel zudem dabei helfen, das Verhalten Eures Katerchens in die richtigen Bahnen zu lenken. - der Kleine schau bei seinem großen Kumpel ab, das klappt einmal aber dann vergisst er es wieder. Dauerhafte Besserung können nur Zuwendung, Verständnis, Geduld und Nachsicht schaffen, keinesfalls aber Bestrafungen, da eine Katze die Strafe nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen kann (erst recht nicht, wenn das "Fehlverhalten" bereits in der Vergangenheit liegt). - Wir belohnen ihn wenn er es richtig macht, bestraft wird er nicht, nur ein deutliches "Nein" - Zu wenige Katzentoiletten vorhanden. Da Katzen ihr "Geschäft" gerne sauber trennen, gilt als Faustregel, dass man immer mindestens eine Katzentoilette mehr anbieten sollte, als man Katzen hat (also z.B. 1 Katze vorhanden => mindestens 2 Katzentoiletten erforderlich). Bei pingeligen Fellnasen kann es auch helfen, darüber hinaus noch weitere Katzentoiletten anzubieten - insbesondere auch dann, wenn einer Katze altersbedingt oder problembedingt die Wege zum nächsten Klo zu weit werden (z.B. bei Kitten, Altertümchen oder kranken Fellnasen). Zudem dürfen die Katzentoiletten auch nicht zu dicht beisammen stehen, da sie von den Fellnasen dann oftmals als eine Einheit angesehen, und entsprechend behandelt werden. - wir haben 5 Toiletten im Haus, ist jedoch eine voll wird alles andere gemieden und es geht daneben. Wir sind auch Tagsüber weg und können es nicht reinigen - Katzen reagieren empfindlich auf (häufige) Veränderungen, wie z.B. auf den Wechsel des Katzenstreus (Marke und/oder Material) oder der Katzentoilette, Ortswechsel der Katzentoilette, Duftstreu, Klumpstreu vs. nichtklumpendes Streu, etc.. - wir haben seit Anfang das selbe Streu und haben nur einmal etwas ausprobiert um zu sehen was er davon hält - Katzen versuchen mitunter, vorhandenen Geruch - bei Textilien z.B. von Waschmitteln oder Weichspüler, bei anderen Flächen von Putzmitteln - durch ihren eigenen Geruch zu überdecken. Auf intensive Duftstoffe sollte man daher möglichst verzichten. - Benutzen wir keine ^^ - Katzen wollen, auch auf der Katzentoilette, immer ausreichend Platz und Fluchtmöglichkeiten zur Verfügung haben. Vielleicht stehen die Toiletten zu beengt, oder sie sind der Fellnase einfach zu klein? - nein die Toiletten sind sogar größer als gewöhnlich, Abdenkung ist keine vorhanden - Eine andere Ursache könnte eventuell auch ein ungünstiger Stellplatz der Katzentoiletten sein (laut, unruhig, etc.). - das könnte sein - Bei mehreren Katzen kommt u.U. auch Mobbing in Betracht, wenn das Opfer z.B. immer beim Aufsuchen der Katzentoilette von einer anderen Katze gestört oder sogar regelrecht überfallen wird. - das passiert nicht. Der große Kumpel ist da ganz gelassen, oft deckt er sogar das ausgeschiedene des Kleinens zu da dieser es nicht versteht. Gelegentlich kann es helfen, den Ort des Malheurs zeitweise mit stabiler, glatter Folie abzudecken (mögen Katzen nicht), ihn vorübergehend für die Katze unzugänglich zu machen, dort eine (weitere) Katzentoilette aufzustellen, oder ihn - falls sinnvoll möglich - zeitweise z.B. als Spiel-, Schlaf- oder Futterplatz zu nutzen. -haben wir probiert, er hat auch auf Folien gemacht selbst bei Pfeffer u.a. Vielen vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich werde alles noch einmal versuchen! LG

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@Snowflakeonice

Gerne! :)

Ihr habt ja offenbar bereits einiges unternommen, was man in solchen Fällen in Betracht ziehen kann.
Deshalb solltet Ihr die Fellnase jetzt zeitnah unbedingt mal dem Tierarzt zum Check-up vorstellen (insbesondere bevor Ihr ihn tagsüber nach draußen lassen wollt!), damit sich eine eventuelle Erkrankung (z.B. Blasenentzündung o.ä.) dadurch nicht noch verschlimmert.

Wenn Euer Katerchen bislang aber keinen Freigang kennt, tatsächlich etwas unbedarft ist und z.B. Orientierungsprobleme hat (s. Kommentare zum Beitrag von kuechentiger), dann solltet Ihr m.E. auf den Freigang komplett verzichten, um ihn draußen nicht noch zusätzlichen Gefahren auszusetzen - beispielsweise durch Verlaufen, Unfälle, Nachbarskatzen, Füchse, Greifvögel etc..
Letztlich wäre der Freigang auch keine Lösung des Problems - Ihr würdet die Unsauberkeit nur zeitweilig nach draußen verlagern, in der Wohnung müsstet Ihr aber trotzdem weiterhin mit Problemen rechnen...

Sollte bei ihm tatsächlich eine (neurologische) Erkrankung oder ein anderes Problem vorliegen, dann braucht Euer Katerle jetzt ganz besonders Eure Liebe, Verständnis, Nachsicht und Unterstützung!

Alles Gute und gute Besserung Eurer Fellnase!

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Er ist ein Freiläufer allerdings ist er einfach nicht gerne draußen gewesen! Das hat sich allerdings geändert! Der Kater ist inzwischen so gut wie Stubenrein nachdem wir in eine Zeit lang nur in einem Raum gelassen haben und ihn immer wieder mal an die Toilette erinnert haben. I'm Moment hat er eine Blasenentzündung, da sieht das wieder ein bischen anders aus aber im Großen und ganzen sieht alles schon viel besser aus!

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@Snowflakeonice

Schön, dass sich die Situation inzwischen gebessert hat. Lasst den Kater sich im Warmen erst mal in Ruhe die Blasenentzündung auskurieren, dann hat sich das Problem hoffentlich bald komplett erledigt.

Herzlichen Dank für das Sternchen (*freu*) und gute Besserung Eurer Fellnase!

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Wir versuchen jetzt ihn eine Woche nur draußen zu lassen damit er lernt draußen zu machen.

Ihr seid wohl nicht bei Trost! Der Kater hat offenbar durch gesundheitliche Probleme ein paar Schwierigkeiten mit dem Klogang. Dafür kann man ihn nicht einfach aussperren. Schon garnicht im Winter!

Wenn deine Eltern keinen Bock auf einen jungen Kater haben, weil er außerdem auch noch alles kaputt macht (völlig normal!), dann hört auf, ihn noch zusätzlich durch Raussperren zu schikanieren. 

Bringt den armen Kerl ins Tierheim, da wird sich wenigstens um seine Gesundheit gekümmert.

wir kümmern uns um das Tier. Er macht durch das Pinkeln das Haus kaputt nicht durch spielen oder so

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@Snowflakeonice

Lasst ihn erstmal richtig untersuchen. Blasenprobleme werden nicht besser, wenn man im Winter draußen leben muss.

Und was meinst du mit

Er scheint auch nicht klug zu sein, also er versteht vieles nicht,

 Was versteht er denn nicht?

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Ja und nein. Es hat jeder iwo recht. Bei diesem Wetter sollte man die Katzen/Kater nicht aussperren. Wobei das pinkeln das echt das Holz und so, also die Einrichtung kaputt macht. Unserer macht das gott sei dank nicht. Hat er auch noch nie.

Ein Besuch beim Tierarzt ist auch hier auf jeden Fall angebracht

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er versteht einfache Muster nicht wie das man beim Ruf Futter bekommt, oder das man von hinten und vorne ins Haus kann. Unsere zweitkatze versteht alles

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@Snowflakeonice

Dann wäre eine gründliche Untersuchung erst recht angebracht. Denn gerade die räumliche Orientierung ist bei Katzen normal sehr gut. 

Die wissen immer, wo bei einem Gebäude hinten und vorne ist, selbst wenn sie die Gegend nur vom Fenster aus kennen. Womöglich hat der Kater neurologische Probleme.

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Hallo! Das ist schon ein Problem. Unser Kater war auch ein Fund-Kater. Allerdings hat er das Problem nicht. Was ich sagen kann das man die Katzenklos eigentlich nicht verstellen sollte. Wenn die immer wo anders stehen wird er unsicher und es kann vorkommen das das auch dazu führt das er nicht rein macht. So wurde das uns gesagt weil wir unseren aus einem Tierheim haben.

Da bin ich auch schon bei meinem Tipp. Wenn der Tierarzt nicht hilft würde ich mich mal im Tierheim um Rat erkundigen da die ja auch ihre Fund-Katzen ans Katzenklo gewöhnen müssen. Evtl haben die einen guten Tipp was Du machen kannst.

Was mir noch so einfällt wäre ein Lockstoff. Es gibt da verschiedene Sachen z. B. im Fressnapf wo Du auch um Rat fragen kannst um Ihn ans Katzenklo zu gewöhnen. Das sind so meine Ratschläge.

da die ja auch ihre Fund-Katzen ans Katzenklo gewöhnen müssen.

Müssen sie nicht. Katzen gehen da von alleine rein, das musste ich in über 20 Jahren Arbeit im Tierheim noch keiner extra bei bringen. Egal woher sie kam und wie alt sie war.

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@kuechentiger

In unserem Tierheim (das einen sehr guten Ruf hat) sagten sie das es durchaus sein kann das die eine oder andere Katze/Kater das noch zeigen müssen was es mit dem Katzenklo auf sich hat. Allerdings ginge das zumeist schnell da die Katzen ja auch ihre Ausscheidungen verscharren wollen

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@ichbinich01

Machen die in eurem Tierheim auf den Boden? Sicher nicht.

Man muss ihnen zeigen, wo die Klos stehen in einer neuen Wohnung. Aber nicht, was sie damit machen sollen.

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@kuechentiger

Wie die das machen im Tierheim ist mir egal. Wir haben unserem Kater gleich als erstes gezeigt wo das Klo steht und von da an war das ok. An diesem Ort steht das Katzenklo immernoch.

Im Pfleger vom Tierheim sagten das das schon immer mal vor kommt das sie Fund-Katzen alles zeigen müssen, die Futterspender, die Katzenklos u.s.w. und das es, je nach Katze/Kater mal schnell geht bis die das alles annehmen aber es auch mal länger dauern kann bis das alles Problemfrei angenomen wird.

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Hi,

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Wir haben gehört, dass es in dem Alter noch sein kann, dass sie es, aus welchen Gründen auch immer, nicht "rechtzeitig" schaffen, weil sie im Spiel sind oder gepennt haben.

Sollten wir das als Ursache nehmen oder muss man sich da Sorgen machen ?

Danke.

Jack

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