Katakomben von Paris Unterwelt

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1 Antwort

Hi, interessantes Thema-kannst du auch jede Menge darüber googeln-und die gibts nicht nur in Paris-Deutschland hat das auch :) und die Katakomben von Palermo sind echt super speziell... http://www.metropole-paris.de/katakomben-von-paris.html

es werden manchmal Menschen die ohne Obdach sind , Freaks dort auftauchen und nat. die Leute die mal abfeiernn wollen....ist aber sehr unter Beobachtung EIN KINO WAR DA !!!

ein Bericht von 04 /Quelle RP online

Kurz vor der Revolution von 1789 wurden die Steinbrüche zu Knochenhäusern umfunktioniert, in die die Gebeine von sechs Millionen Parisern eingelagert wurden. Diese Katakomben sind heute eine Touristen-Attraktion und können ganz legal besichtigt werden. Aber das interssiert die Kataphilen nicht. Sie dringen in die abgesperrten Teile vor. Anfang der 80-er Jahre war es regelrechte Mode, Partys in den Knochenhäusern zu veranstalten. Dem bot der damalige Bürgermeister Jacques Chirac Einhalt. Er verwies auf Gefahren durch herabfallende Steinbrocken und Erstickung. Seither ist eine Sondereinheit der Polizei dafür zuständig, den Kataphilen nachzustellen und Strafzettel über 60 Euro auszustellen.

In letzter Zeit hat diese "Brigade d'intervention de la compagnie sportive" alle Hände voll zu tun. Außer dem unterirdischen Kinosaal entdeckten die Polizisten, dass von den alten Schächten aus drei Tunnel unter das Santé-Gefängnis, Frankreichs bekannteste Haftanstalt, vorgetrieben worden waren. Der Anti-Terror-Einheit und der Brigade zur Bekämpfung von Schwerstkriminalität gibt dies weiter Rätsel auf. Die Tunnel führten unter zwei Wachtürme und den Eingang des Gefängnisses, wurden aber nur seitlich angelegt und nicht nach oben fortgesetzt. Daher hätten sie eventuell für einen Anschlag, aber nicht so sehr für eine Gefangenenbefreiung genutzt werden können.

Die Kataphilen lassen sich von der Polizei nicht schrecken. "Die Gänge im Untergrund von Paris sind ein freier Bereich", sagt der 33-jährige Informatiker "Zeb". "Da hat man seine Ruhe und entkommt der Polizei-Zwangsjacke an der Oberfläche." In den vergangenen Jahren hatte sich eine Art Gentlemen's Agreement zwischen der Katakomben-Brigade und den Kataphilen herausgebildet. "Die kommen nur gelegentlich vorbei und können nicht viel machen", sagt "Zeb". Ein Polizist ließ sich zitieren, außer ein paar Ausgeflippten, die dort unten mit Rauchbomben herumspielten, seien die Kataphilen "nicht besonders gefährlich". Aber dieser Ausspruch fiel vor den jüngsten Vorgängen im Pariser Untergrund.

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