Kastration Rüde-Fragen

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4 Antworten

Ich würde dir auch zu einer kompletten Kastration raten. Mein Jack (mein Hund heißt auch so) ist ein Schäferhund und ist kastriert. Es gab keine Probleme, Mit dem Futter passe ich auf und richte mich nach dem Hund- das siehst du am besten selbst, nimmt dein Hund zu, musst du eintweder die Bewegung intensivieren oder das Futter reduzieren, bis er nicht mehr zu nimmt.

Nochmal- wenn dein Hund einen Leistenhoden hat würde ich nicht lange überlegen und ihn komplett kastrieren lassen. Riskiere nicht nochmal, wenn der andere Hoden eventuell wieder zu wandern beginnt eine zweite Narkose.

Gutes Buch über die ganze Problematik gefällig??? Name: Kastration und Sterilisation beim Hund Erschienen: Animal Learnverlag Kurzbeschreibung:

Kurzbeschreibung

Dr. Michael Lehner und Clarissa v. Reinhardt haben eine Studie zum Thema Kastration & Sterilisation beim Hund durchgeführt, deren Ergebnisse hier erstmals veröffentlicht werden. Außerdem werden alle Informationen rund um das Thema Kastration umfassend behandelt wie u.a. die Anatomie der Geschlechtsorgane, Operationstechniken und Nachsorge, medizinische Indikationen für die Kastration, nicht-operative Eingriffe und Sexualhormone beim Hund und der Regelung. Weiterhin wird ausführlich erklärt, wann eine Kastration in Bezug auf eine Verhaltensänderung sinnvoll ist und wann nicht. Und auch die Frage nach den unerwünschten Nebenwirkungen einer Kastration, wie zum Beispiel der Inkontinenz oder dem angeblichen "Faul-und-Fett-Werden" nach der Operation, wird ausführlich diskutiert.Kaum ein Thema wird so kontrovers und emotionsgeladen diskutiert wie das der Kastration/ Sterilisation des Hundes. Während die einen die Unfruchtbarmachung per Operation kategorisch ablehnen und sogar von Tierschutzrelevanz und Gesetzesbruch reden, sind andere felsenfest davon überzeugt, dass dieser Eingriff der einzig wahre ist, wenn es um Geburtenkontrolle oder die Lösung von Verhaltensproblemen geht. Dr. Michael Lehner und Clarissa v. Reinhardt, die seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in der Tiermedizin, der Verhaltenstherapie und dem Tierschutz tätig sind, haben eine Studie zum Thema durchgeführt, deren Ergebnisse hier erstmals veröffentlicht werden und zahlreiche Theorien widerlegen, die in den vergangenen Jahren rund um das Thema Kastration/ Sterilisation aufgestellt wurden. Weiterhin tragen sie in diesem Buch alle Informationen zum Thema zusammen, um dem interessierten und verantwortungsvollen Hundehalter einen umfassenden Einblick ins Thema zu geben, der die Basis für die Entscheidung pro oder contra Kastration/ Sterilisation bilden kann. Dabei erklären sie nicht nur Operationstechniken, Medikationen der sog. chemischen Kastration und der Spritze danach und Gründe für und wider die Kastration in Bezug auf Verhalten und Gesundheit, sondern scheuen sich auch nicht vor der Frage, ob dieser Eingriff in den Organismus eines uns anvertrauten Tieres ethisch zu rechtfertigen ist oder nicht - und kommen dabei zu interessanten Ergebnissen!

Ich würde dir auf keinen Fall zu einer vollständigen Kastration raten. Es besteht ja auch kein wirklicher Grund dafür, denn dein Hund scheint ja recht problemlos zu sein. Gerade bei einem Spitzmischling wirst du als Nebenwirkung spätestens in einem Jahr ein enormes Fellwachstum bemerken, kein schönes Fell sondern wollige Unterwolle, die sehr sehr schwer zu pflegen ist. Dein Hund wird damit ein ernsthaftes Problem in heißen Sommern bekommen und da bleibt nur ausdünnen oder scheren. Außerdem, eigentlich noch wichtigeres Gegenargument ist, daß du einem Rüden wirklich einen großen Teil seiner Persönlichkeit nimmst. Vergleiche mal wie gelehrig und aufnahmefähig ein Hengst im Gegensatz zum Wallach ist - das eine ist eine echte Herausforderung und macht auch Spaß - das andere fast langweilig. Hoffe, du verstehst was ich dir sagen will.

Übrigens ist eine Kastration beim Rüden keine große OP, es reicht eine minimale Narkose und das Ganze ist in Minuten passiert - absolut kein Vergleich zur Kastration einer Hündin.

pfotenfreund 03.09.2013, 21:14

Naja...alsdie Hündinnen aus der Zucht läufig waren, drehte er total am Rad. Er war total unrihug, hatte 12 Tage Durchfall und 10 Tage so gut wie nichts gefressen. (Für mich ein Grund, da er eh den einen Hoden entfernt bekommen soll und auch wird)

Mit Problemlos meinte ich, dass er nicht Aggressiv ist-weder mir ander anderen Menschen gegenüber, noch anderen Hunden gegenüber.

Okay, das er öfters nicht hören will, dass weiß ich und ist auch nicht durch eine Kastration zu ändern-das üben wir täglich und kommen vorwärts.

Im Sommer trimme ich seine Unterwolle jetzt auch aus. Es ist zwar kein "Wuschel-Spitz", aber hat dennoch einiges an Unterwolle zu bieten. (http://imageshack.us/a/img199/7610/xaz3.jpg)

Die Kastration meines Rüden ist keine normale, da ein Hoden in der Leiste sitzt. Okay, besser als würde er im Bauchraum sitzen. Der andere sitzt ja im Sack.

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@pfotenfreund,

ich habe täglich mit Hunden zu tun. Mit unkastrierten Hunden und mit kastrierten Hunden, mit Hündinnen und mit Rüden.

Aus Erfahrung rate ich zu einer "Vollkastration".

Ich habe noch nie erlebt, dass ein Hund nach einer Kastration übermäßig zugenommen hat; schon garnicht, wenn gebarft wird.

Allerdings, zugegebenermaßen, sind bei uns alle Hunde den ganzen Tag in Aktion. Die Hunde können sich täglich von morgens bis abends auspowern. Das verbraucht natürlich auch eine gewisse Menge an Energie.

pfotenfreund 03.09.2013, 17:50

Ich denke, das mit dem Zunehmen, hat echt was mit der Fütterung, bzw. auch Fütterungsart zu tun. Bei meiner Schwester zum Beispiel gibt es Trocken- und Nassfutter.

Beides steht offen rum und ihre 2 Hunde können immer dran gehen und fressen bis der Napf leer ist. Sie hat 2 (beide kastriert) Hunde, je 9 Kilo. Und bekommen am Tag ca. 400-500 Gramm Trockenfutter hingestellt. Okay, meistens bleibt was im Napf.

Hatte ich von Anfang an nicht gemacht, auch wenn ich Anfangs TF gefüttert hatte.

Danke für deine Antwort :)

Ich habe einen Großspitz-Mix. Hast du Erfahrungen mit der Fell- und Wesensveränderung?

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Delveng 03.09.2013, 18:36
@pfotenfreund

@pfotenfreund,

bei uns wird nur einmal pro Tag, abends, gegen 19:00 Uhr gefüttert. Das gibt, nach meiner Erfahrung, genügend Energie.

Ich kenne so manchen Hund, sowohl vor als auch nach der Kastration.

Bei keinem Hund (männlich wie weiblich) war eine Wesensveränderung oder eine Fellveränderung feststellbar.

Die einzige Veränderung, aus meiner Sicht positiv, war, dass die Hunde nicht mehr vom Sexualtrieb beherrscht wurden. Das war, jeweils, wie die Befreiung von einer Last.

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pfotenfreund 03.09.2013, 21:06
@Delveng

Ja, als letztes mal die Hündinnen aus der Zucht läufig waren hatte Jack 12 Tage Durchfall und war total außer sich. Das (hoffe ich) wird sich auch mit einer Kastration ändern.

Er hängt den Mädchen meiner Mutter immer nur am Po. Okay, nicht immer, würde er aber machen, wenn wir ihn lassen würden. Das können wir aber selbst blockieren-das oben stehende Problem nicht.

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Hallo wie gross ist den dein Jack? Wenn er einer Rasse angehört die erst mit 2 oder gar 3 Jahren ausgewachsen ist (zum Bsp Riesenschnauzer, Dogge, etc) dann solltest Du ihn nicht kastrieren lassen da sein Knochenwachstum mit 1 Jahr noch nicht abgeschlossen ist und es deswegen zu Problemen in der Entwicklung kommen kann, da die Hormone das Wachstum beeinflussen. Kastrierte Tiere haben normalerweise einem um 1/3 reduzierten Energiebedarf also das Futter kürzen da ansonsten die Gefahr des Zunehmens besteht.

pfotenfreund 03.09.2013, 17:54

Ich habe einen Großspitz (mix). Er hat eine Schulterhöhe von 45 cm. Von der Höhe ist er seit einem Monat gar nicht mehr gewachsen. 2 Monate davor, also vom 9ten bis zum 11 Monat nur 2cm.

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Narva 03.09.2013, 19:21
@pfotenfreund

Wie ist seine Fellstruktur hat er das typische Spitzfell? Dann würde ich eher von einer Kastra abraten da gern ein übermässiges Unterfell eine Folge der Katra sein kann vielleicht mal in einem Rassespezifischen Forum nach Erfahrungen fragen...

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pfotenfreund 03.09.2013, 21:00
@Narva

Nein, er hat nicht das typische Spitzfell. Er hat etwas Mähne, aber lang nicht so wie beim typischen Spitz. Ansonsten hat er lange haare noch am Po, Schwanz und Bauch. Der Rest des Felles ist jetzt nicht so kurz aber ca. 4-5cm "kurz".

Ansonsten ist es aber auch glatt. Unterwolle hat er jetzt auch nicht so wie beim typischen Spitz. Er hat Unterwolle, aber nicht so viel-verliert dennoch mega viele Haare.

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UmeaM 04.09.2013, 07:53
@pfotenfreund

Ihm wird nach der Kastration vermehrt Unterwolle wachsen. Die meisten Hundebesitzer kommen damit nicht klar. Abgesehen von der Hitze die er im Sommer ausgesetzt wird.

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