Kassenwart eigenständig eine Spende ausgezahlt

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".....immer noch nicht ihrer Pflicht nachgekommen sei, das Geld vom anderen Verein zurückzufordern und somit das als Zustimmung aufgefasst wird und sie sich falls der Umstand der Veruntreuung besteht, wie ihm von manchen vorgeworfen wird, dies auch für die Vorsitzende gelte....."

Die Vorsitzende hat nicht ihre Pflicht verletzt. Sie hat vielmehr von ihrem Recht keinen Gebrauch gemacht.

So zumindest sehe ich das, basierend auf den Informationen, die Du uns zur Verfügung gestellt hast.

Veruntreuung liegt vor, aber nicht vom übrigen Vorstand, der sich ja bemüht, das Geld zurückzubekommen!!, sondern vom Kassenwart!

Der Kassenwart haftet für die vom Verein und Vorstand nicht beschlossene Spende persönlich mit seinem ganzen Vermögen!! Das kann bis zum eidestattlichen Offenbarungseid; zur Vermögenzwangsversteigerung oder Privatinsolvenz bei ihm führen, da er von der Mitgliederversammlung (noch) nicht entlastet wurde und wohl so auch nicht werden wird!!


Viel Spaß Herr Kassenwart!!, denn es hat ja auch noch die strafrechtliche Seite der Unterschlagung des treuhänderisch anvertrauten Vereinsvermögens, wenn der restliche Vorstand oder irgendein Mitglied deshalb eine Strafanzeige gegen ihn ersttattet. Man kann eben nirgendwo selbstherrlich ohne Rechtsgrundlage einfach in die Kasse greifen, wenn es den Chefs nicht passt.

Veruntreuung liegt vor, aber nicht vom übrigen Vorstand, der sich ja
bemüht, das Geld zurückzubekommen!!, sondern vom Kassenwart!

In
der Satzung steht bestimmt drin wie der Vorstand beschliesst,
gegebenfalls gibt es eine Geschäftsordnung. Dagegen hat der Kassierer
mit seinem Handeln verstoßen!! Den schwarzen Peter dann dem restlichen
Vorstand hinzuschieben unter dem Motto nun bemüht euch mal, sonst seid
Ihr dran, ist schlechter Stil, evtl. sogar strafrechtlich Nötigung! Der
Kassierer wusste genau, dass er was verbotetenes getan hat.
Und wenn
er evtl. als einziger Kontozugriff hat, dann wird auch das zeitnahe
Stoppen und Zurückholen der Überweisung schwierig, besonders wenn der
andere Verein schon in den Miesen oder in Insolvenz war, wird die
empfangende Bank blocken!!

Der Kassenwart allein haftet in
diesem Fall für die vom Verein und Vorstand nicht beschlossene Spende
persönlich mit seinem ganzen Vermögen!! Das kann bis zum eidestattlichen
Offenbarungseid; zur Vermögenzwangsversteigerung oder Privatinsolvenz
bei ihm führen, da er von der Mitgliederversammlung (noch) nicht
entlastet wurde und wohl so auch nicht werden wird!!

Viel

Spaß Herr Kassenwart!!, denn es hat ja auch noch die strafrechtliche

Seite der Unterschlagung des treuhänderisch anvertrauten

Vereinsvermögens, wenn der restliche Vorstand oder irgendein Mitglied

deshalb eine Strafanzeige gegen ihn ersttattet. Man kann eben nirgendwo

selbstherrlich ohne Rechtsgrundlage einfach in die Kasse greifen, wenn

es den Chefs nicht passt.

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Der Sachverhalt ist doch folgender: Der zurückgetretene Kassierer hat unberechtigt Geld unterschlagen zu Gunsten Dritter. Haftbar gegenüber dem verein ist der Kassierer. an welchen sich der Verein auch halten muß. Ich würde als Vorsitzender in einem solchen Fall folgende Schritte tun: 1. Vorstand informieren und alle Schritte mit diesem abstimmen. 2. Strafanzeige gegen ehemaligen Kassierer wegen Untreue und Unterschlagung stellen, gegebenenfalls auch gegen den anderen Verein wegen Beteiligung an der Sache. 3. Den ehemaligen Kassierer und den anderen Verein mit Fristsetzung auffordern, das Geld zurück zu überweisen und im Falle des Vertreichens der Frist einen Mahnbescheid gegen den Kassierer und den anderen Verein (gesamtschuldnerisch) beantragen. Wichtig ist das Sichern der Belege über diesen Vorfall.

Die ganze Sache sollte natürlich unter Beiziehng eines Anwalts passieren (Kosten?)

Vereinsrecht - was passiert wenn ein Amt nach § 26 BGB unbesetzt ist?

In der Satzung des Vereins steht folgende Formulierung:

Vorstand und jeweils alleinvertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Kassenwart.

A) Der Kassenwart hat im letzten Jahr per Mail an alle Mitglieder sein Amt zum Jahresende niedergelegt, bis vor vier Wochen hatte sich noch kein Mitglied für eine Amtsübernahme gemeldet; nun wurde für das Amt ein kommissarischer (!) Kassenwart vom (1.) Vorsitzenden berufen, der vom bisherigen Kassenwart eingearbeitet werden soll.

Welche dieser beiden Personen übernimmt die Funktion gem. § 26 BGB? Keiner, der neue oder der alte und wenn nein warum?

B) Der (2.) stellvertretende Vorsitzende hat aus persönlichen Gründen vor etwa 6 Wochen sein Amt niedergelegt - die Stelle ist nach wie vor unbesetzt und auch auf der in etwa 4 Wochen stattfindenden Mitgliederversammlung (keine außerordentliche sondern normal einberufen!) soll darüber nicht abgestimmt bzw eine Wahl durchgeführt werden.

Ist dies rechtens, kann der 1. Vorsitzende einfach ohne Stellvertreter weitermachen bis zum Ende seiner Amtszeit in 2016 (alle Ämter werden von der MV für 2 Jahre gewählt, dann gibt es Neuwahlen und ggf. auch Wiederwahlen - die letzten Wahlen waren in 2014!) oder ist er verpflichtet, einen neuen Stellvertreter wählen zu lassen? Und was passiert wenn sich niemand für dieses Amt findet?

In der Satzung steht hierzu noch:

Bei Ausfall des Vorsitzenden hat der stellvertretende Vorsitzende unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Ist die Position des stellvertretenden Vorsitzenden vakant, wird die außerordentliche Mitgliederversammlung vom Kassenwart einberufen.

Wie unter A) beschrieben gibt es derzeit nur einen kommissarischen Kassenwart - muss dieser der Anforderung der Satzung bereits nachkommen oder darf (!) er das erst dann machen, wenn er von der Mitgliederversammlung gewählt worden ist? Und darf er überhaupt nur zur Wahl des Stellvertreters eine Mitgliederversammlung einberufen? Geht es in diesen zwei Sätzen tatsächlich nur um die Wahl des 1. Vorsitzenden oder darf man diese Regelung auch auf den Stellvertreter ausdehnen?

und zum guten Schluß noch C) Das Vereinskonto läuft bei einer Volksbank auf den Namen des früheren Kassenwarts - der sein Amt zum 31.12.2014 niedergelegt hat?

Wie sollte man hiermit verfahren? Gibt es Möglichkeiten das Konto auf den Vereinsnamen umzuschreiben oder sollte man lieber das Konto auflösen und ein komplett neues Konto einrichten, das dann auf den Vereinsnamen läuft?

Solltet ihr weitere Details aus der Satzung zur Beantwortung der Fragen benötigen, liefere ich diese gerne nach.

Besten Dank im Voraus für Eure Anregungen und Informationen! Ein genervtes Vereinsmitglied ...

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LG Julchen

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