Karriereperspektive: Wenn man keine Lust mehr zur Schule hat, was dann?

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2 Antworten

"Aber jetzt mal weg mit dem Streichen, Lust auf Schule bekomme ich immer noch nicht so".

"Das Problem da wäre das ich noch nie für die Schule bock hatte zu lernen,"

"da musste man nämlich nach dem Lehrer tanzen (lernen), was noch mehr öde war als sonst."

Ich habe die Schule auch gehasst aber ich habe mich durchgezwungen weil es so nunmal im Leben läuft. Du kannst nicht einfach aufhören nur weil du keinen Bock hast. Warum glaubst du, dass du in dieser Situation bist. Es spielt keine Rolle ob es dich langweilt. Du musst zuende bringen was du anfängst.

Ich hab damals auf der Hauptschule angefangen, bin dann zur Berufsschule und hab meine Fachhochschulreife nachgeholt. Jetzt mache ich bald ein Informatikstudium und kann hoffentlich später für die Polizei arbeiten.

Wenn du dich nicht anstrengst, wenn du keinen Fuß bewegst und du weiterhin alles aufgibst nur weil es dich langweilt wirst du im Leben nichts erreichen.

Du schaffst das. Kampfe! :)

Du schreibst ellenlang, was du NICHT willst. Ohne zu wissen, was Du willst, kann man Dir nichts raten.

Dun schreibst, dir sei ständig langweilig. Hast Du Aufmerksamkeitsprobleme? Bist Du depressiv?

JanfoxDE 30.06.2017, 17:15

Ich denke, ich bin depressiv. Ich habe schon lange versucht die Frage zu lösen, warum ich mich nicht gleich umbringe, wobei das Gegenargument ist, dass ich auch noch später sterben kann und solange noch das erleben kann was man einmal erleben kann; das Leben. Deshalb, egal wo ich gerade bin oder in was einer Situation ich bin, lohnt sich Selbstmord nicht. Außer meine Sichtweise würde sich ändern (unwahrscheinlich), würde ich deshalb kein Ernstfall sein.

Allerdings habe ich  nicht die Interessen angegeben weil ich keine habe, sondern weil diese in Deutschland als Job nicht vertretbar sind.

(Computerspiele spielen, Japanische Gameshows anschauen, Anime anschauen, Geschichten schreiben, japanische Comic zeichnen, japanische Comics (oder auch: Manga) lesen.)

Sport macht mir kein Spaß. Auch machen mir Dinge mit Handwerk kein Spaß. 

Ich habe durch die Sommerferien ein Grafik Tablet Zuhause. 

Ich denke nicht, dass ich Aufmerksamkeitsprobleme habe. Ich will sogar eher keine Aufmerksamkeit als welche.

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sozialtusi 30.06.2017, 17:23
@JanfoxDE

Ich denke, Du bist intelligent genug um zu verstehen, dass ich von BERUFLICHEN Interessen spreche, wenn Du nach beruflichen Perspektiven fragst, oder?

Es gibt noch mehr berufliche Bereiche als das Handwerk. Abgesehen davon gibt es auch nicht DAS Handwerk...

Natürlich wird man auf Dauer matsche im Kopf, wenn man hauptsächlich Computer spielt, Gameshows schaut und nicht über den literarischen Anspruch von Comics hinausdenkt. Wenn das Gehirn nicht auf verschiedene Arten gefordert wird, wird es träge. Dazu ein Ungleichgewicht (Depression oder vielleicht auch nur pubertäres Chaos im Kopf), schon igelt man sich ein - das ist halt ein Teufelskreis.

Bist Du in Behandlung? Wenn nein, warum nicht? Bist Du gerne krank ohne Hilfe?

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JanfoxDE 30.06.2017, 17:55
@sozialtusi

Tja, leider habe ich die selben BERUFLICHEN Interessen, nämlich das was ich angegeben habe. Alles andere ist leider für mich zu öde. Es fühlt sich auch wie Hölle an, nur einem Tag lang arbeiten zu müssen wenn man absoulute Langeweile hat - ich kann dann nicht mal mehr arbeiten.

Ich denke, das auch im manchen Computerspiele auch Geschichten vorkommen die genau auch etwas lehren und erzählen wie ein Buch. Ehrlich gesagt lese ich auch Bücher (momentan eher in englischer Sprache)

Eine Behandlung würde mir glaube nicht mal im Zuspruch stehen, den was wollen die bitte behandeln? Das ist ja meine Person, so wie ich denke. So wie einer mag Fußball zu spielen, mag ich es Computer zu spielen. Während ich leise warte im Zug oder Bus, spielt der andere am Handy rum.

Durch meine Denkweise bin ich wohl eher depressiv als nicht depressiv. Aber sowas kann man auch nicht ändern, da es auf diesen Denkweisen nicht immer die eine Antwort gibt. Auch denke ich nicht, das ein Mensch so etwas lösen kann. Jemand, der zu einem Therapeuten muss, da denke ich eher an jemanden, der sich "ohne Grund" eine Selbstverletzung antut und/oder ähnliches. So ein Problem hab ich ja nicht.

Das Problem ist ja eher, das der Fortschritt nicht so weit ist, das man eine Lebensweise wie meine jemals unterstützen könnte in den nächsten Jahren.

Wie willst du jemanden zum Arbeiten zwingen, wenn es für ihn mindestens 3x so schlimmer ist als jemanden, der Interesse an dieser Arbeit hätte?

Ich kann mir nur vorstellen, das ein Therapeut versucht mich zu beeinflussen, dass ich solche Arbeit verrichten soll. Aber das bringt mir nichts, mich selber anzulügen. Das habe ich nämlich Jahrelang versucht in der Schule. Jetzt kommt alles raus seit zwei Jahren. 

Weshalb ich wohl darauf hoffen muss, das es in den nächsten Jahren einen großen Fortschritt gibt.

Natürlich ergab eine Google Suche das eventuell ein Therapeut bei verschiedenen Dingen sinnvoll ist, weshalb ich schon länger überlegte ob ich nicht doch zu dieser Gruppe passe, doch gleite ich glaube ein Stück von der Zielgruppe ab.

Auch würde die Geldkosten eines Therapeuten absolut nicht in Frage kommen. Für eine Diagnose wäre es eventuell Wert, aber ich denke das es da manche Therapeuten gibt die Ernsthaft erstmal ein paar Sprechstunden aushandeln für Geld. Kapitalismus Gedöns halt. 


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sozialtusi 01.07.2017, 11:37
@JanfoxDE

Dochdoch, das kann man schon ändern. Aber Du gehörst halt zu den Personen, die eher Ausreden als Wege nach vorne finden. So lange man das nicht ablegt, tritt man halt auf der Stelle. Thats it - mehr kann man dazu nicht sagen.

Wer will, findet Wege, wer nicht will,  findet Ausreden.

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JanfoxDE 07.07.2017, 14:42
@sozialtusi

Naja, man kann auch jeden Menschen als gleich abstempeln, was die Realität mal nicht so ist, wie es jeder haben möchte.

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