Karriere vom AG verbauen lassen wegen MÖGLICHER Familienplanung?

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9 Antworten

Da Dein Privatleben und damit Deine Familienplanung den AG überhaupt nichts angehen, kannst Du auf solche Fragen ruhig antworten, dass Du überhaupt keinen Kinderwunsch hast.

Solche Fragen, wie auch z.B. die Frage nach einer bestehenden Schwangerschaft sind unzulässig.

Es sieht immer "komisch" aus, wenn der AN solche Fragen nicht beantwortet. Deshalb gibt es bei unzulässigen Fragen auch "das Recht zur Lüge".

Solltest Du also den Kinderwunsch verneinen und später doch schwanger werden, ist das weder ein Grund für eine Abmahnung oder gar Kündigung. Dein AG kann Dir dann den Job auch nicht aus diesem Grund wieder wegnehmen und Dich "degradieren".

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Kommentar von DerSchopenhauer
20.01.2017, 07:06

Völlig richtig...

Es wäre sogar zu empfehlen, daß man erst Filialleiterin wird und sich dann den Kinderwunsch erfüllt (schon aus finanziellen Gründen).

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Nein, das darf sie natürlich nicht...denn es wäre ja gerade so gut möglich, dass dein Partner Hausmann ist und du Karriere machst und die Brötchen verdienst...

Männer werden ja auch nicht gefragt, wie ihre Familienplanung aussieht um dann zu entscheiden ob man ihn fördert oder nicht.

Also lasse dir keinen Strich durch die Rechnung machen, sondern verfolge deinen Plan, nötigen Falls in einer anderen Firma die eine weltoffenere Einstellung hat.

Viel Glück 

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Hi,

nein, sie hätte dich das nicht fragen dürfen oder aufgrund deiner möglichen Familienplanung etwas entscheiden dürfen.

So wie Mobbing ist auch Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verboten.

Du wirst das aber leider nicht vor einem Arbeitsgericht beweisen können.

Schließe erst einmal deine Ausbildung ab. Danach kannst du dann sehen, wie es mit dir weitergeht. Danach köntest du dann den Arbeitgeber wechseln und versuchen, dir bei einem anderem Arbeitgeber eine Karriere aufzubauen. Im Einzelhandel und mit dem Ziel Marktleitung wirst du es aber leider auch bei anderen Firmen aus dem gleichen Grund schwer haben.

Du scheinst dich gut mit deiner Cheffin zu verstehen, rede doch mal im Vertrauen und privat mit ihr darüber und frage sie, welche realistischen Chancen du hast, Marktleiterin zu werden.

October

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Kommentar von LynaLania
20.01.2017, 07:26

Danke für die Antwort. Ja genau das habe ich als nächstes auch vor. Meine cheffin steht ja hinter mir, da sie von meiner Leistung überzeugt ist. Mal sehen, was sie zu diesem "beiläufigen" Gespräch mit der Bereichsleiterin sagen wird.

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"Stellt euch vor, es stellt sich irgendwann heraus, dass ich nicht schwanger werden KANN. "

Ja und? Würdest du das deinem AG mit einem ärztlichen Gutachten nachweisen wollen?

Was erwartest du von deinem AG? Nachwuchs und ein Job als Filialleiterin im Einzelhandel sind schwer unter einen Hut zu bekommen. Baby kommt, die Mutter nimmt Elternzeit, die Eltern finden Nachwuchs toll und dann kommt das nächste ... Das kann einige Jahre sich so hinziehen. Da der AG sich da nicht einmischen darf (was durchaus gut ist), wird er den AN nehmen, der eine höhere Planungssicherheit hat.

"Darf sie so ohne weiteres diese Entscheidung treffen, nur weil eine 23jährige vielleicht mit (zb) 28 schwanger werden könnte?"
Sie MUSS diese Entscheidung treffen, wenn Geld in eine zusätzliche Ausbildung investiert werden soll und nicht klar ist, ob sich die Investition lohnt.

Klingt hart, aber solltest du mal selber Menschen beschäftigen (wir sind in der Situation), dann musst du als AG so reagieren.

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nun sieh das mal von der anderen Seite.
Der Betrieb investiert in dich mit der Ausbildung zum Handelsfachwirt. Nach 3 Jahren haste den Meister in der Tasche und kannst den Betrieb leiten. Soweit so gut. Nachdem du dort 2 Jahre tätig warst bekommste langsam Muttergefühle weil deine biologische Uhr sprich die einer Frau langsam knapp wird und entschliest dich zur Schwangerschaft. Damit fällste mit Kindererziehung für 4 Jahre aus.
Nun steht Betrieb vor der Aufgabe wieder einen Leiter zu suchen.
Das Geld für deine Ausbildung können sie in den Wind schießen

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Kommentar von Samila
20.01.2017, 07:03

für 4 jahre? ein jahr elternzeit, davor noch mutterschutz. 

sind ca. 14 monate.

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Kommentar von LynaLania
20.01.2017, 07:05

Ja klar sehe ich das ein. Dennoch find ich die Tatsache, dass man diese frage einer frau anfang 20 überhaupt stellt fragwürdig. Eine Garantie hat sie als AG doch eh nicht, auch wenn ich komplett verneint hätte. Woher soll ich JETZT wissen, was in 5-10 jahren ist. Und so hab ichs vor ihr auch dargestellt. Wie soll man da als Frau überhaupt "Karriere" machen.

Ich weiß nur, dass ich nach der Ausbildung mehr anstrebe und ich meinen Weg irgendwie finde.

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Wer da so offenherzig drüber spricht, muss sich nicht wundern, dass ihm ein Strick darauf gedreht werden kann.

Die passende Antwort wäre gewesehen, dass du privates und berufliches trennst. Du kannst ja auch nicht dafür garantieren, dass dir morgen nicht der Kopf abfällt und du leider nie wieder kommen wirst.

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Falsch reagiert.

Besser nichts sagen oder einfach lügen, denn es geht dem AG einen feuchten Kehricht an, was Du in Deiner Familie planst !!

Eine Vermieterin in meinem Wohnort wollte - als seine Freundin auch einzog - von einem Mieter die Unterschrift, dass kein Nachwuchs kommt, der hat sie lauthals ausgelacht :-)


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Kommentar von LynaLania
20.01.2017, 06:49

Jo ich war auf diese Frage einfach nicht vorbereitet ^^" beim nächsten mal weiß ichs besser...

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in diesem Fall solltest du sagen, dass du nicht schwanger werden möchtest !

... auch wenn´s gelogen ist !

deine Familienplanung geht deinen AG nichts an !


 

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Fragen darf man, aber die Antwort muss natürlich  gelogen sein. 

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