Karfreitag Gedenkminute

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15 Antworten

Nächstes Mal kannst du ja dafür Urlaub nehmen.

Aber mal ehrlich: Warum eine Gedenkminute einlegen? Ich bin auch Christ, wurde katholisch erzogen und habe einen lebendigen Glauben. Gedenkminute klingt so nach Trauer und du solltest dich doch freuen, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist.

Selbst wir im Orden haben sowas, wie eine Gedenkminute, am Karfreitag nicht...aber ich hab's gerade gegoogelt...die Erzdiözese Wien ruft dazu auf.

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Das mit dem Urlaub nehmen ist leider unmöglich. Da alle evangelischen gesetzlich frei bekommen müssen, also daher viele ohnehin nicht da sind, ist für alle anderen Urlaubssperre an dem Tag

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An Najuri. Ich fand Deine Antwort eindeutig als die beste. Naja das ganze ist so zweigeteilt. Zum einen bin ich Jesus für seine Rettungstat natürlich unendlich dankbar, zum anderen muss ich aber gestehen, dass ich bei der Leidensmesse schon ein Taschentuch dabei haben sollte, wenn erzählt wird, wie grausam sie IHN gemartert haben. Da gehen schon die Emotionen hoch.

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@Walter420

Also klar ist das im ersten Moment immer wieder schlimm, wenn man es hört, bevor man sich im zweiten Moment klar wird, dass es im Grunde eine wunderbare Geschichte ist. Im Prinzip sollten wir täglich eine Gedenkminute einlegen, damit wir uns daran erinnern, dass Jesus für uns gestorben ist :o)

In diesem Sinne - danke für den Stern.

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Nein, auch nicht für alle Deutschen ist der Karfreitag ein Feiertag, ich bspw muss ebenfalls arbeiten!

Also, in erster Linie "muss" der Chef an sich gar nichts. Sofern du nicht bei einem Orden oder einer kirchlichen Einrichtung arbeitest, sind Glaube (privat) und Beruf zu trennen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich dein Chef aufgrund einer (!) Minute aufgeregt hätte...da es kaum auffallen wird, wenn jemand mal eine Minute "abwesend" ist. Geh doch schlicht eine Minute vor die Tür, Jesus ist es egal, WO du deine Gedenkminute abhältst. An sich ist es Jesus auch egal, ob jemand überhaupt eine Gedenkminute abhält, für ihn ist es sicherlich auch mehr von "Wert", wenn jemand unabhängig fester christlicher Termine an ihn denkt und sich mit ihm beschäftigt.

Laut christlicher Lehre heißt es aber auch, dass Arbeit, die getan werden muss, getan werden soll. Ich kann auch nicht am Karfreitag um 15 Uhr mal sagen "och nö, ich bin für 'ne Minute nicht da", wenn ich mitten drin bin, einen Patienten bspw zu waschen.

wahrscheinlich machst Du Dich damit nicht beliebt! Er hat sich ja letztes Jahr schon aufgeregt - ich würde auf diese Minute verzichten. Wenn Du ganz unbedingt drauf Wert legst: geh auf die Toilette - und mach da eine Gedenkminute, da merkt es dann keiner.

Das muss er nicht. Deine Gedenkminute kannst du auch nach 17 Uhr oder im Urlaub machen. Da stört es niemanden! Dein Chef hätte viel zu tun, wenn er Mitarbeiter A um 12 Uhr erlaubt, B um 12.30 Uhr, C will um 11.50 Uhr und du dann um 15 Uhr! Du bist immer noch auf der Arbeit und wirst für diese Arbeit bezahlt und kannst nicht zwischendurch eine Päuschen machen.

Nein, das muss er wirklich nicht.

Es gibt keine Grund, am Karfreitag die Arbeit niederzulegen, auch nicht für eine Minute. Dabei geht es nicht um diese Minute, sondern um eine grundsätzliche Haltung.
Wenn jeder Mitarbeiter aus privaten (nicht nachvollziehbaren) Gründen eigene Pausen beansprucht, dann ist ein geordneter Betrieb erschwert.

Mir fehlt eine glaubhafte Begründung, warum du im 15 Uhr nicht arbeiten willst. Und ich verstehe noch weniger, warum du nach den letztjährigen schlechten Erfahrungen dein Ding nochmals durchziehen willst.

Eine logischere Konsequenzen wäre, den Dienst mit einem Kollegen abzutauschen oder den Tag freizunehmen.
Aber mit deiner geheuchelten Gedenkminute störst du auch die anderen am Arbeitsplatz. Deshalb verstehe ich deinen Vorgesetzten.

Wenn die Gedenkminute wirklich nur eine Minute dauert, dürfte das der Chef kaum bemerken. Für eine so kurze Zeit muß man auch nicht das Telefon abschalten! Mach halt keine Reklame dafür und geh einfach für eine Minute in den Waschraum. Auch dort kann man beten.

Na, wenn es sich letztes Jahr schon aufgeregt hat, wieso willst Du ihn dieses Jahr schon wieder provozieren?

Vielleicht hättest Du dir einfach frei nehmen sollen.

Ansonsten würde ich dir raten, deine Gedenkminute in deine Freizeit zu verlegen bzw. in deine Pause.

Ich glaube leider, dass wir Christen hier keine Rechte haben. Leider leider. Obwohl man wohl teilweise den Muslimen ihre Gebetszeit einräumt.

Dann trete doch mehr dafür ein!

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Religion hin oder aber das würde ich genauso verbieten. Wenn man sowas machen will kann man sowas ja in die Freizeit verlegen

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Nun, das ist aber ein freiwilliges Zugeständnis des Chefs und keineswegs ein "Muss" für ihn, dass er Gebetszeiten einräumt.

Es hat auch nichts damit zu tun, dass wir Christen "keine Rechte" hätten, sondern schlicht mit so einem Verhalten ein gewisser Arbeitsablauf gestört wird. Da könnte ja jeder kommen und wird es auch, oder würdest du einem Pastafari eine Gedenkminute an das große Spaghettimonster einräumen? Sicherlich nicht, dennoch gilt diese Glaubensrichtung als Religion.

Glaube und Beruf sind, sofern man nicht auch beruflich damit zu tun hat, definitiv zu trennen!

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Könntest Du Deine Pause nicht so legen, das die Gedenkminute in diese fällt?

Dann kann der Chef nichts sagen.

er muss nicht,aber wenn du ihn höflich darum bittest sollte das doch kein problem sein.selbst wenn du in einem callcenter arbeiten solltest-es handelt sich nur um 1 minute!

Als Chef, keine Chance. Es gibt die Möglichkeit; des unbezahlten Urlaubs.

dann biste aber sehr gläubig...aber wenns doch nur 1 Minute ist dann wird das doch wohl nicht schlimm sein.

Habt doch bestimmt auch Gewerkschaften? Frag doch mal dort nach!

Dann gedenke ab 17 Uhr! :)

eigentlich sollte er so coulant sein...

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