Kardiologe meinte mein ekg wäre unauffällig aber im Bericht steht "synusrhythmus, unspezifische Erregungsrückbildungsstörung"?

3 Antworten

Ein Sinusrhythmus ist ein ganz normaler Herzrhythmus, den jeder Mensch benötigt, um leben zu können.

Eine unspezifische Erregungsrückbildungsstörung haben sehr viele Menschen, ohne es wirklich zu wissen. Sie kann mal auftreten, wenn die Elektrolyte im Blut nicht ganz ausgewogen sind oder ein Sauerstoffmangel im Blut vorliegt. Sie hat aber nichts mit einer Erkrankung des Herzens direkt zu tun, so dass es völlig richtig ist, als der Arzt sagte, dass das EKG an sich unauffällig ist.

Ich denke auch mal, dass diese Veränderung bei Dir so gering ist, dass sie Dich deshalb nicht beunruhigen wollten. Meistens verschwinden solche unspezifischen Erregungsrückbildungsstörungen ganz von alleine wieder.

Du solltest Dich in der nächsten Zeit und natürlich auch generell gesund und ausgewogen ernähren. Iss viel rohes Gemüse, Obst, Salat und Vollkornprodukte und trinke reichlich Wasser. Dann sollten sich Deine Elektrolyte im Blut wieder normalisieren und auch das EKG wird dann keine Veränderungen mehr zeigen.

Wenn Du ganz genau wissen möchtest, was da bei Dir nicht in Ordnung ist, solltest Du Deinen behandelnden Arzt nochmal darauf ansprechen. Er wird Dir genau erklären können, was genau da bei Dir nicht so ist, wie es standardmäßig sein sollte.

Alles Gute

"Wenn ein Arzt bei einem nichts ungewöhnliches findet, dann ist man nur nicht ausreichend gründlich untersucht worden." ;-)

Es ist so, dass die da obere und untere Grenzwerte haben. Alles was darüber oder darunter liegt wird als "Störung" bezeichnet. Jetzt sind wir aber keine Maschinen, die aus einer Produktionsstraße kommen und wo alle absolut identisch sind. Fast jeder hat irgendwelche Werte, die nicht innerhalb dieser Grenzen liegen. Liegen sie nur unwesentlich über oder unter diesen Grenzen, so ist das in der Regel unproblematisch.

Eine Erregungsstörung bezeichnet eine leicht verzögerte Reaktion des Herzmuskels. Das muss nicht viel bedeuten. Wenn dein Arzt sagt, dass das EKG unauffällig ist, dann würde ich ihm das einfach mal glauben.

http://rettungsdienstschule-dk.de/Ekg-Diagnostik/Erregungsrueckbildungsstoerungen

Zitat:

Obwohl es sich bei der ST-Strecke keineswegs um eine Erregungsrückbildungsstrecke handelt, sondern um die Zeit, in der die Kammern total er­regt sind, werden ST-Veränderungen zusammen mit denen der T-Wellen vereinfachend als „Erregungsrückbildungsstörung" bezeichnet.

Nicht jede ST-T-Veränderung ist Ausdruck einer Herzerkrankung. Man muss sich davor hüten, von einer ST-T-Änderung eine klinische Diagnose abzu­leiten: man darf überhaupt das EKG nicht überbewerten und es stets nur als einen Baustein einer Diagnose auffassen. Die EKG-Beurteilung sollte darum zurückhaltend und exakt beschreibend gehalten werden



Alles weitere ist Mutmaßung... Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass hier jemand Deinen Arztbrief seriös beurteilen kann. Ruf den Kardiologen an und lass Dir den Befund erklären, möglicherweise ist auch Dein Hausarzt kompetent genug.

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nur meinte sie, dass eine kleine Auffälligkeit sichtbar gewesen wäre, die aber durchaus bei jungen Männern vorkommen kann und wenn ich keine Beschwerden hätte, wäre es nicht schlimm.

Im Bericht steht:

"Im EKG unspezifische, konstante Veränderungen, keine Vor-EKG verfügbar. Laborchemisch minimale CK-und CK-MB Erhöhung. Bei Beschwerdefreiheit Entlassung in die Häuslichkeit"

Was genau hat das jetzt zu bedeuten?

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Ich war letztens am Mittwoch im Krankenhaus hatte am den Tag unerklärlich Herzrasen und innere Anspannungen als auch Nachts Puls so 95 - 105 schwankte manchmal 120 dann nicht mehr. Als ich da war haben die mir Beruhigungsmittel gegeben Blutentnahme und EKG gemacht. Beides sei In Ordnung laut dem Arzt und er meinte ich wäre kein Fall für den Krankenbett. So jetzt schau ich mir meinen EKG an und vergleiche die vor einem Jahr und merke der ist schon sehr Auffällig. Im Bericht steht was von  Erregungsrückbildungsstörungen und hab versucht nach Ursachen zu finden fand aber nix. Meine Werte von EKG sind Frequenz 112,PQ 119, QRSD 87, QT 292, QTc 399, Achsen P 65, QRS 59, T -3

als Diagnose steht da Sinustachykardie mit unreglm.HF und Schwankung >10%,ST-Senkungen und abnormes T. Zum schluss steht da EKG grenzwertig.

Zwei Ärzte meinten das dass EKG normal sei und ich mich wundere warum da jetzt ERBS steht.

Kann mir einer da sagen ob das wirklich so ist oder was ist denn diese Erregungsrückbildungsstörung ich kann das nicht verstehen. Seit dem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde hatte ich kaum Herzrasen aber am Mittwoch war es halt merkwürdig.Denke es ist meine Angsstörung schuld.Kann man schon mit 20 solche probleme mit Herzen kriegen. Letztes Jahr war LZ EKG normal und Ultraschall auch dieses Jahr hatte ich auch nochmal Ultraschall das wäre auch normal gewesen.Bei Belastung wurde nur eine Extrasystole gefunden.

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