Karate sinnvoll um abzunehmen und sich selbs zuverteidigen?

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6 Antworten

Die Antwort ist:Ja und Ja.
Ein gutes Training beinhaltet eine durchschnittlich langer Aufwärmphase und festigt deine Ausdauer. Je mehr du dich bewegst desto fetter wirst du, desto mehr kalorien verbrauchst du und je mehr Muskeln du dabei aufbaust desto mehr Fettverbrennung findet statt.
Dass du nebenbei auch noch lernst dich zu verteidigen ist ein positiver Effekt.

Wie hier schon steht beginnt gutes Karate im Kopf. Die besten kämpfen meinem Leben zur Selbstverteidigung waren die, welchen ich dann ausgewichen bin obwohl ich sowohl in der Lage war mich zu verteidigen wie auch relativ sicher war den Kampf zu gewinnen. Aber letztlich lernt man das ein Ausweichen auch eine sehr gute Verteidigung ist.

Rein subjektiv würde ich dir also dazu raten diesen Weg zu beschreiten. Ich kann aber natürlich nichts darüber sagen wie gut und effektiv die Schule/der Verein in deiner Nähe ist.

In jedem Fall wünsche ich dir viel Erfolg.

Und noch ein Rat: mach es nicht an dem Gewicht“ fest“, denn mit mehr Muskeln wirst du auch automatisch mehr wiegen. Entscheidend ist doch ob du dich mit dir selbst wohl fühlst oder nicht.

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"Hilft Karatetraining beim abnehmen"

Wenn du es regelmässig machst ja. Erwarte aber keine Wunderdinge, es dauert etwas länger bis erhöhte körperliche Aktivität zum Gewichtverlust führt. Regelmässiges Training über einen längeren Zeitraum hilft bei der Gewichtsabnahme. Ausserdem wird Muskelmasse aufgebaut.


"vorallem sich wirklich selbstzuverteidigen zb. Auf der Strasse etc.?"

Im Prinzip ja. Allerdings braucht man längeres Training um einige Basistechniken gut genug zu beherrschen.

Ausserdem ist die geistige Vorbereitung auf eine körperliche Auseinandersetzung genauso wichtig wie das Training der Kampftechnik.

Also geistig bereit und in der Lage zu sein zu kämpfen. Bereit sein, Treffer einzustecken und Schmerzen zu ertragen, trotzdem weiterzukämpfen. Bereit und fähig zu sein, einen Angreifer zu verletzen.

Ganz wichtig ist auch die Einschätzung der Lage.

Ist es überhaupt notwendig zu kämpfen?

Wegen einer Beleidigung sollte man sich nicht schlagen.

Ist Flucht nicht die bessere Option ?

z.B. du stehst vier Gegnern gegenüber.

Oder jemand hat einen 20 cm langen Dolch gezückt.

In beiden Fällen wäre selbst für einen Karatemeister mit dem 1. Dan der Rückzug die richtige Option.

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Kommentar von darkknight87
11.09.2016, 22:46

besten dank für deine super antwort

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Kommentar von CountDracula
11.09.2016, 22:50

Also, ich bin ungeprüfter Anfänger und konnte mich schon ein bisschen verteidigen...

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Hallo!

als jemand, der selbst seit 13 Jahren Karate trainiert, kann ich sagen, dass das extrem auf den Verein (Dojo) ankommt. 

Empfehlenswert wäre einfach ein Probetraining, um zu schauen, worauf der Verein wert legt. 

Meiner Erfahrung nach kommt es dabei nicht mal unbedingt auf die Stilrichtung an, wie man es häufig liest. Es gibt kyokushin-dojos (Vollkontakt, viel Kampf), die vollkommen stupide auf Bruchtest und stumpfes Prügeln hintrainieren und Stilrichtungen wie Shotokan, in denen das Risiko besteht, einen Verein zu finden, der vollkommen realitätsferne Technikausführungen lehrt. Und es gibt eben auch immer verdammt gute Vereine, die die richtige Balance zwischen körperlicher Fitness, Kampf, Technik und Selbstverteidigung finden. 

Wie bei jedem anderen Sport gilt: wenn man sich wohlfühlt, macht man am ehesten Fortschritte. 

Sicherlich gibt es bessere Varianten, zur Selbstverteidigung und auch zum Abnehmen, aber prinzipiell biete Karate sehr gut Ansätze für beides und ein Versuch lohnt sich definitiv.

LG

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Hallo

Ich mache seit zwei Jahren Taekwondo. Zur Info: Taekwondo und Karate sind sich in manchen Dingen ziemlich ähnlich, weil sich Taekwondo vor vielen Jahren aus Karate heraus entwickelt hat. Ich praktiziere es jetzt schon seit zwei Jahren. Es sind beides Traditionelle Kampfkünste bzw. Kampfsportarten, was bedeutet, dass beide teilweise auf gewisse Philosophien basieren und nicht nur auf Kämpfen und selbstverteidigen. Man könnte (man muss nicht!) es vielleicht in gewisser Art mit Shaolin Kung Fu vergleiche. Die Shaolin trainieren ihr ganzes Leben lang nicht (nur) um zu Kämpfen. Kung Fu ist ein Lebensstil, eine Philosophie. Eine Philosophie die wir "normalos" nie verstehen werden :) Aber so extrem sind Taekwondo und Karate dann vielleicht doch nicht ;)

Jedenfalls kann ich dir sagen: Ja, man nimmt ab. Aber auch nur wenn du es regelmäßig machst.

Ob man sich damit Selbstverteidigen kann?
Wie schon gesagt, die Selbstverteidigung steht nicht im Vordergrund. Dennoch ist es möglich den einen oder anderen effektiven Griff zu lernen.

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Hallo,

als Selbstverteidigung ist Karate sinnvoll. Schließlich wurde es dazu ja mal entwickelt: Es stammt aus Okinawa, und zwar aus einer Zeit, in der Waffen verboten waren. Allerdings musste man trotz des Verbotes noch mit bewaffneten Angreifern rechnen; deswegen entwickelte man ein System zur Verteidigung gegen Bewaffnete und Unbewaffnete, das ohne Waffen auskam.

Karate kann mit Sicherheit beim Abnehmen helfen - wie viele andere Sportarten auch - aber nur mit Karate und ohne eine ausgewogene Ernährung wird das mit dem Abnehmen schwer werden.

Am besten, Du machst einfach ein paar Schnupperstunden in der Karateschule. Wenn es Dir gefällt, meldest Du Dich an - wenn nicht, lässt Du es.

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Ich mache seit 2012 Karate und habe dabei nicht abgenommen. Aber wie anstrengend das Training ist hängt auch sehr stark vom Trainer ab. Du kannst bestimmt mal beim Training reinschnuppern. Irgendwann kommt man auch an den Punkt, an dem man sich selber besser verteidigen kann. Das dauert aber und hängt auch vom Trainer ab. Karate ist aber ein sehr interresanter Sport, der einen sowohl körperlich als auch geistig fördert. Probier es einfach.

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Kommentar von darkknight87
11.09.2016, 22:41

bist du den auch übergewichtig oder eher normalgewichtig?

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