Karate, Judo oder Taekwondo?

6 Antworten

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In Karate und TWD sind Schläge und Tritte zentral. Bruchtests gehören zum Standardunterricht. Wenn du eine Schlaghemmung hast, hat es keinen Zweck, sich das anzutun, denn dann muss man sich innerlich verbiegen und die innere Bremse entfernen, um jemanden zu schlagen. Die Schlaghemmung wurde uns anerzogen und ist durchaus okay und das gilt es zu respektieren, wenn sie da ist.

Dann bleibt in deiner Liste bloss noch Judo. Das ist Kampfsport auf Tuchfühlung und mit Körperkontakt. Ich schätze mal, dass dir das auf deiner Liste am meisten bringt, denn es bedeutet Kontrolle über den Partner, während die anderen auf Distanz Wirkung erzielen.

Was nicht auf der Liste ist, aber sehr empfehlenswert, ist Aikido. Aikido wurde aus traditionellen Kampfkünsten entwickelt und vom Begründer so weiter entwickelt, dass mann damit Kontrolle ausübt, aber den Partner nicht schädigt. Speziell ist der Punkt, wie man die Kontrolle übernimmt: Das erfolgt durch Ausnützen der Bewegung, der Angriffsentergie. Ausweichen und Weiterführen der Bewegung auf eine Weise, dass man sich mit der Bewegung harmonisiert und dadurch den Angriff durch einen Wurf neutralisiert oder mittels Festhaltetechnik fixiert. Gehe es dir doch mal anschauen. Das Nichtschädigen, die Wahrung der körperlichen Unversehrtheit des Angreifers ist ein spezielles Ding, das jedem friedliebenden Mensch sehr entgegenkommt und ihm Mittel zur Hand gibt, die sehr willkommen sind.

Habe den Text im Zug geschrieben und es hat etwas geruckelt. Deshalb die Tippfehler, die mir beim Schaukeln nicht so direkt aufgefallen waren. :-)

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Ich mache Judo und daher würde ich dir auch das raten. Aber letztendlich musst du es für dich entschieden. Mache am besten bei allem Probestunden und entscheide dann.

Ich würde dir Karate empfehlen, ich selbst betreibe den Sport seitdem ich 6 bin und könnte mir keinen besseren vorstellen! Außerdem gibt es verschiedene Richtungen im Karate und wenn du es nicht gerade professionell betreiben willst wie zum Beispiel im Nationalteam zu sein dann kannst du es auch betreiben obwohl du nicht sehr belastbar bist

Du könntest jede der drei Kampfsportarten trainieren.

Schaue Dir Videos auf YouTube an, um Dir jeweils erste Eindrücke zu verschaffen.

Karate ist armlastig (Schläge), Taekwondo ist fußlastik (Tritte) und Judo beinhaltet Würfe und Bodenkampf....ganz grob unterteilt.

Ich rate Dir bei allen dreien (kostenlose) Probetrainings zu absolvieren und Dich erst danach zu entscheiden. Mindestens genauso wichtig, wie die Kampfsportart, ist die Gruppe und der Trainer. Bleib letztendlich dort, wo Du Dich am wohlsten gefühlt hast.

Trainer einer Kampfsportschule leben von den Mitgliedern, Trainer von Vereinen unterrichten ehrenamtlich gegen eine geringe Aufwandspauschale. Darum werden Kampfsportschulen meist teurer sein, als Vereine.

Über die Güte des Trainings sagt die Form des Angebotes (Verein oder Schule) nichts aus. Ich habe lange Jahre in Kampfsportschulen trainiert und bin aktuell in einem Verein. Ich kann wirklich keinen Unterschied in der Güte des Trainings feststellen. Es ist also egal, was Du wählst.

Vereinbar ein Probetraining und find's raus! :-)

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftigt mich

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