Kapuze im Unterricht tragen verboten?

9 Antworten

Ich habe darüber schon öfter lange Disskussionen mit vielen Lehrern geführt... und bin für mich zu diesem Ergebnis gekommen:
Es ist nicht verboten. Man sollte es nicht tun, weil es sich nicht gehört. Es gehört sich nicht, weil man keine Kopfbedeckungen in geschlossenen Räumen tragen soll. Dies soll man nicht tun, weil man dem Gegenüber damit Respekt zeigt. Was das mit Respekt zu tun hat, konnte mir bisher niemand sagen. Dafür aber, dass ich solche Regel später bei einem Bewerbungsgespräch drauf haben sollte und mich ja so verhalten sollte, sonst bekomme ich den Job nicht. Ohne den Job verdiene ich kein Geld. Ohne Geld bin ich in der Gesellschaft nichts wert.

Das heißt also, wenn du die freundlichste Person auf Erden bist, immer breit bist, das beste zu tun, dich für andere aufzuopfern, ohne die Benimm-Regeln, ohne in die Form zu passen, gehörst du nicht dazu.

Ich habe mal im Schulgesetz nachgeschaut. 1. Das Niedersächsisches Schulgesetz  2. Das NRW Schulgesetz. (Habe sie nicht zu 100 % Komplett durchgelesen. Wer Den Paragrafen findet der sowas Regelt kann mich gerne verbessern.)

Ich habe in beiden nix gefunden was das Kapuzen tragen verbietet. 

Allerdings wenn deine Kapuze den Unterricht stört kann der Lehrer entsprechende Ordnungsmaßnahmen einsetzen/benutzen.

Dies Gilt auch wenn wenn die Kapuze Streit in der Klasse auslöst. 

Aber schaue nochmal am besten nach was die Schulordnung dazu sagt. Eigentlich ist dort sowas geregelt.

danke für deine antwort, welche mal nicht auf vorurteilen basierte :)

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Es ist ganz einfach unhöflich, in geschlossenen Räumen eine Kopfbedeckung zu tragen. Ausnahmen gibt es für Uniformträger und Teilnehmer an Gottesdiensten in Synagogen. Aber Schüler im Klassenzimmer sind weder uniformierte Soldaten noch befinden sie sich in einer Synagoge.

Möglicherweise ist das sogar in der Schulordnung verankert. Heutzutage muß man den Schülern ja jeden Mist per Order vorschreiben, weil sie zu Hause nicht mehr beigebracht kriegen, was sich gehört und was nicht.

mir wurde beigebracht was sich gehört und was nicht... nur hat sich meine weltanschauung um 180° gedreht und mir ist das mitlerweile recht egal. ich gebe auch niemandem die hand, weil ich es eklig finde... ist doch auch höflichkeit?

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@Akiruu

Wenn es Dir mal beigebracht wurde, was sich gehört und was nicht, dann hat Dich möglicherweise eine Amnäsie befallen.

Aber so weit brauchen wir wohl gar nicht zu denken.

Ein pubertierender mickriger Gernegroß zeigt der Welt, was Sache ist und zieht sich die Kapuze übern Kopp.

Boah, ey.

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@DrStrosmajer

ich bin 18... fast 19 und wohl kaum in der pubertät. du scheinst mich ja recht gut zu kennen um jetzt über mich urteilen zu können?

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@Akiruu

Das nennt man spätpubertäres Fehlverhalten. Mit einer um 180 ° verdrehten Weltanschauung ist es allerdings schwer, später eine Ausbildung zu absolvieren und eine Existenz aufzubauen.

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@Demelebaejer

ich mache eine ausbildung..... und ich bin recht gut darin, wenn ich das jetzt mal so sagen darf. wie wärs wenn du deine vorurteile einfach mal wieder zurück in deine tasche stecken würdest?

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@Akiruu

Mit einer um 180° verdrehten Weltanschauung, wenn man "Höflichkeitsregeln" wie Hand geben oder Kappe absetzen nicht einsehen möchte? Was ist denn daran verdreht?
Weißt du, was ich verdreht finde? Eine Gesellschaft, in der man sich an Höflichkeits-Regeln wie das Nicht-Tragen einer Kappe im Unterricht oder in geschlossenen Räumen aufhängt und nett den Menschen die Hand gibt, während man ihnen das Geld aus der Tasche zieht und sein gutes Leben auf der Arbeit und Ausbeutung anderer Menschen aufbaut, in der es immer noch Sexismus gibt und in der man in eine Form hinein gepresst wird, damit man bloß Geld verdienen kann. Das finde ich verdreht.
Ein weiser Mensch (übrigens ein Lehrer, wo kommen wir denn da hin? :D) hat mir, als ich elf Jahre alt war, mal gesagt, dass es nicht darauf ankommt, ob man eine Kappe trägt oder nicht, oder ob man jemanden siezt oder nicht. Es kommt darauf an, durch freundliches Verhalten, Toleranz und Hilfsbereitschaft anderen Menschen Respekt zu zeigen und nicht durch Benimm-Regeln.

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