Kapitalismus vs. Kommunismus

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10 Antworten

Rein theoretisch ist Kommunismuss eine faire Gesellschaftsform, gleiches Recht für alle, alles gehört jedem, jeder hat die gleichen Chancen. Praktisch leider nicht umzusetzen. Ein Faktor macht es nämlich unmöglich, die menschliche Natur und seine Habgier. Im Kommunismuss war das Gesundheitssystem für den Bürger kostenlos, ebenso Kindergärten, Tagesstätten und das Wichtigste: Die Bildung war jedem zugänglich, egal aus welchen Verhältnissen er kam.Im Kapitalismuss kostet alles Geld. Wer Geld hat bleibt also gesund und bekommt die beste medizinische VErsorgung. Bildung kostet Geld. Wer arm ist bleibt dumm, wird ein williger Sklave der Reichen, weil er ja Geld braucht um zu leben. Deswegen geht der Arme auch für Niedriglohn los, um zu überleben.Beide Formen haben keine guten Chancen zu überleben, das Volk empfindet beides als ungerecht. Aber welche Gesellschaftsform die Beste ist, oder ob es die jemals geben wird.....das steht auf einem andern Blatt.

Sajonara 18.06.2011, 15:36

Mit so flachen "Argumenten" wie angeblicher menschlicher Natur = Habgier und Geiz zu kommen, ist genau die Haltung, welche in der Substanz die wenigen reichen Kapitalisten und Vermögensbesitzer antreibt und die sie daher gerne in die Welt projezieren, um sich selbst vor allem damit zu rechtfertigen.

Menschen sind grundsätzlich soziale Wesen und am Miteinander in Gemeinschaft interessiert, nur hat eine lange bestehende, brutale Raubwirtschaft, in der die wenigen Reichen und Mächtigen auf Kosten der durch sie unterdrückten Massen leben, einen Irrglauben als Ideologie festgesetzt, der nur deren einseitge, räuberische Haltung verbreitet und zur Kenntis gibt und nimmt und von allen durch Vermögen gekauften Medien reproduziert wird.

Nicht wer Geld hat bleibt gesund, sondern wer den vielen Verführungen und der schieren Verwöhnung in dieser die meisten Menschen krank machenden, einseitgen auf "Wirtschaft" ausgelegten Lebensweise wiedersteht und in sich erkennt das weniger zumeist auch mehr an Glück, Gesundheit und Zufriedenheit bedeutet.

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DarthDestroyer 23.06.2011, 21:13
@Sajonara

@Bujan

Der Mythos der Natur des Menschen wurden schon anfang des 20. Jahrhunderts von Anthropologen und Philosophen widerlegt. Leider hat sich diese Vorstellung in den Köpfen festgesetzt, denn wenn man eine Lüge oft genug ausspricht glauben die blinden Massen es sei die Wahrheit, da sie sich selber keine Gedanken machen.

Bitte informiert euch endlich und hört auf jeden Schwachsinn, der euch in den Mund gelegt wird für wahr zu halten, nur weil es von einem minder informierten Lehrer kommt. Diese Gesellschaft baut auf der Wiederholung von Phrasen auf und glaubt dies als Wissen bezeichnen zu können, dabei hat sich kaum einer wirklich damit auseinandergesetzt, ob die Person von der er die Thesen kopiert hat nun richtig sind oder nicht. Leider gibt es immer nur einen vorgezeichneten Weg, den jeder gehen muss und dieser beinhaltet einen Pfad voller Lügen, Naivität und schon lange nicht mehr aktualisierter Informationen.

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Was im sogn. Ostblock gelebt und praktiziert wurde, war sehr weit von einem realen "Kommunismus" entfernt, den auch Marx skizziert hatte. Im Osten wurde ebenso eine besondere Form des Kapitalismus gelebt, die jedoch ein Staatskapitalismus war, welcher von einer mächtigen Einheitspartei, ohne irgendwelche weiteren Mitsprachemöglichkeiten, einer ähnlich reduzierter Mitsprache wie im Westen, bestimmend gelenkt und praktiziert wurde.

Es ging im alten Osten darum, ebenso zu produzieren wie im Westen und die Arbeiter und Angestellten (zwar formal die Besitzer der "Volkseigenen" Produktionsmittel) waren real jedoch den unfreien Verhältnissen ebenso ausgeliefert wie jene im Westen, in abhängiger, ausgebeuteter Arbeit als Lohnsklaven.

Schon 1922 war Lenin faktisch ein Diktator, der auch verkündete:

"genug diskutiert, jetzt müssen Arbeiter und Bauern etc. wieder an die Arbeit gehen" und ruhig und unterwürfig seinen und den anderen Befehlen der Oberen Parteispitze, ähnlich wie im Westen den kapitalöistischen Führern und den sie unterstützenden Politikern, zu gehorchen!

Ebenfalls war der im Osten praktizierte "Sozialismus" eine rein formal praktizierte Angelegenheit, ähnlich der rein formalen repräsentativen "Demokratie" im Westen, die sich nicht auf wirkliche Mitsprache aller, am Arbeitsplatz, in der Schule, der Uni, in der Gemeinde heute und alltäglich bezieht, wenn es nötig ist, sondern eine Schein-Demokratie etabliert hat, die nur eine einzige *Freiheit" erlaubt und zulässt!

Diese Freiheit, alle paar Jahre seine Stimme = Freiheit abzugeben und kleine Kreuzchen auf einem Stück Papier machen zu dürfen, aber ansonsten ebenso wie im ehemaligen Osten zu schweigen und zu gehorchen. In den Medien werden inzwischen grundsätzlich ebensolche Parolen ausgegeben wie im damaligen Osten, die auf komplette Anpassung und Konsum ausgerichtet sind.

Kapitalismus im Westen ist überaus real und präsent und hat dazu geführt, das eine kleine Gruppe reicher und vermögender Besitzer und Eigentümer, (die dank Zinsgewinnen und Spekulationen immer vermögender und dadurch Einfluss-Reicher werden) etwa 1-2% der jeweiligen Bevölkerung, ebenso viel Gedl und vermögen = Macht verfügen, wie die restlichen 98% der Bevölkerung, die als unfreiwlillgeArbeitsklaven diesen "Reichtum" in Unfreiheit erschaffen durften.

Ja- du hast recht. Es wird es bißchen durcheinandergekegelt, weil wir im Westen eine kapitalistische (marktwirtschaftlich orientierte), die im Osten eine kommunistische (planwirtschaftlich orientierte) Wirtschaftssweise haben bzw,. hatten.Grüße

Wenn du die wirtschaftlichen Hintergründe des Kommunismus genauer betrachtest kannst du den Kommunismus eigentlich auch als eine Art "Wirtschaftsform" sehen. Es wird ja dabei davon ausgegangen das jeder seine ganze Kraft, entgeldlos zum Gemeinwohl zur Verfügung stellt und die Versorgung mit notwendigen Ressourcen von der Gemeinschaft erwirtschaftet wird. Auch wieder ohne "bezahlung" schöne Theorie wird nur Niemals wirklich klappen

Interessante Frage, vorab, der Kapitalismus an sich ist meschlich beziehungsweise entspricht der Natur des Menschen während der Kommunismus im 19 Jahrhundert 'erfunden' wurde. Das der Kapitalismus menschlich ist lässt sich auch mit Darwins Evolutionstheorie begründen, ( Survival of the fittest). Soweit so gut, der Kommunismus dagegen setzt alle Menschen gleich, theoretisch gibt es dort kein Reichtum, Fakt ist aber das KEIN Kommunistisches System länger als 80 Jahre überlebt hat, das wiederum liegt daran das der Kommunismus an sich eine 'böse Ideologie ist, wer a dem System Kritik übt, kommt ins Gulag ( SU, Nord Korea, DDR) oder muss mit empfindlichen Repressalien rechnen. der Kommunismus kann auch nicht in der Theorie existieren weil eben kein Land der Erde us Gutmenschen besteht...... Doch auch der Kapitalismus, hat negative Seiten. Als erstes muss man erwähnen, dass es auf der ganzen Welt kein Land gibt welches nachdem 'reinen' Kapitalismus Modell lebt. Jedes Kapitalistische Land verfügt mehr oder minder über eine Regierung die Steuern eintreibt, (etwas zutiefst Antikapitalistisches). In der BRD leben wir in einer sog. Mixed Economy oder auch Sozialen Marktwirtschaft. Welche durch Steuern wiederum den schwachen Teil der Bevölkerung stützt. Es sollte hier in einiger Leute Argumentation vermieden werden auf Gleichmacherei verzichtet werden! schließlich sind unter Kommunistischen Ideologen mehr Menschen umgekommen, wurden gequält und mundtot gemacht als in den zwei großen Kriegen des 20. Jahrhunderts ( Stalin, Mao, Kim Il sung....) MfG

Der Kommunismus ist genauso wie der Kapitalismus eine Wirtschaftsform. Wie der Kapitalismus kann der Kommunismus auch in unterschiedlichen Regierungsformen vollzogen werden, wie z.B. einer parlamentarischen Demokratie, einer Präsidialen Republik etc. etc.

Demokratie kann man auch nicht einfach mit Kapitalismus gleichsetzten. Es gibt auch viele kapitalistische Monarchien, Diktaturen und sogar Theokratien wie im Iran.

der unterschied ist das wir beim kapitalismus, einen total unfairen wettkampf haben, wer oben ist kommt höher rauf wer unten ist fällt weiter runter,

der grund gedanke am kommunismuss is genial, alle menschen haben gleich viel,nur is die menschheit noch lange nicht so weit, weil der nächste gedanke is dann natürlich "warum soll ich mich mehr anstrengen als wer anderer wenn ich dann nicht mehr dafür bekomm?" also jo es is das eine scheiße und das andere genauso... wir brauchen was neues!

Nein, Kapitalismus / Kommunismus sind Wirtschaftsformen. Kommunismus ist nur stärker Regierungsabhängig, weil die Regierung alles steuert. Freie Marktwirtschaft gibt es da nicht.

joeyjordison49 17.06.2011, 12:49

also kann der kommunismus auch eine wirtschaftsform sein?

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Auriel 17.06.2011, 12:51
@joeyjordison49

er ist! alle menschen verdienen gleich viel geld, egal was sie arbeiten.

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DarthDestroyer 23.06.2011, 21:21
@Auriel

Alle Menschen verdienen gleich viel, nicht aber in Geld. Das Geld sollte im Kommunismus abgeschafft sein. Der Kommunismus ist keine Wirtschaftsform, sondern eine Gesellschaftsform.

Jeder arbeitet nach seinen Fähigkeiten und nimmt nach seinen Bedürfnissen, also verdient niemand so viel wie jemand anders, außer er hat die selben Bedürfnisse wie jemand anders. Dafür müsste die Menschheit so weit sein, dass sie weiß, welche Bedürfnisse sie wirklich hat und welche schwachsinnig und übertrieben sind, denn die Erde beinhaltet nicht endlos viele Rohstoffe.

Wie sollte im Kommunismus die Regierung alles steuern, wenn eine Klassenlosigkeit vorherrschen soll? Die Regierung muss das Volk als Ganzes sein, da sonst eine priviligiertere Klasse von Regierungsmitgliedern existieren würde. Im Sozialismus ist es wieder anders. Dort müssen ja die Vorraussetzungen für den Kommunismus geschaffen werden. Natürlich wäre eine Klassenlosigkeit über die Einkommen auch möglich. Würde sich aber weniger nach den Bedürfnissen der Menschen ausrichten.

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Kommunismus und Kapitalismus Kommunismus

Der Mitbegründer des Kommunismus war der im Jahre 1818 geborene Karl Marx. Er schuf mit Hilfe seines Gefährten Friedrich Engels unter anderem die Werke Das Kapital, eine Analyse des Kapitals und eine Kritik der politischen Ökonomie, das Manifest der Kommunistischen Partei und die Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie.

Das Wort Kommunismus an sich stammt vom vom lateinischen und bedeutet Communis ‚gemeinsam‘. Dessen Ziel ist es eine Klassenlose Gesellschaft zu erschaffen. Der Kommunismus wird laut Marx durch eine Revolution und damit die vorübergehende Diktatur des Proletariats (der Arbeiterklasse) eingeführt. Der Kommunismus enteignet mit die (nach Marx) Bourgeoisie, Das Bürgertum, sprich die Reichen. Das Privateigentum wird abgeschafft und auch die Produktionsmittel dienen dem Allgemeinwohl.Somit also dem Proletariat welches den Großteil der Gesellschaft bildet. Marx zur Folge wird es zu einem Klassenkampf zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie kommen in dem die Arbeiterklasse siegen wird da sie schlicht und ergreifend die Mehrheit bildet in allen Belangen.

Mit dem Kommunismus geht auch die Planwirtschaft einher. In dieser wird wie der Name schon sagt nach einem gewissen Plan gearbeitet. Die Fabriken bekommen zum Beispiel einen 3 Monate Plan in dem sie eine gewisse Anzahl von Gütern herstellen sollen. Was auch die Entscheidungsfreiheit einschränkt. Der plan wurde nach den Bedürfnissen des Volkes erstellt und verhindert somit eine wie im Kapitalismus übliche Überproduktion. Das schont auch die Umwelt und die Ressourcen der Erde.

Die Maxime des Kommunismus lautet : Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen! Das heißt das jeder im Idealfall mit allem versorgt ist was er benötigt und nur so viel arbeiten muss wie er kann.

Somit bildet der Kommunismus das Sinnbild sozialer Gerechtigkeit.

Kapitalismus

Der Kapitalismus ist ebenso wie der Kommunismus eine Gesellschaftsordnung. Der Kapitalismus strebt aber nicht nach einer Klassenlosen Gesellschaft sondern nach der Akkumulation von Reichtum in wenigen Händen. Er beruft sich auf das Gewinnstreben der Menschen.

Der Kapitalismus hat anders als der Kommunismus mehrere Wirtschaftsordnungen welche sich aber alle recht Ähnlich sind. Da in historischer Sicht die USA als größter Verfechter des Kapitalismus (so auch im kalten Krieg) gelten, schauen wir uns die dort angewandte Marktwirtschaft an.

In der Marktwirtschaft (auch freie Marktwirtschaft genannt) wird die Verteilung durch das Recht an privaten Eigentum und Produktionsmitteln bestimmt. Anders als in der Planwirtschaft läuft die Planung dezentral ab. Der Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Das umfasst die Ressourcenallokation (Zuordnung) und die Verteilung der Güter durch die Marktpreise. Die Marktwirtschaft ist ein selbstregulierendes System, welches die Handlungsfreiheit der Wirtschaftssubjekte voraussetzt. In Deutschland herrscht die Soziale Marktwirtschaft welche sich nur durch bestimmte Eingriffe des Staates (Monopolzerschlagung) von der freien Marktwirtschaft unterscheidet.

Der Kapitalismus beruht ähnlich wie der Imperialismus auf der Ausbeutung anderer Staaten. Er kann nur durch ständigen Wirtschaftswachstum überleben welcher durch eben diese Maßnahmen gewährleistet werden.

Der Kapitalismus mit freier Marktwirtschaft ist also der Inbegriff von sozialer Ungerechtigkeit.

Kapitalismus vs. Planwirtschaft

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