Kapitalauszahlung bei Riesterrente?

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5 Antworten

hallo whynot351,

In privaten Altersvorsorgen besteht in der Regel ein Kapitalwahlrecht, also ein Recht zur einmaligen Kapitalauszahlung bei Rentenbeginn. Dies besteht so in der Riester-Rente nicht. Bei der Riester-Rente ist vorgesehen, dass alle Sparer eine lebenslange monatliche Leibrente erhalten und keine einmalige 100 prozentige Kapitalauszahlung. Dies sichert den Staat ab, dass das Geld nicht für andere Dinge verwendet wird, sondern wirklich als Rente das Leben im Alter sichert und der Rentner nicht auf andere staatliche Hilfen wie Hartz 4 angewiesen ist. Dennoch wurde bei der Riester-Rente, im Gegensatz auch zur staatlich geförderten Rürup-Rente, eine Besonderheit eingebaut: Eine Kapitalauszahlung zum Rentenbeginn ist möglich, es besteht also ein Teilkapitalwahlrecht. Somit kann sich der Sparer bis zu 30 Prozent seines Guthaben als einmalige Kapitalauszahlung geben lassen. Der Sparer hat aber dennoch die Möglichkeit eine Kapitalauszahlung von 100 Prozent zu wählen. Dies wird als schädliche Verwendung bezeichnet und dem Sparer werden in diesem Fall alle erhaltenen Förderungen, also alle Steuerersparnisse und Zulagen die er während der Vertragslaufzeit erhalten hat, abgezogen.

Beste Grüße Dickie59

Da du ja offensichtlich noch nicht im rentenalter bist, nützt es dir herzlich wenig zu wissen, wie heute die Auflösung eines Vertrages bewerkstelligt wird. Bis du den Vertrag tatsächlich auflösen kannst, wird sich voraussichtlich da Gesetz noch X-mal ändern.

  1. Ja ist richtig ist nur komplett sinnlos
  2. Ja das gilt auch für fondsgebundene Verträge
  3. § 10a sowie 79 ff EStG

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