Kann Zeugnis zurückgefordert werden?

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1 Antwort

Der grundlegende Fehler lag zwar schon bei dem Mitarbeiter, der das Zeuignis bei der falschen Firma angefordert hat, und die Firma X ist auf diese "Leimrute" hereingefallen.

Hier handelt es sich demnach um einen Irtum des ausstellenden Unternehmens, mit dem der Arbeitnehmer überhaupt keinen Arbeitsvertrag hat. Der Irrtum wurde erkannt, und die Rückforderung ist rechtmäßig. Die Firma X kann die Rückgabe notfalls über das Arbeitsgericht erwirken.

Da man sich immer zweimal (oder sogar häufiger) im Leben trifft, rate ich dazu, das falsch erstellte Zeugnis freiwillig herauszugeben.

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