Kann Vermieter nach Schlüsselübergabe und erster 'Mietzahlung plötzlich noch Unterlagen anfordern?

12 Antworten

mein Sohn hat vor ca. einer Woche eine Wohnung " angemietet ". Der Vermieter hat ihm die Wohnung gezeigt, mein Sohn hat gesagt er würde sie sofort übernehmen. Daraufhin hat der Vemieter sich von ihm für September die halbe Miete bezahlen lassen und ihm die Schlüssel übergeben.

Somit ist schön mal zumindest ein mündlicher Mietvertrag zustande gekommen, beweisbar durch Mietzahlung.

Allerdings hat er noch keinen Mietvertrag. Die Miethöhe und Kaution wurde unter Zeugen abgesprochen.

Keinen Schriftlichen aber einen Mündlichen hat er schon mal.

Jetzt sagt der Vermieter plötzlich, er würde ihm keinen Mietvertrag geben wenn er nicht drei Lohnabrechnungen vorlegt, nachweist dass er eine Haftpflichtversicherung hat.

Wenn nicht vereinbart bzw. nicht beweisbar, dann braucht der Sohn nix vorlegen.

Gibt der Vermieter dem Sohn keinen Mietvertrag; umso besser. Mündliche Mietverträge haben viele Vorteile,z.B. das man keine Endrenovierung machen muss

Mein Sohn arbeitet aber erst seit einem Monat und kann die Abrechnungen nicht vorlegen. Daraufhin sagte der Vermieter sehe er das Mietverhältnis zum 30. September als beendet an.

Kann er ansehen wie er will, der Mietvertrag, wenn auch mündlich ist wirksam!

Dein Sohn soll dringend nur eins machen; das Türschloss der Wohnungstür tauschen.

MfG

johnnymcmuff

Noch eine Frage dazu. Da kein schriftlicher Vertrag vorliegt, wie sieht es dann aus mit den Kosten für Miete,  Nebenkosten und Kaution.

Müssen beide Parteien sich an das halten was dabei abgesprochen wurde ? Der Vermieter kann jetzt nicht einfach behaupten, es wäre mehr Miete, oder mehr Kaution ? 

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Einen Mietvertrag hat Dein Sohn bereits. Einen wirksamen mündlichen. Zustande gekommen durch Übergabe der Wohnung und erste Mietzahlung.

Ein schriftlicher Vertrag ist nicht notwendig.

Die genannten Unterlagen hätte der Vermieter vorher verlangen können, jetzt nicht mehr.

Daraufhin sagte der Vermieter sehe er das Mietverhältnis zum 30. September als beendet an.

So einfach ist kein Mietvertrag zu beenden. Schon gar nicht für Vermieter.

1. Muß eine Mietvertragskündigung, auch bei einem mündlichen Vertrag, in Schriftform erfolgen.

2. Kann ein Vermieter dem Mieter nur aus wichtigem, rechtlich zulässigem Grund kündigen. Das Dein Sohn die Unterlagen nicht vorlegt ist kein wichtiger, rechtlich zulässiger Grund.

So nebenbei, Dein Sohn wohnt nicht zufällig mit dem Vermieter im selben Haus welches nur 2 Wohnungen hat?

Kann er einen Mietvertrag verweigern ?

Nein, denn ein Mietvertrag besteht ja. Mietverträge sind auch mündlich wirksam. Wie du sagst, gibt es ja auch Zeugen dafür. Außerdem wurde Miete gezahlt und die Schlüssel übergeben; selbst wenn man einen mündlichen Mietvertrag bestreiten würde, spätestens damit ist durch so genanntes konkludentes Handeln ein Mietvertrag zustande gekommen.

Daraufhin sagte der Vermieter sehe er das Mietverhältnis zum 30. September als beendet an.

Sagen kann er vieles. Eine Kündigung muss zwingend schriftlich erfolgen (§ 568 Abs. 1 BGB), ansonsten ist sie unwirksam. Der Vermieter kann auch nur aus einem der wenigen rechtlich zulässigem Grund kündigen, außer er wohnt mit dem Vermieter im selben Haus und es gibt dort nur insgesamt 2 Wohnungen.

Nun hat der Vermieter gesagt, dass er ihn zum 30.9 kündigt, da mein Sohn ihn belogen hätte ( was nicht stimmt ) und er hätte eine Recherche gemacht und würde meinen Sohn nun nicht als Mieter wollen.

Eine mündliche Kündigung ist unwirksam.

Die Polizisten meinten, das wäre rechtens. 

Die sind auch keine Experten für Mietrecht.

Aber mal ehrlich: Dein Sohn muss sich wohl oder übel was anderes suchen. Selbst wenn man jetzt über einen Anwalt oder gerichtlich dagegen vorgeht, das gegenseitige Vertrauen ist im Axxxx, egal wer nun Recht hat (oder Recht bekommt).

Ob es für deinen Sohn eine Aussicht auf Schadenersatz gibt und ob eine Schadenersatzforderung überhaupt Sinn macht, kann und will ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Im Zweifelsfall sollte er sich da von einem Fachanwalt beraten lassen.

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