Kann Unterhalt rückwirkend für minderjähriges Kind eingeklagt werden?

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8 Antworten

Der Vater hätte die Unterhaltszahlungen bis zum 18 Lebensjahr gar nicht einstellen dürfen,denn bis dahin ist Unterhalt ohne eine Bedingung erfüllen zu müssen zu zahlen !

Wenn der Unterhalt weiter an die Mutter gezahlt wurde müsste der Unterhalt von der Mutter eingeklagt werden und wenn der Vater die Unterhaltszahlungen eingestellt hätte,die Mutter auch keinen Titel hat und sie den Vater damals nicht nachweislich aufgefordert hat Unterhalt zu zahlen,dann wird es da rückwirkend auch nichts zu holen geben.

Das Kind selber könnte den Unterhalt eh nicht einfordern,dass hätte dann schon die Mutter machen müssen,weil das Kind noch minderjährig war,ginge erst ab dem 18 Lebensjahr für den evtl.fälligen laufenden Unterhalt,wenn die Anspruchsvoraussetzungen gegeben wären und das Kind selber ab 18 den Unterhalt dann bei beiden Elternteilen nachweislich eingefordert hätte,denn ab 18 werden dann beide Elternteile barunterhaltspflichtig.

Kindergeld wird bis zum 18 Lebensjahr auch ohne Voraussetzung gezahlt,wenn das Kind also weiterhin bei der Mutter gemeldet war und sie das Kindergeld bekommen hat,wovon ich mal ausgehe,dann müsste das Kind dieses von der Mutter einfordern.

Sollte für diese zwei Jahre kein Kindergeld an die Eltern gezahlt wurden sein,dann kann dieses rückwirkend bis zu 4 Jahre nachgezahlt werden.

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Ob wir jn diesem. Falle von einer Titulierung sprechen kann ich nicht sagen.

Das ist aber der entscheidende Punkt. Das Jugendamt kann die Titulierung mit zustimmung des Vaters beurkunden. Gibt es einen Titel und wird dieser nicht bedient, dann laufen Schulden auf, die das Kind nun einfordern kann. Hat der Vater weiterhin den Unterhalt zu Händen der Mutter gezahlt, ist er natürlich raus. Gibt es keinen Titel, dann laufen auch keine Schulden auf.

Mit 16 entscheidet das Kind die Schule abzubrechen und haut von daheim ab.

Weis die Mutter nicht, wo das Kind ist, muß sie es als vermisst melden. Ansonsten muß sie das Kind versorgen. Nimmt die Mutter das einfach so hin, wäre es eine schwere Sorgerechtsverletzung. Ob das Kind den Unterhalt des Vaters nun von der Mutter herausverlangen kann, liegt im Ermessen des Richters und daran, ob das Geld oder die Surrugate noch da sind.

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Kommentar von ichweisnix
18.09.2016, 09:00

Noch etwas, wenn es einen Titel gibt, kann natürlich nicht geklagt, sondern schon vollstreckt werden. Das Ergebnis einer Klage ist ja am Ende ein vollstreckbarer Titel.

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Ich kenn mich mit der Rechtslage nicht so aus, aber soweit ich weiß zahlt man Unterhalt bis zum 18. Lebensjahr, dann hätte logischerweise das Kind wohl das Recht etwas von diesem Geld zu sehen, egal ob es die Schule abgebrochen hat und abgehaut ist, nicht war? Kann mich aber auch irren. Das Geld steht aber dem Kind zu.

Liebe Grüße!

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hat Papi den Unterhalt eingestellt? Eigentlich hätte er durchzahlen müssen. Das wird ein Spezialfall sein; der Junior war die 2 Jahre unauffindbar. Vermisstenanzeige? 

ohne Mahnung kann rückwirkend nicht mehr eingefordert werden

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Kommentar von Ladypineapple
18.09.2016, 04:38

Wie meinst du ohne Mahnung?  Das kind war unauffindbar deswegen wurde die Zahlung eingestellt. 

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Die Mutter wird den Unterhalt doch erhalten haben und mit Unterhalt und Kindergeld das Zimmer fürs Kind unterhalten haben?

Wenn der Unterhalt für diese Zeit gefordert wurde, dann verjährt das frühestens nach drei Jahren.

Auf das Kindergeld hat da Kind unter 18 keinerlei Anspruch.

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Hallo zusammen.  Das kind war vermisst und das sorgerecht lag bei einem rechtspfleger.  In dieser Zeit floss KEIN geldfluss. 

Das kind steht nun ohne alles da. 

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Kommentar von Ladypineapple
18.09.2016, 18:04

Die Mutter hatte in dieser Zeit keinen Anspruch auf das Kind.  Sondern nur der Rechtspfleger.  Es floss kein Geldfluss.  Inwieweit kann das Kind Geld rückwirkend geltend machen.  

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nein das kind kann keinen rückwirkenden unterhalt einfordern. selbst wenn ein titel bestanden hätte wäre der jährlich einzufordern. was nicht angemahnt wurde gilt als verfallen.

selbiges gilt für das kindergeld. versuchs doch mal mit arbeit.

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Nein. Kindergeld, Unterhaltszahlungen beziehen die Eltern/ diejenigen, die das Sorgerecht haben. Wurde es eine bestimmte Zeit nicht gezahlt, kann diejenige, die die Unterhaltszahlungen normalerweise bekommen hätte, das einklage. Aber eben nicht das Kind, oder in dem Fall, der betroffene volljährige.

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Kommentar von bienenshine
18.09.2016, 04:27

Warum nicht das Kind es geht ja um das Kind, versteh ich jetzt nicht ganz...

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Kommentar von claudialeitert
18.09.2016, 07:30

rückwirkend geht das nicht und jetzt ab 18 nur noch in Ausbildung Anspruch auf unterhalt.

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Kommentar von ichweisnix
18.09.2016, 08:56

Sie liegen komplett falsch. Den Unterhaltsanspruch hat das Kind. Bis zur Volljährigkeit ist zu Händen des betreuenden Elternteils zu zahlen, welcher das Geld verwaltet.

Mit der Volljährigkeit endet die Vermögenssorge und das Kind kann und muss seine Anspruche selbst geltend machen.

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