kann uns ein Kinderpsychologe helfen

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11 Antworten

AD(H)S wurde hier erwähnt.
Es gibt etwas, was damit mitunter verwechselt wird und auch zutreffen könnte: (Asperger-)Autismus.

Hat er mal gesagt, warum er nicht gerne in die Schule geht, also genaue Gründe genannt? Ist es ihm zum Beispiel zu laut oder zu hektisch?
Hat er Probleme mit Veränderungen?
Wie war sein Verhalten vor der Schule, also im Kindergarten und daheim, als er noch jünger war?
Hat er auch mal erklärt, warum er meint, die anderen Kinder seien schuld an den Auseinandersetzungen? Erträgt er leichte Berührungen vielleicht nicht? Oder gibt es viele Missverständnisse? Nimmt er vieles wörtlich?

Mich bringt eben auch die Ernährung drauf.
Viele Autisten haben Probleme mit Nahrungsmitteln, geschmacklich, geruchlich, aber auch durch das Gefühl im Mund, die Konsistenz zum Beispiel.
Ich selbst habe als Kind auch enorm selektiv gegessen, war sehr "wählerisch", wie man sagte. Hans Asperger hat das auch in seiner Habilitationsschrift kurz beschrieben.

Fast regelmäßig finden sich sehr differenzierte Zu- und Abneigungen auf dem Gebiete des Geschmacksinnes - das so häufige gleichsinnige Vorkommen ist uns ein Beweis mehr für die Geschlossenheit unseres Typus -: häufig ist eine besondere Vorliebe für stark saure oder gewürzte Speisen, wie Gurken, geröstetes Fleisch; häufig ist eine nicht zu überwindende Abneigung gegen Gemüse und Milchspeisen.

http://www.as-tt.de/assets/applets/Asperger_Hans.pdf

Das Essen von Gegenständen jedoch sortiere ich hier ein:
de.wikipedia.org/wiki/Pica-Syndrom

Also, das jetzt bitte nicht als Ferndiagnose missverstehen, sondern nur als eine mögliche Idee unter vielen annehmen, über die du dich mal informieren kannst.
Solltest du in der Richtung nach einiger Information einen Verdacht hegen, solltest du einen auf Autismus spezialisierten Psychiater aufsuchen zur Diagnostik, keinen Psychologen, keinen, der nicht spezialisiert ist, keine (Tages-)Klinik etc.

Hm der verhätl sich irgendwie, wie der Sohn von einer Freundin von mir. Der ist mittlerweile 16 und will sehr hoch hinaus. Er will nach sein Führerschein zb nur und ausschließlich ein BMW Z3 (?) fahren. Er kann nicht still sein, obwohl er eigentlich eher ein ruhiger Grundtyp ist. Dauernd mus er angeben und dabei wirklich übertreiben. Er ist seit Kind an in Behandlung. Der Psychologe hat da echt viel gebracht, er hat es geschafft den Drang der Beste zu sein, auch in der Schule durchzuziehen. Er geht auf Gymnasium und hat echt tolle Noten. Weiß leider nicht wie seine Erkankung genau heißt es war auf jeden Fall Asperger und noch eine weitere Erkrankung.

Ein Kinder- und Jugendpsycholog wäre hier angebracht.
Wie wäre es denn mit einer Familienhilfe vom Jugendamt?

Eure Maßnahmen und die der Schule sind grundsätzlich völlig ungeeignet für dieses Kind.

Wir haben zwar etwas anders geartete, aber in der geschilderten Intensität gleiche Probleme durch eine Ernährungsumstellung gut in den Griff bekommen. Bei unserem Sohn wurde eine Fructoseintoleranz festgestellt. Seitdem er keinen Zucker mehr ißt, ist er ausgeglichen, ruhig, friedlich und halt nicht mehr irgendwie "psychotisch". Allerdings vermuteten wir immer einen physischen Hintergrund, den wir (bzw. eine super Kinderärztin und NICHT Psychologin und Psychiaterin, die wir konsultierten.) aber leider erst vor einem Jahr entdeckten.Wir begannen auch eine Therapie beim Psychologen, das war in unserem Fall aber reine Zeitverschwendung. Eine fructosearme Ernährung brachte im Falle meines Sohnes (nächsten Monat auch 8 Jahre) innerhalb einiger Tage die psychische Genesung. Ich wünsche euch auch so ein Happy End! Vielleicht ja auch bei euch ohne Zucker. Alles Gute und gebt nicht auf. Ihr bekommt das in den Griff.

natuerlich solltet ihr zum Kinderpsychologen gehen, vielleicht sogar eine Familentherapie. Ich koennte mir hier ADHS vorstellen, ist aber nur eine Idee, sein Verhalten zeigt viele Merkmale.

Mit den Geschwistern und Bester sein wollen, da koennte es sein, dass er sich zurueckgesetzt fuehlt. Er kann mit denen nicht mithalten, weil die brav, angepasst, Problemlos sind, daher versucht er, sie in schlechtem Licht da stehen zu lassen oder anderswo besser zu sein, damit er auch mal die Nummer eins ist.

Von ihm wird vielleicht einfach was erwartet, was normal scheint, was er aber einfach nicht leisten kann und Kleider essen weisst auf grossen inneren Stress hin. Mit dem Psychologen muesst ihr klaeren, was fuer ein Problem genau zugrunde liegt.

Geht auf jeden Fall zu einem Kinderpsychologen. Der wird Gespräche mit dem Kind führen, mit ihm spielen, usw. Wenn es sich nicht bessert oder der Arzt es als richtig empfindet, kann es auch, mit der Einverständnis erklärung der Eltern, in eine stationäre Therapie kommen. Meistens bieten solche Kliniken Verhaltenstherapien, Moto- und Ergotherapien und Gespräche mit Fachleuten.

Damit geht ihr am besten zu einem Kinder- und Jugendpsyschologen, der kann euch da am besten weiterhelfen. Fuer psysisch kranke Kinder gibt es eine sehr gutes Kinder- und Jugendwohnheim. Das ist das Kinder- und Jugendwohnheim Leppermuehle, , Leppermuehle 1, 35418 Buseck, Tel. 06408 5090. Das ist eine Einrichtung naehe Giessen und ist sehr gut geeignet, sollte dein Sohn von de3r Schule muessen. Dort kann er zur Schule gehen und auch wird er dort therapiert, Die Aerzte, Therapeuten, Betreuer sind alle sehr nett und kompetent. Diese Einrichtung nimmt Kinder aus dem ganzen Bundesgebiet auf. Bezahlt wird das alles von eurem Jugendamt. Ihr muesst lediglich das Kindergeld und einen kleinen Beitrag von eurem Einkommen abgeben an das Jugendamt. Die Einrichtung ist auch im Internet vertreten. Ferner gibt es auch noch Tageskliniken, die nehmen psysisch kranke Kinder auf. Ebenfalls werden sie dort therapiert und sie erhalten auch Unterrricht.

Ja, ich denke, die Situation ist jetzt an einem Punkt, wo das Kind in stationäre Therapie muss. Das Ihr Eltern mit dem Kind überfordert seid, ist klar, das wäre wohl jedes andere Elternpaar auch. Und es leiden wohl darunter auch noch Eure beiden anderen Kinder. Dass solltet ihr nicht zulassen und nun anstreben, dass das Kind in stationäre Therapie kommt. Da muss man ja auch Angst bekommen, wenn dieses Kind dann erst einmal Jugendlicher ist, was es dann alles anstellen wird und dann schnell eine Gefahr für andere Menschen wird.

Bitte macht Euch da in keinster Weise Vorwürfe. Wenn Ihr die geistigen Hintergründe verstehen würdet, wüsstet ihr, warum hier auch solche Kinder geboren werden. Das hat nichts mit Euch zu tun, im Gegenteil, Ihr habt großen Mut bewiesen, einer solchen Seele ein Erdenleben zu schenken. Die Erdeninkarnation ist einfach ganz wichtig für sehr, sehr kranke Seelen, ein wichtiger Schritt, damit diese den Weg in unsere wahre Heimat wieder schaffen. Das ist natürlich sehr belastend hier dann für alle Menschen.

Aber, wie gesagt, da ist jetzt ein Punkt erreicht, wo es für alle Beteiligten besser ist, wenn dieses Kind in stationäre Betreuung kommt. Das ist schon abzusehen, dass die Betreuer es dann auch dort sehr schwer haben werden mit ihm. Aber sie können sich dort abwechseln und sind nicht permanent mit ihm zusammen, so dass sie wieder auftanken können. Ihr als Eltern, wenn er permanent bei Euch ist, habt diese Möglichkeit ja nicht und so kann diese Situation dazu führen, dass Eure ganze Familie aufgerieben wird. Und das solltet Ihr wirklich nicht zulassen! Tut das nicht. Zieht die Notbremse und schaut dass Ihr eine Lösung findet nun.

Ich wünsche Euch alle Gute und viel Kraft, alles gut geregelt zu bekommen und einen geeigneten Platz für das Kind zu finden.

Vorsicht bei solchen Typen:

Die Erdeninkarnation ist einfach ganz wichtig für sehr, sehr kranke Seelen, ein wichtiger Schritt, damit diese den Weg in unsere wahre Heimat wieder schaffen. Das ist natürlich sehr belastend hier dann für alle Menschen.

q.e.d.

Ein guter Psychologe und Thearpeut wird euch sicher helfen können. Kann sein daß ihr ein paar kennen lernen müßt bevor einen findet der zu euch und Florian passt. Eine Therapie ist keine Schande. Florian ist bestimmt kein schlechter Mensch (und erst recht keine reinkarnierte kranke Seele).

Ihr schafft das. ich wünsche euch alles Gute!

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Wie verhielt er sich denn im Kindergarten, war er da auch auffällig?

Sein Verhalten deutet schon etwas auf ADS hin, auch wenn viele diese Krankheit als Modekrankheit bezeichnen. Ist er mal dahingehend untersucht/getestet worden?

Also entweder wird er in der Schule gemobbt oder er hat, wie hier bereits erwähnt, ADS/ ADHS.

Mit einem Kinderpsychologen werdet ihr aufjedenfall nichts falsch machen.

Er soll dem Kleinen mal auf den Zahn fühlen, vor allem was das Verhältnis zu anderen Schülern, aber auch Lehrern angeht.

Möglicherweise gibt es ja auch ein schwarzes Schaf unter den Lehrern.

Geht mal zum Kinderpsychologen. Der kann dir/euch besser helfen.

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