Kann ungesundes essen bzw. können Krankheiten dumm machen und das Gedächtnis verschlechtern?

6 Antworten

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle in der Gesundheit.

Dabei wären mir aber eher körperliche Erkrankungen bekannt: zu viel Salz erhöht den Blutdruck (Bluthochdruck ist Risikofaktor für fast alles), zu wenig Flüssigkeit macht Niere, Leber, Blase kaputt und schadet auch dem Gehirn. Purine (in Schweinefleisch und Geflügelhaut) fördert Gicht....

Es gibt zum Beispiel eine Form von Demenz, die durch Prionen ausgelöst wird. Das sind denaturierte Eiweiße. Diese Demenz wurde bei Volksstämmen entdeckt, die Kannibalismus betrieben. Es wird also durch rohes Fleisch, in diesem Fall vom Verzehr von menschlichen Gehirnen übertragen.

Ernährung kann dazu beitragen wie fit du dich fühlst. Ernährung kann schlapp machen. Es gibt schon Essen, das zumindest kurzfristig auch Leistungsfähiger macht.

Wenn wir von Demenz reden, wird durchaus auch als Vorbeugung eine eher mediterrane Ernährung empfohlen. Vorallem auch mit viel Fisch und den mediterranen Gemüsen.

Aber es ist auch so, dass unsere Medizin, gerade der ganze neurologische Bereich sehr in den Kinderschuhen steckt. Wir wissen herzlich wenig.

Wenn wir von dieser Empfehlung sprechen, dann beruht die auf Statistiken, welche Völker am seltensten an solchen Erkrankungen leiden. Deren Lebensweise wird dann als gesund gepriesen. Man kann aber nicht sicher genau sagen, ob es nun wirklich an der Ernährung liegt, am Wetter, an der Genetik usw...

Fleisch ist genauso gesund wie Obst, und eine Verdummung durch Ernährung ist nicht bekannt.

Allerdings hat eine Studie der Universität Graz gezeigt, dass sich Vegetarier körperlich und seelisch schlechter fühlen als Mischköstler.

Dabei ist allerdings nicht klar, ob vegetarisches Essen krank und unglücklich macht, oder ob Menschen mit körperlichen und seelischen Problemen öfter Vegetarier werden, in der (vergeblichen) Hoffnung, das würde ihnen helfen.

Laut einer anderen Studie machen Tierprodukte depressiv.

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@mulano

Das hast du falsch verstanden - keine Studie kann so etwas nachweisen. Es wäre denkbar, dass in einer Studie mehr Menschen depressiv waren, die Tierprodukte gegessen haben - aber Ursache und Wirkung lassen sich nicht bestimmen.

Hast du übrigens eine wissenschaftliche Publikation dazu ooder war das nur erfunden?

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@Pangaea

Natürlich war das frei erfunden. - so wie nahezu alle "V"akten, die aus der Szene kommen, frei erfunden sind:

Sei es als Beispiel nun der angebliche "Wasserverbrauch" (alleine das ist schon unwissenschaftlich, denn Wasser wird nicht "verbraucht". Es gibt einen Wasserkreislauf.) für das Kilo Rindfleisch (bei dem wahrscheinlich das Regenwasser pro Hektar Nutzfläche plus Kielwasser der Schifffahrt hinzuaddiert wird) oder meinetwegen auch das Märchen des Anbaus und der Verfütterung von Soja als Tierfutter. (Fakt ist aber, dass Soja eine reine Bio-Sprit-Ölpflanze ist, verfüttert wird nur der Abfall, also der Soja-Expeller. Vernünftig, bevor man das Zeug wegschmeißt).

Nichts, aber auch rein gar nichts, was diese religiöse Vereinigung postuliert, hält einer wissenschaftlichen Überprüfung stand. Ein Vergleich zu den Zeugen Jehovas drängt sich geradezu auf.

Das alles zeigt vielmehr, wie satt und überfüttert unsere Überfluss-Gesellschaft ist, dass sich solche Ernährungsmarotten überhaupt bilden können. 80 Prozent der Weltbevölkerung wäre froh, einfach nur satt zu werden, wie auch immer. 

Diese Menschen moralinsauer und überheblich mit Salat zu bedrohen, ist bestenfalls nur arrogant.

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Ich habe keinen Bock dir das das rauszusuchen, dafür gibt es Google.

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Ich hatte bei einigen schon des öfteren das Gefühl das Fleisch essen die kognitiven Fähigkeit negativ beeinflusst. Wer kaum Obst und Gemüse isst bekommt ja auch einen Vitaminmangel. Das kann nicht gesund sein fürs Gehirn. :/

Aber du bist auch Veganer und siehst alles durch deine Brille.

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Das stimmt nicht. Ich habe die rosarote Brille abgenommen, solltest du auch mal machen.

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