Kann sich ein Gebrauchtwagenhändler mit der Klausel Bastlerfahrzeug um die Gewehrleistung drücken?

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7 Antworten

jeder Händler der eine Sache, egal was ,an einen Endverbraucher Verkauft ist Gewährleistungspflichtig wobei bei Gebrauchten Dingen die Gewährleistung von 24 auf 12 Monate Reduziert werden kann

die Frage die sich mir dann stellt, ist die, wie solch ein Fahrzeug dann TÜV und ASU bekommen kann bzw. könnte..aber mit dem Zusatz Bastlerfahrzeug oder nur als Ersatzteilspender und zwei unterschriften, kann man davon ausgehen, dass es auf dieses Fahrzeug keine Gewährleistung geben kann und wird...etwas anderes ist es ja, wenn ich einen angeblich betriebs- und verkehrssicheren PKW kaufe, was dann auch im Kaufvertrag mit dem Händler explizit vermerkt ist.

Ich nehme doch an, dass der Händler das nicht heimlich, sondern einvernehmlich in den Vertrag geschrieben hat. Also wenn ich ein "Bastlerfahrzeug" kaufe, dann ist, zumindest für mich, eine Gewährleistung nebensächlich. Schließlich will ich das Fahrzeug duch "Basteln" oder "Ausschlachten" fahrbereit machen.

wie kann man denn ein fahrzeug durch "ausschlachten" fahrbereit bekommen?

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Prima Frage. Ich denk mal es kommt entscheinend darauf an, was dieses sogenannte Bastlerfahrzeug kostet. Ich habe mal eines für 1300€ gekauft. Nach 2 Tagen ging der 4. Gang nicht mehr rein. Der Händler konnte den Schaden nicht beheben, nahm das Fahrzeug zurück und gab mir mein Geld wieder. Ich bin lediglich auf den Zulassungkosten sitzen geblieben.

Mein Verdacht hat sich bestätigt, es kommt auf den Preis an:
Um die gesetzliche Gewährleistung auszuschließen, werden von Gebrauchtwagenhändlern gelegentlich Vereinbarungen getroffen, denen zufolge das Fahrzeug als Bastlerfahrzeug, zum Ausschlachten oder als Schrott verkauft wird. Solche Vereinbarungen sind zwar grundsätzlich zulässig, wenn sie tatsächlich gewollt sind und mit der Realität übereinstimmen. Bedenklich wird es allerdings, wenn ein angebliches "Schrottfahrzeug" mit neuem TÜV verkauft wird oder wenn bereits der verkehrsübliche Kaufpreis dagegen spricht, dass das Fahrzeug zum Ausschlachten verkauft wurde. gefunden bei http://www.abc-recht.de/ratgeber/auto/faq/gebrauchtfahrzeug.php

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Zum Basteln kauft man kein fertiges Produkt !

Es sei denn Er würde die Mängel aufführen, und ein anderes Teil, kein Verschleißteil würde kaputt gehen ! Wer aber schon auf die Tour ein Auto verkauft wird schwerlich eine solche Liste aufstellen ! Eddy21

Sie versuchen es zumindest, bei einem Fahrzeug mit gültigem TÜV könnte ich mir vorstellen, daß sie in einem Gerichtsverfahren nicht Recht bekommen.

Kann mir nicht so richtig vorstellen, dass die Gewährleistung mit einem solchen Hinweis ausgehebelt werden kann.

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