Kann sich ein Anwalt strafbar machen, wenn er sich vom Mandanten nicht...

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

es gibt juristisch sowas wie "Mandantenverrat". So einen Fall habe ich mal erlebt. Ich habe mich bei der zuständigen Anwaltskammer beschwert. Der Anwalt wurde dann "intern" bestraft - so ein Urteil ist aber nie öffentlich.

Wenn du Zweifel hast, geh zur Anwaltskammer und lass dich da beraten.

Damit würd aber die Kindesmutter dem irren Clown helfen (?) - oder würd es ihr was bringen, schliesslich wurd sie ja durch die Aktionen in Miskredit gebracht.

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@jimmini

Ohne den Fall im Detail zu kennen und ganz allgemein:

auch Anwälte sind Menschen, sie haben Recht studiert, aber sie haben nicht ohne weiteres Recht! Und sie haben schon gar nicht das Recht, andere "fertig" zu machen. Obwohl auch das immer wieder passiert.

Wenn da genug Verdachstmomente sind, dann prüft die Kammer das, Es gibt ja auch so was wie ein Standesrecht.

PS, Danke für s Sternchen

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Nein. Jeder Mandant hat doch das Recht seinem Anwalt das Mandat zu entziehen, wenn er meint, dass die durch die Art der Prozeßführung seine Interessen nicht oder nicht hinreichend vertreten werden.

Zu Deiner Frage und zur Art wie Du diese stellst. Ein Anwalt muss im Sinne séines Mandanten handeln, selbst wenn das für di eGegenseite auch das einen oder andere Mal Unschön ist. Jetzt auf den geschilderten Fall -Vaterschaft- bezogen. Viele "Päarchen" leben zusammen, vielleicht beschäftigen sich diese auch miteinander, aber warst Du bei dem Vaterwerden, nicht handlungssehend, sondern biolosch geschehend, dabei ?

Sorry, es geht darum, dass der Anwalt DEN EIGNEN Mandanten doch schädigt. Und ja, der Kindesvater war bei der Zeugung seines Sohnes zugegen :-) - keine Zweifel, und niemand anderes. Dieser weiß es aber auch selbst. Aber warum prüft der Anwalt nicht zuvor den Sachverhalt, bevor er den Mandanten komische Ratschläge gibt, die ihm gegenAnzeigen einhandeln und er die Vaterschaft sowieso auf kurz-oder-lang anerkennen MUSS ?

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Unwissentliche Schwarzarbeit Strafbar?

Hallo

Ich habe heute etwas Erfahrung bzw. war ziemlich geschockt.

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Ich habe langsam die befürchtung das ich da unwissentlich Schwarzarbeite. Einen arbeitsvertrag hab ich nicht. Da diese angeblich öfter schon zugeschickt wurde. Unterschrieben habe ich aber einen wo nur mein Name, die versicherungsnummer und der stundenlang standen. Falls es unwissentliche Schwarzarbeit ist, ist diese auch für mich Strafbar? Ich habe vor mich beim Finanzamt zu erkundigen ob ich angemeldet bin.

Sorry für den langen Text.

Lg

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Darf ein Anwalt gegen den Willen des Mandanten handeln?

Muss mich leider nach 27 Jahren Ehe mit einer Scheidung abfinden.Meine Frau nahm sich einen Anwalt,dann ich. Nun kam von meiner Frau der Vorschlag sich gütig zu trennen und alles über meinen Anwalt laufen zu lassen. Meine Frau teilte dies ihrem Anwalt mit bat um Auflösung des Mandats. Sie bekam eine überhöhte Rechnung (andere Sache) und der Anwalt bestellte sie noch zu einem Abschlussgespräch. Bei diesem Gespräch riet er meiner Frau davon ab und beriet sie ungefragt weiter. Sie solle das nicht machen etc. Nun kann unser Anwalt, der mit uns eine gütliche Einigung erzielen wollte nichts tun. Er darf nur mich vertreten und solange meine Frau sich von diesem Anwalt beschwätzen lässt geht nichts mehr mit gütlich. Meine Frau ist leider etwas Obrigkeits und Studiertenhörig, bedeutet: Sie ist der Meinung: Der hat doch studiert ,der wird doch wissen was richtig ist. Dabei hatte sie ihm ausdrücklich gesagt dass sie das Mandat aufkündigen will und sich über meinen Anwalt gütlich einigen möchte. Darf er dann so handeln ? Klar, er will verdienen,aber gegen den Mandantenwunsch ? Und zur Abrechnung: meine Frau sagte ihm ich würde über 100.000.-Euro im Jahr einnehmen, also umsatz machen. Nach dieser Summe hat er auch seine Kosten berechnet. Muss er meine Frau nicht aufklären dass Umsatz nicht

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Beispiel: Mandant fragt RA (ein Fachanwalt in einem Spezialfall), was eine Beratung (außergerichtlich) kostet. Der schätzt ca. 1 Stunde zum vereinbarten Stundenlohn ein. Dann schreibt der Mandant dass er das Angebot annimmt, aber seine Rechtsschutzversicherung einschalten will, besonders wenn es danach vor Gericht geht, sich damit aber nicht gut auskennt. Der Anwalt sagt, dass er den Fall ungerne so betreuen möchte und in dem Falle nur in Vorkasse abrechnet und sämtliche Aufwände (Beratung hierzu, Schriftverkehr) mit der Versicherung zusätzlich abrechnet. Er lässt durchblicken, dass die Einschaltung der Versicherung ihn nervt und er mindestens den doppelten Aufwand hat und es oft zu Zahlungsproblemen kommt. Er will das Mandat so nicht annehmen und sieht sich nicht in der Verpflichtung.

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Hallo,

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