Kann sich die Ermordung eines einzelnen Menschen lohnen, wenn danach große Verbesserungen für viele Menschen kommen werden?

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6 Antworten

Eine gute und schwierige Frage!

Erstmal fragt so eine Frage meistens jemand, der leidet und sich durch den Tod einer Person das Ende seiner Leiden erhofft!

Sind andere involviert, dann sieht es derjenige als Bestaetigung, das sein theoretisches Vorhaben positiv zu sein scheint.

Toeten anderer Menschen zieht immer einen Ausgleich nach sich, weil die Freiheit beschnitten wird, andere das tun zu lassen was sie wollen.

Das ist eine karmahafte Verstrickung aus der du nur durch Bewusstsein herauskommst, zu wissen, es ist nicht gut, einen anderen zu toeten, weil es Vorteile fuer dich bringt oder fuer andere.

Du bist im Spiel gefangen, ohne zu erkennen, dass es ein Spiel ist und erkennst nur deine Gefuehle und dein Leiden.

Wenn du das grosse Spiel siehst, tut es dir vielleicht spaeter leid, aber dann ist es zu spaet.

Ich rate dir, nicht den Weg der Rache zu gehen, weil es laengerfristig dich noch weiter unterdruecken wird, anstatt dessen das Gespraech zu suchen, um Verstaendnis fuer Taten zu erfahren, sie aber nicht gutzuheissen.

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Ein fundamentales Menschenrecht ist auf jeden Fall schon mal auf der Strecke geblieben. Es fängt schon gut an mit den Verbesserungen!

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Es kommt einerseits auf diese Verbesserungen an und andererseits auf den Täter.

Aber egal, wer dieser Mensch ist und welche "Verbesserungen" sein Tod brächte, der Mörder müsste in alle Ewigkeit mit der Schuld leben. Diesen Bruch in der Seele kann niemand tilgen. Es wäre ein schweres Opfer.

Wenn sich aber heraus stellen sollte, dass der Grund nicht gerecht war, wiegt die Schuld um so schwerer.

Aber ob eine Sache gerecht ist oder nicht, liegt meistens nicht in Befähigung eines Menschen zu entscheiden, denn wir sind durch zu viele Ablenkungen nicht in der Lage eine wirklich objektive Entscheidung zu treffen.

Daher bleibt es immer eine nie zu tilgende Bürde – für alle.

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Salue Manfred

Zum Beispiel bei einem Tyrannenmord kann dies durchaus berechtigt sein.

Wäre seinerzeit der Anschlag auf Hitler gelungen, wäre der Weg für Verhandlungen mit den Kriegsgegnern möglich geworden und der Krieg wäre bestimmt früher beendet gewesen. Millionen von Opfern auf beiden Seiten wären erspart worden.

Ethisch problematisch ist es aber, wenn es um die "vorsorgliche" Ermordung eines Machthabers geht. Niemand weiss ja in diesem Fall, ob seine Handlungen eine solche Tat rechtfertigen würde.

Es grüsst Dich

Tellensohn

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mord hat immer niedere beweggründe

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Theoretisch ja, z. B. Hitler wäre besser in jungen Jahren ermordet worden. Das Problem ist aber, dass man das vorher nie weiß, daher ist deine Frage zu verneinen.


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