Kann Selbstbefriedigung süchtig machen?

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Ganz klar "JA"!!

Ich oute mich dazu mal ganz konkret. Es ist ein schrecklich peinliches Thema... jedoch muss ich wirklich zugeben, dass ich tatsächlich damit ein Problem habe.

Ich versuche, es nicht zu tun, nehme es mir wirklich angestrengt vor, ich gehe nach Draußen spazieren, wenn mich diese "Bedürfnisse" überkommen, ich versuche mich anders abzulenken. Ich schaffe es aber nicht immer.

Ich kenne Leute, die es geschafft haben, es ganz klar nicht mehr zu tun. Unter gleichgeschlechtlichen, vertrauten Christen spricht man offen darüber, deshalb weiß ich von dessen damaliger Sucht und seiner heutigen "Befreiung". Jetzt hat er lange nicht mehr mastubiert, vor kurzem hat er geheiratet und nun regelmäßig Sex mit der Frau... und keine Rückfälle.

Viele Grüße, Heiko

Nein! Aber manche können nach der Entspannung und dem Glücksgefühl süchtig werden, das die Selbstbefriedigung auslöst. Woher das Gerücht kommt: Süchtig sein können Menschen nach vielem: Süchtig nach Liebe, nach Fernsehen oder Computerspielen, nach Zigaretten, Alkohol, Tabletten oder illegalen Drogen, süchtig nach Arbeit, nach Anerkennung oder sie sind eifersüchtig. Klar, dass man dann auch süchtig nach Selbstbefriedigung werden kann. Doch ganz so einfach ist das nicht. Es lohnt sich, da etwas näher hinzuschauen . . . Ab wann ist man denn süchtig nach Selbstbefriedigung? Wenn man's täglich macht? Oder mindestens drei Mal am Tag? Oder noch öfter? Entscheidend dafür ist nicht die Häufigkeit, sondern die Absicht, die man mit der Selbstbefriedigung verknüpft. Tust du's ständig, weil du damit jedem Stress und allen Problemen ausweichen willst, wird das auf Dauer zum Problem. Dann benutzt du die Selbstbefriedigung, um vor deinen Alltagsproblemen wegzulaufen. Das kann zu einer Art Sucht werden. Machst du's aber, weil du das Gefühl genießt und SB dein Leben fröhlicher und entspannter macht, dann hat das mit Sucht nichts zu tun. Auch dann nicht, wenn du's ne Zeit lang mehrmals am Tag tust. Die Wahrheit ist: Selbstbefriedigung macht kurzfristig glücklich! Das liegt daran, dass bei der Selbstbefriedigung im Körper Glückshormone ausgeschüttet werden, die kurzfristig für besonderes Wohlbefinden und Entspannung sorgen. Klar, dass man das immer wieder haben will. Vor allem dann, wenn dieser Genuss noch recht neu ist. Dann kann's durchaus mal sein, dass jemand mehrfach am Tag onaniert, um sich das schnelle Glücksgefühl zu holen. Aber: Die Glückshormone für den schnellen Kick werden auch ausgeschüttet, wenn sich jemand verliebt oder ein besonderes Erfolgserlebnis hat. Und die meisten merken schnell, dass sie sich das gute Feeling auch noch anders besorgen können. Deshalb ist die Gefahr, durch zu viel Selbstbefriedigung süchtig zu werden, sehr gering

Nein, ich glaube nicht bzw. ich sehe SB als eine andere Form von Sexualität an die man auch hat wenn man in einer Beziehung ist (dann vielleicht nicht so häufig ;-)

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