Kann Religion in Lebenskrisen helfen?

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Nur insofern auch Drogen in solchen Krisen helfen können. Du fühlst dich besser, solange du dich intensiv damit beschäftigst, aber das ist nur Ablenkung und Überspielen. Sobald die Intensität nachlässt, geht es dir noch schlechter als vorher, weil die Krise wie eine Sturzflut über dich hereinbricht und dich daran erinnert, dass sie noch da ist.

Also musst du die Intensität aufrecht erhalten bis du daran zerbrichst, oder du zerbrichst an der Krise.

Anstatt dich also von Drogen oder Religion abhängig zu machen, solltest du versuchen die Krise zu lösen. Nimm dir einen, oder zwei Tage Zeit in denen du Abstand von der Krise und allem was dich stresst, nimmst und dann versuche die Krise zu lösen.

Wenn du bemerkst, dass du es alleine nicht schaffst, suche dir Hilfe bei deinem Umfeld, hier auf dem Portal oder auch professionelle Hilfe.

Wenn du die Krise löst, oder zumindest in Angriff nehmen kannst, wird es dir gleich viel besser gehen, einfach nur weil du etwas zu ändern versuchst.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Recherchen und Forschungen

Danke, ich glaube, dass das eine gute Idee wäre. Hatte auch ein bisschen Bedenken zum Thema Religion, aber ich suche im Moment einfach nach Lösungen.

Es wäre vielleicht wirklich besser, wenn man es selber schafft, das mit den zwei Tagen Ruhe wird auch helfen.

Würdest du dir einen Plan machen, mit den Dingen, die man lösen will?

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@Alicks

Ja, das würde ich.

Zuerst einmal Abstand gewinnen. Probleme erscheinen oft überwältigend, solange man mitten drin steckt. Wenn du Abstand gewonnen hast, kannst du die Situation von außen betrachten. Vielleicht hilft es dir auch dir vorzustellen, dass jemand anderes mit diesen Problemen zu dir kommt und um Rat fragt.

Du kannst dafür auch einen Brief an dich selbst schreiben, indem du deine Probleme schilderst. Nach den 2 Tagen Abstand, beantwortest du dann deinen Brief und gibst deinem Ich von vor 2 Tagen Tipps und Ratschläge.

Du kannst auch Listen anfertigen, die detailliert erklären was die Probleme sind, was für Folgen sie haben und wie du sie am Besten lösen kannst, sowie was die Lösung kosten würde (Geld, Zeit, Mühen, soziale Interaktionen etc.).

Dann sortiere die Probleme nach Dringlichkeit und nach Lösbarkeit. Die dringendsten Probleme solltest du zuerst lösen und wenn es mehrere gibt, die gleich dringend sind, zuerst immer die die leichter und schneller zu lösen sind. Je mehr Probleme du los bist, desto weniger Druck hast du.

Und wie gesagt: Hier auf dem Portal kannst du immer Fragen stellen und um Tipps und Tricks sowie Erfahrungsberichten fragen und so von den Ratschlägen und Erfahrungen der User profitieren.

Du packst das!

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@Andrastor

Danke für die lieben Worte, ist auf jeden Fall super, dass hier so viele helfen wollen, hätte ich nicht gedacht...

Werde Deine Ideen dieses Wochenende mal ausprobieren, vielleicht klappt es ja:-)

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@Alicks

Gerne, freut mich wenn ich helfen konnte.

Tu das, ich wünsche dir das Beste.

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Danke für das Sternchen

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Es gibt genug Beispiele von Menschen, welche in einer Lebenskrise Hilfe durch Gott/Jesus erhalten haben.

https://www.youtube.com/watch?v=XEMijiP8_hw

https://www.youtube.com/watch?v=nFbuVzPYcQs

https://www.youtube.com/watch?v=uBlpRapbfuM

https://www.telefonseelsorge.de/

Es ist aber auch nicht falsch, trotzdem die Hilfe einer Fachperson in Anspruch zu nehmen. Das kann ein Psychiater oder ein Psychologe sein.

Manche haben das auch nach einer Bekehrung erlebt.

https://www.youtube.com/watch?v=oo7dnT2iDig

https://www.youtube.com/watch?v=WisNexMfQRg

https://www.youtube.com/watch?v=aPNIrp2UMhk

Mein Glaube an Jesus Christus hat mir schon in einigen Lebenskrisen geholfen. Häufig waren es bestimmte Bibelworte oder andere Dinge, die mir in diesen Situationen dann auch konkret geholfen haben (in Verbindung mit Gebet).

Nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott, der uns erschaffen hat
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reicht
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Mehr dazu z. B. hier: https://gottkennen.de/

Mir wurden hier ein paar Sachen geraten, ich werde einfach mal alles ausprobieren und dann gucken, aber danke schon mal für deine Mühe, das ist eine super Liste!

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@Alicks

Du kannst ja einfach mal Gott im Gebet bitten, ob es Ihn gibt und dass Er dir helfen soll, Ihn zu finden und so zu leben wie Er möchte...

Gott verheißt uns in der Bibel: "Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan" (Matthäus 7,7-8).

Ich wünsche dir alles Gute und Gottes Segen auf deinem Lebens- und Glaubensweg!

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Schwierige Frage. Und - so denke ich - nur sehr individuell zu beantworten.

Ich selbst könnte in einer Religion nie meinen Frieden finden. Ich könnte darin auch nie eine Stütze finden - viele andere können es und es sei ihnen herzlich gegönnt.

Meine Stütze ist mein Umfeld: Familie, Freunde, Arbeitsplatz. Ich brauche eine "rationale" Stütze. Persönlich ist der glaube und die Hoffnung in Gott das, was übrig bleibt, wenn man alles rationale Denken durchgespielt hat und merkt, dass es trotzdem nicht mehr weitergeht. Sich an einen Gott zu wenden ist für mich ein Zeichen des Aufgebens. Zudem bin ich der Meinung, dass es IMMER einen rationalen Lösungsweg gibt. Wenn ich mir einreden würde, mit Gott könnte ich ein Problem lösen, dann war dieses Problem entweder nie existent oder aber ich könnte es genau so gut einfach ignorieren und weg rationalisieren.

Aber eben: Das ist MEINE Lösung. Die muss für keinen stimmen.

Danke für Deinen Kommentar, ich habe nur manchmal das Gefühl, dass mir das alles zu viel wird und ich dachte, dass der Glaube da helfen kann... aber hier haben schon ein paar Leute ein paar wichtige Sachen genannt, wieso man das vielleicht nicht machen sollte.

Das mit dem rationalen Denken ist gut, aber wenn ich meine Situation ganz nüchtern betrachte macht mich das nur noch trauriger... ich glaube, dass ich eine Philosophie und eine neue Sicht auf die Dinge bekommen muss, das haben hier auch schon einige vorgeschlagen....

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Ja. Mir ist mein Glaube sehr wichtig. Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ich finde am Christentum u.a. schön, dass man an einen liebenden, gnädigen Gott glaubt und das die Nächstenliebe sehr wichtig ist.

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