Kann Radioaktivität zu Mutationen führen?

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12 Antworten

Ja radioaktive Strahlung kann zu Mutationen führen, wie eine ganze Reihe von anderen Faktoren auch, z.B. UV-Strahlung oder gewisse Chemikalien. Zusätzliche Gliedmaßen sind aber sehr selten das Resultat, das ist wirklich ein Comic-Klischee. Meistens führen diese durch radioaktive Strahlung verursachten Mutationen zu Krebs. 

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Gelegentliche "milde" Mutationen des Erbgutes sind normal - das ist die Grundlage der Evolution ...

Aber radioaktive Strahlung kann tatsächlich dazu führen, dass diese Mutationen häufiger und / oder heftiger ausfallen als die "natürlichen".

Den "dritten Arm" halte ich zwar auch für ein Klischee, aber Missbildungen sind durchaus möglich - Im Contergan-Skandal hatte man zunächst auch Kernwaffentests als Auslöser im Verdacht ...

Allerdings beziehen sich die Auswirkungen der Radioaktivität wohl weniger auf eine bereits (länger) bestehende Schwangerschaft, sondern mehr auf das Erbgut in den Ei- und Samenzellen.


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Es gibt ja genügend jahrzehntelange Studien wo die Tierwelt in der Zone von Tschernobyl untersucht worden ist (z.b. von der Universität Texas, gab dazu sogar eine Dokumentation die mal auf Arte kam).

Fazit: bei Mäusen u.ä. wurden garkeine "Mutationen festgestellt, ebensowenig bei Wild wie Rehe, Wildschweine usw.

Vermutet wird das sich die Tiere die immer in der Zone leben geradezu "immun" (auch wenn es blöd klingt) geworden sind gegen die Belastung auf den Körper. Die einzigen Tiere die "Mutationen" hatten, waren die Vögel Schwalben, bei denen ein Schwanzende teilweise z.b. 1 cm kürzer war als das andere.

Vermutet wird das dies so ist weil die Schwalben nicht dauerhaft in der Zone leben und auch nicht dauerhaft der Belastung ausgesetzt sind, somit kann der Körper wohl schlechter damit umgehen als bei den Tieren die immer dort leben.

Ein drittes Bein oder sowas ist aber übertrieben ^^

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Du das klingt garnicht soweit hergeholt. Wenn du mal bedenkst, was ist denn Radioaktivität eigentlich? Diese Frage kann Ich zwar auf diese schnelle auch nicht so beantworten,

aber Ich kann dir sagen, stell dir vor, dass das so winzig kleine Geschosse sind die sich durch deine DNA (DNS) "durchschießen", und nach und nach dein Erbgut beeinträchtigen.

Dein Erbgut verändert sich auch so, durch normale Umwelteinflüsse (deshalb unterscheiden sich die Nachfahren auch unter anderem von den Vorfahren), aber egal,

jedenfalls werden diese "normalen", Umwelteinflüsse in kauf genommen, damit deine Nachfahren in Zukunft "angepasster", sind an die Umwelt als du und deine Vorfahren. Deshalb gibt's ja auch Schwarze, Weiße, Asiaten etc.

Aber dennoch sollte man nicht vergessen, alles mit maß und Ziel, denn zuviel davon kann sein, dass deine Kinder (wie es in Tschernobyl oder Fukushima der Fall war), ohne Arme und Beine auf die Welt kamen (oder andere häßliche Mutationen, Krebs ist eine davon),

Und das kann dann dazu führen, dass ein gesamter Genpool vollkommen zerstört oder unbrauchbar verändert wird. Kann auch durch Inzucht bzw. Inzest über mehrere Generationen hinweg schlimme Mutationen ergeben, die weder für Genpool noch für Intelligenz bzw. Weiterentwicklung förderlich sind.

Nun, soweit Ich weiß war's das, es sei denn...

LG Dhalwim

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Ganz sicher hängt es vom Zeitpunkt ab, an dem der Embryo der Radioaktivität ausgesetzt ist, und natürlich der Dosis. Die meisten Mutationen dürften dazu führen, dass das Kind nicht lebensfähig auf die Welt kommt oder frühzeitig abgestoßen wird.

Ein "3-armiger Mutant" gehört wohl eher ins Reich der Phantasie.

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Ja, das ist durchaus möglich. Gleich mit mehr Gliedmasen geboren zu werden ist jedoch selten und meistens sind die nicht richtig ausgebildet, also zum Beispiel nur ser Ansatz eines Armes oder was auch immer. Meistens kommt es dadurch zz Behinderungen des Kindes, ob psychisch oder physisch, auch das sind Mutationen. 

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Ich finde auch, dass er recht hat. Hab sehr viel darùber in den medien gehórt zb weisst du bei der explosion vom kernkraftwerk, waren da die leute nicht auch sehr verstrahlt? Auf jedenfall verkùrzt sich die lebensdauer :/ (bin jetzt auch kein experte)

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Kommentar von Timeline100
28.05.2016, 16:26

Nicht die Strahlung verkürzt die Lebensdauer, sondern die daraus folgende Erkrankung bzw. Krebserkrankung. 

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Mutationen finden nicht während der Schwangerschaft statt, sondern vorher, in der DNA der Eizellen und Samenzellen.

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Ja, Mutationen durch Radioaktivität sind möglich.

Allerdings ist der Fall eines Babys mit 3 Armen so extrem, dass er mit sehr hoher Warscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

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Die Missbildungen  nach dem Unglück  im Tschernobyl belegen diese Tatsache auf grausame Weise. 

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Radioaktive Strahlung ist (je nach Dauer, Stärke nd Durchdringungsgrad) mit sehr hohem Krebsrisiko behaftet, ganz besonders, wenn radioaktive Partikel in den Körper aufgenommen werden.

Jede Strahlung ist kanzerogen und keimschädigend, auch Sonnenstrahlen oder Solarium. Röntgenuntersuchungen werden in sehr niedrigen Dosen durchgeführt, so daß das Risiko sehr gering ist. Überlandflüge (Höhenstrahlen) stellen ein Risiko dar.

Seitdem die Schurkenstaaten (USA, GB, Israel) Munition mit Uranmantel in
ihren "humanitären Kriegen" verschießen, ist in den betroffenen
Gebieten die Krebsrate und Mißbildungsrate sehr stark, (bis zum
40-fachen!) gestiegen. Beim Aufprall eines Urangeschoßes verbrennt das
Uran zu verglasten Nanopartikeln aus Uranoxid, die von Wind und Weter
weltweit vertragen werden. Die Partikel, viel feiner als die Partikel in
Rauch, können im Körper nicht abgebaut werden, ihre Halbwertszeit
beträgt über 4 MILLIARDEN Jahre, etwa so lange, wie das Leben auf der
Erde existiert. Betroffen sind Irak, Libanon, Libyen, Syrien,
Afghanistan, aber auch der Balkan. Der Einsatz dieser Munition stellt
ein Kriegsverbrechen dar, betroffen ist die Zivilbevölkerung im
angegriffenen Land, aber auch in den Nachbarländern und weltweit.

Die Strahlen verursachen Schäden in der DNS aller Zellen, und demnach Mutationen. Der allergrößte Teil der Mutationen ist schädlich oder sogar tödlich. Wenn Mutationen in Keimzellen verursacht werden, die zu einer Befruchtung gelangen, ergeben sich (meistens schädliche) Erbänderungen. Die Zellen eines Embryos sind besonders anfällig für Strahlenbelastung, da sie sich viel schneller teilen als Körperzellen des Erwachsenen.

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Radioaktivität führt unter direkter Einstrahlung eine verbrennende Wirkung.

Verstrahlte Personen oder Personen die dauernd ungeschützt Strahlung ausgesetzt sind neigen zu Krebs und Tumorbildung

Jodtabletten  helfen dem Körper bei Verstrallung abzubauen

https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenkrankheit

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