kann psyche krank machen

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10 Antworten

Ja..auf jeden Fall, je nach Beschwerdegrad, schau mal:

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden. Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

Etwas schlägt uns auf den Magen. Bei Liebeskummer hat man ein gebrochenes Herz. Ein Problem bereitet uns Kopfzerbrechen. Etwas geht uns an die Nieren. Sich etwas zu Herzen nehmen. Schwer ums Herz zu sein. Es läuft einem die Galle über. Es verschlägt einem die Sprache. Etwas geht uns unter die Haut. Etwas liegt wie ein Stein im Magen. Man hat einen Kloß im Hals. Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm. Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Gute Besserung :-)

Quelle: http://www.palverlag.de/Psychosomatik.html

Pummelweib 30.06.2014, 15:20

Zitat zur Psychosomatik

Haut

Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen

Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren. Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass Rückenschmerzen in den meisten Fällen die Folge seelischer Probleme und nicht organischer Probleme sind.

Ist die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und sieht keine Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, dann ist das Risiko, Rückenschmerzen zu bekommen, sehr hoch.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge

Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben. Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen

Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet. Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber

Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Gute Besserung :-)

Quelle: http://www.palverlag.de/Psychosomatik.html

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Wenn die Psyche krank oder gestört ist, leidet auch der Körper darunter. Entweder weil die Psyche nicht mehr in der Lage ist, den Körper auf gesunde Weise zu steuern, oder aber um mit körperlichen Symptomen auf ihren schlechten Zustand aufmerksam zu machen.

Wenn du psychischen Stress hast, dann lass dir eine Psychotherapie verschreiben. Denn die Psyche kann nicht nur krank machen, sondern auch heilen, wenn sie selbst einigermaßen gesund ist.

du wolltest sicher fragen, ob psychische Probleme die genannten Krankheitssymptome hervorrufen können. Antwort: ja. Panikattacken können z.B. sehr dramatische Herzrytmusstörungen erzeugen. Körper und Seele (Psyche) hängen wahrscheinlich mehr zusammen als es die Schulmedizin bisher gelehrt hat.

Natürlich und das wussten bereits unsere Vorfahren. Woher glaubst du denn kommen so geflügelte Worte wie:

  • da bleibt mir die Luft weg
  • das nimmt mir die Luft zum atmen
  • das ''erdrückt'' mich
  • unter Arbeit/Trauer/Last ''ersticken''

Übelkeit, Kreislaufprobleme und zittern können die Folge der flachen, eingeschränkten oder, was ebenso vorkommen kann, zu heftigen Atmung sein oder eben eigene Symptome, je nachdem. Unser Gehirn mag es nicht wenn es nicht optimal mit Sauerstoff versorgt wird und unser Körper kann sehr erfinderisch darin sein dies zum Ausdruck zu bringen.

Natürlich. Diese Beschwerden haben dann eine psychosomatische Ursache.

Also bei Athemnot bin ich mir sicher, da Asthma , auch in Druck Situationen durch Psyche ausgelöst wird.

cathelene 30.06.2014, 15:32

War beim Lungenarzt also astmah habe ich nicht und mit meiner lunge ist auch alles inordung

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Die Symptome die du beschreibst treten tatsächlich zumeist in Verbindung mit der Psyche auf, also psychosomatisch. Aber manchmal liegt auch eine rein organische oder physische Ursache vor, z.B. beginnende Diabetes oder irgendeine seltene Autoimmunerkrankung ... Es gibt viele seltene Erkrankungen. Trotzdem sollte man zuerst von einer Psychosomatik ausgehen, weil dies bei Vorliegen der genannten Symptome eben die weitaus häufigste Ursache ist.

Das ist jetzt kein Grund für dich traurig oder verärgert zu sein, denn gerade die Psyche lässt sich oft sehr gut heilen.

Absolut, denn deine Gedanken wirken sich auf die Materie und dein Umfeld aus.

Ja, das kann alles durch die Psyche ausgelöst werden.

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