Kann Protektionismus funktionieren?

3 Antworten

Noch in den 1970er Jahren war Protketionismus verbreitet und siehe da, es ging den Bürgern besser.
Erst mit dem Fall der Mauer änderten sich die Verhältnisse drastisch, zum Nachteil der Bürger.

Die DDR war Protektionistisch und Arm.

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@Xerxes11

Nicht jedoch die BRD, gell.

Deutschland hatte 5 Branchen, Anlagen- und Maschinenbau, Chemie und Pharmazie, sowie Autombilbau, in denen es Technologieführer war.
Ende der Fahnenstange.

Computer, Halbleiter und Software waren eine Domäne der USA.
Japan vorwiegend die Unterhaltungsindustrie.

Allen gemeinsam war, dass sie frei waren von intenationalem Wettbewerb.

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@Xerxes11

Wem zum Nutzen?
Wie wir gerade erleben, offensichtlich nicht dem geneigten Wohlstand, gar für alle (Erhard (CDU).

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@soisses

Wettbewerb sorgt für nedrige Preise bei relativ hoher Qualität.

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@Xerxes11

Eher für Niedriglöhne und zunehmender Verarmung, ein anderes Ergebnis hat es nicht.

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@soisses

Nein im Gegenteil. Warum ist Nordkorea wohl so arm?

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@Xerxes11

Was hat den Nordkorea mit der zunehmenden Verarmung in Deutschland zu tun?

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@soisses

Protektionismus führt nicht zu Wohlstand.

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@Xerxes11

War in den 1960er/1970er Jahren in Deutschland aber so, dös mit dem Wohlstand.

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@soisses

Nein, Deutschland ist Wohlhabender.

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@soisses

Ausserdem ist Deutschland immer noch sehr stark Reguliert.

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@Xerxes11

Als Bulgarien?
Deshalb wandern deutsche Rentner nach Bulgarien aus, weil lieber wohlhbend dort, als arm in Deutschland.

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Kommt drauf an, ob es eine Export- oder eine Importnation ist. Einer importorientierten Nation kann Protektionismus durchaus helfen, Arbeitsplätze und Wohlstand zu schaffen.

Aber ist es nicht oft autoritäre Staaten die sowas machen?

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@Xerxes11

Nein, ein Land das seine Märkte konsequent abschottet, ist beispielsweise Japan. Und das obwohl die selbst stark exportorientiert sind.

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Kennst du in der Weltgeschichte auch nur ein einziges Land, das jemals durch Protektionismus wohlhabend geworden wäre...?

Nein. Protektionismus führt unweigerlich dazu, international immer weiter ins Hintertreffen zu geraten.

Japan wäre ein Beispiel dafür, wie man mit Protektionismus absteigt und mit konsequenter Öffnung zum Weltmarkt hin in relativ kurzer Zeit ein Land nach vorne bringen kann.

Warum gibt es dann Politiker die es noch immer versuchen?

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@Xerxes11

Warum gibt es immer noch Konservative, obwohl die seit der Französischen Revolution sich auf dem permanenten Rückzug und der Dauerkorrektur antiquierter und anachronistischer Positionen und Einstellungen befinden? Oder Neonazis? Oder Rassisten oder Stalinisten?

Immerhin werden es langfristig weniger und die übrigbleiben müssen positionell auch immer weiter nachgeben.

Aktuell z.B. die AfD. Vor Jahresfrist tönte sie noch vom "Dexit" und hat mittlerweile diese Position offiziell aufgegeben.

https://wirtschaft.com/afd-aendert-position-zum-dexit-im-wahl-o-mat/

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@Xerxes11

Wie man eine Wirtschaft pampert, ob nun protketionistisch oder neoliberal ist egal.
Nicht egal ist wer davon partizipiert, schnöde Wohlstand genannt.

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Japan hat eine Staatsversculdung von 212%...seit 30 Jahren...mit eben dem Einzug des Neoliberalismus.

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@soisses

Das heisst sie geben zuviel aus, und nehmen zu wenig ein.

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@Xerxes11

Nö, heißt es genau nicht.
Im wesentlichen ernährt sich Staat und Wirtschaft geradezu protektionistisch.

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@Xerxes11

Nö, woher denn diese Annahme?

  • die Nazis pamperten nur die Industrie, nicht das Volk

Ich erwähnte deshalb das Modell Soziale Marktwirtschaft, des Ludwig Ehrhard (CDU).
In jenen Jahren nannte man es noch Deutschland AG.

Als die Leute noch als Lehrling bei Siemens begannen und im Alter bei Siemens in Rente gingen.

  • als die Firmen noch 13. Monatsgehalt zahlten, gar Urlaubsgeld
  • Betriebswohnungen für ihre Mitarbeiter stellten, gar Betriebskindergärten unterhielten
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@Xerxes11
  • die Agenda 2010 beenden
  • das Grundgesetz umsetzen, besonders die Stellen an denen geschrieben steht "Deutschland ist ein Sozialstaat" und "Eigentum verpflichtet", die Sozialbindung des Eigentums.
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@soisses

Also Enteignung? Was ist falsch an der Agenda 2010? Warum willst du ein Grundeinkommen?

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@Xerxes11

Es geht nicht um Enteignung.
Der vorausgehende Fehler war die Privatisierung.

Die Agenda 2010 ist die Ursache des historischen Desasters.

  • Existenzgefährung durch HartzIV
  • Niedriglöhne wg. HartzIV
  • Armutsrenten, ein Ergebnis der Agenda 2010

Grundeinkommen ist ein anderes Thema.

  • Beispiel Grundrente , eine Notwendigkeit, wenn man die Lebensleistung der Bürger bewahren will
  • Beispeil Existenzminmum für Kinder, wenn man Kinderarmut verhindern will
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@soisses

Niemand hat das Recht auf Geld nur weil er existiert. Mir egal was du denkst. Gerechtigkeit ist, dass jedenfalls nicht.

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@Xerxes11

Sieht das BverfG anders, in seinem Urteil vom Febraur 2010 "der Staat hat das Existenzminmum jederzeit zu sichern und Teilhabe zu ermöglichen".

Willst Du Dich als Gegner des Grundgesetzes outen?

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@soisses

Ja absolut. Denn es ist falsch. In der Natur bekommst du auch nicht einfach so Nahrung ohne Arbeit. Grundsicherung heisst anderen Geld wegzunehmen.

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@soisses

Was ich aber befürworte ist armen Menschen zu helfen. Aber freiwillig.

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@Xerxes11

Genau das ist die Aufgabe der Politik, schnöde Umverteilung genannt.

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@Xerxes11

Die Sozialstaatspflicht ist nicht freiwillig, sondern im Grundgesetz manifestiert.

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@soisses

Ja aber auf freiwilliger Basis, ohne staatliche Gewalt.

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@soisses

Ja und das ist unmoralisch. Wenn du von Sozialhilfe lebst müssen andere für dich Arbeiten. Selbst die DDR hatte kein Grundeinkommen.

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@Xerxes11

Es funktioniert nicht freiwillig, da der Mensch nunmal nicht altruistisch ist.

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@soisses

Doch das ist es eben. Ausserdem ist es nicht altruistisch Menschen zu bestehlen.

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@Xerxes11

Über die DDR brauchst Du mich nicht aufkären.
Ich kenne beide deutschen Staaten, da stand die Mauer noch.

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@soisses

Warum glaubst du, du hast, dass Recht auf Geld für nichtstun?

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@Xerxes11

So schlecht können die Menschen gar nicht arbeiten, wie sie mit Niedriglöhnen bezahlt werden.
Das ist Diebstahl.

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@soisses

Nein ist es nicht. Ausserdem ist es der Staat der den Niedriglohnsektor fördert, nicht der freie Markt. Der Staat ist es doch der Leiharbeiter dazu zwingt in bestimmten Unternehmen zu arbeiten. Und ja, das ist falsch. Der Staat ist es, der es attraktiv macht niedrige Löhne zu zahlen wegen aufstocken.

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@Xerxes11

Wenn es unter uns bleibt, sage ich Dir, mein Einkommen ist komplett staatlich.
Nicht sonderlich überbordend, aber wie das so ist "der Rock des Staates ist zwar kurz, aber er wärmt denn doch".

Sind derzeit nur 2 Renten, die dritte Rente kommt erst noch hinzu, die gesetzliche.
Ist ein schweres Los, fraglos.
Denn ich arbeite schon seit 25 Jahren nicht mehr, fremdbestimmt.
Deshalb muss ich bedauerlicherweise noch auf meine gesetzliche Rente warten, schluchz.

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@Xerxes11

Dem Opfer ist egal wer es bestiehlt, der Staat oder der Unternehmer, daher ist es ja Opfer.

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@soisses

Neoliberalismus finde ich auch nicht gut. Aber mit freier Marktwirtschaft hat es oft nichts zu tun. Sind es doch die, die Verluste sozialisieren und gewinne privatisieren. Verluste sozialisieren ist nicht der freie Markt. Subventionen sind nicht der freie Markt. Bankenrettungen auch nicht. Korporatismus wäre das richtige Wort. In diesem System bevorzugt die Regierung Grossunternehmen.

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@Xerxes11

Trotz allem geschieht genau das.
Weil es eine marktreligöse und wirtschaftshörige Politik hat.

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@soisses

Nein weil der Staat Verlierer und Gewinner herauspickt. Meistens werden die Gewinner die die Politiker bestochen haben. Was ist daran freier Markt? Wenn der Staat Grossunternehmen hilft? Darum werden sie auch Monopole. Durch Steuergelder.

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@soisses

Wirtschaftshörig ist das falsche Wort. Hörig gegenüber Grossunternehmen sind sie.

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@Xerxes11

Letztlich ist es das Ergebnis was zählt.
Das sieht für die Bürger schlecht aus.

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@soisses

Natürlich. Darum muss man Korruption bekämpfen. Ohne wenn und aber.

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@Xerxes11

Wortklauberei...selbst wenn ich ahne wovon Du redest.
Die Politik ist der Urheberdes Ergebnisses, nicht die Bürger.

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@soisses

Ich weiss, würden höhere Strafen für Korruption etwas ändern?

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@Xerxes11

Ja, wenn sie umfassend sind, alle Beteiligten bestraft, mit Freiheitsentzug.
Nur dann findet sich kein Empfänger und kein Bote.

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@soisses

Wird natürlich nicht, oder kaum getan. Dabei sollte Betrug und Korruption fast mehr bestraft werden als gewöhlnicher Diebstahl.

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@Xerxes11

Korrekt, denn Freiheit ohne Verantwortung funktioniert nicht.
Mithin muss man die Verantwortung konkret zuweisen und haftbar machen.

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@soisses

Ja und Korruption schadet am Schluss jedem.

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@soisses

Und? Was hat die Staatsverschuldung mit Protektionismus zu tun?

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@atzef

Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird.

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@soisses

Kalenderblattsprüchlein als Antwortersatz - so hatte ich mir das vorgestellt. :-)

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Hat Belgien sehr viele Probleme und ist schwach wegen seiner inneren Zerissenheit?

Belgien ist ein Kunststaat der 1830 gegründet wurde und aus Flandern und Wallonien also im Grunde Niederländern und Franzosen besteht . Und der gemeinsame und neutrale Name Belgien kommt von der römischen Provinz Belgica, die früher in diesem Gebiet etwa lag. Und durch die zwei völlig verscheidenen sprachen und Völker konnte sich da keine einheitliche, starke Nation entwickeln, es ist irgendie immer so eine komische Mischung und es gibt auch niedrländische und französische Namen usw

Und Belgien hat auch viele soziale Probleme und es gibt auch sehr arme Gegenden zb auch in Brüssel und im süden in Wallonien gibt es auch ganz arme und gammlige Häuser und Dörfer , gar nicht wie Europa. Und viele haben auch keine Motivation und lassen sich gehen zb mit Alkohol und viel Armut und Arbeitslosigkeit und auch Kriminalität wie zb den Fall des Kinderschänders Dutroux usw und viele sagen das Land ist auch nicht so schön teilweise, aber es gibt im Norden sehr schöne Städte wie Antwerpen, Brüssel, Gent, Brügge in Flandern durch den Reichtum früher durch den Seehandel und Flandern gehört eigentlich zu den Niederlanden.

Aber die Belgier sind historisch mehr katholisch. Und man sagt , dass es die Niederlande und auch zb Dänemark da viel besser und leichter haben eine nationale Identität zu entwickeln, denn die Niederländer und die Dänen haben nur eine, gemeinsame Sprache und sind auch alle protestantisch. Und viele sagen, dass die Niederländer die Belgier oft wegen ihrer vielen Probleme bemitleiden und zugleich auch froh sind, dass sie damit nichts zu tun haben müssen und selbst ihr eigenes Land haben, auch wenn Flandern zu den Niedrlanden gehört und wenn Belgien aufgelöst werden sollte, dann würde man die Gebiete einfach zwischen Frankreich und den Niederlanden aufteilen und gäbe keine Probleme mehr , weil jeder dann wieder in seinem sprachlichen Heimatland wäre.

Also ist Belgien sehr schwach oder wollen sie zusammen leben und sehen sich als ein Volk und sind die Niederlande und Dänemark wirtschaftlich und sozial durch ihre Einheit weit besser gestellt?

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