kann nicht mehr ..psychische Probleme?

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10 Antworten

Nicht mehr können - enthält die Aufforderung das Machen sein zu lassen.

Was genau, kannst Du denn nicht mehr und wie konntest Du es vorher ?

Schlecht drauf sein, depressiv und aggressiv kannst Du ja anscheinend sein. Das ist doch schon mal etwas. Dann hat das Ganze auch noch ein Wiederholungsmuster und einen Familiären Hintergrund. Super ! So werden die Ursachen für deine Probleme doch klarer.

Nun ist natürlich zu fragen, weshalb die Therapie durch die Therapeuten nicht die erwünschten Resultate bringt. Hierzu einen wichtigen Hinweis: Das was man sich wünscht enthält zwar das, was einem fehlt, aber brauch man das überhaupt ? Manchmal braucht man nämlich das Gegenteil von dem was man sich wünscht, um den Grund für das Erlebte zu verstehen und lösen zu können.

Also betrachten wir doch mal genauer, was deine Probleme begründet, was daraus zu lernen ist und wie eine Lösung aussehen könnte. Dafür brauche ich aber mehr Infos. Deshalb prüfe, ob Du bereit dazu bist, mir über jocolibri@live.de zu mailen. Vorab das, was ich deiner Frage entnehmen kann.

Da deine Eltern Dir helfen wollen, und Dich dafür zum Psychologen schicken, gibt es für eine Veränderung familiäre Unterstützung. Dagegen steht deine Resignation, die Du auf deine Erfahrungen mit den Dir bekannten Psychologen begründest. Achte mal darauf, ob hier nicht eher dein Wunsch eine Rolle spielt, das sie (deine Eltern) Dir helfen und deine darin begründete Verweigerung enthält etwas Trotziges, dem etwas zutiefst Trauriges zugrunde liegt. Trauer erstickt und lähmt. Trotz beharrt und schützt. Verweigerung lehnt eine einfache oberflächliche Lösung ab, wenn die tiefgehenden Ursachen und Gefühle damit wieder überdeckt und verscharrt werden sollen.

Allerdings möchte ich Dich bitten, es noch einmal mit einem Psychologen zu probieren. Wenn Du magst, auch mit meiner Rückenstärkung. Der Grund für diese Bitte ist deine Aussage, das die Leere in Dir Dich kaputt macht. Dies sollten wir verändern. Ich kann Dir intellektuell, über Mail oder Telefon versuchen zu helfen. Aber das ist nicht das Gleiche, wenn Du mir gegenübersitzt. Anhand von Körpersprache vermittelst Du wichtige zusätzlich hilfreiche Informationen und was noch wichtiger ist, ich kann dann erkennen, wenn Du an die Grenze deiner Belastbarkeit angelangt bist und andere Möglichkeiten vorschlagen. Da uns dieses Feintuning aufgrund der Distanz nicht zur Verfügung steht ist der Gang zu einem ortsnahen Therapeuten ganz besonders wichtig. Dort kannst Du dann das, was wir über Mail ansprechen konkret thematisiern und wenn möglich so vertiefen, das Du diesmal erlebst, wie befreiend so eine Therapie sein kann, wenn Du dort nicht als Opfer erscheinst, sondern als Klientin, die sagt, was sie will und sich das hilfreiche Verständnis und die nötige Unterstützung holt, um die vorhandenen Schwierigkeiten direkt anzugehen und aufzulösen.

Hierfür noch einen wichtigen Hinweis. Du weinst nie ohne Grund. Es ist okay, zu weinen, auch wenn Du den Grund dafür noch nicht klar benennen kannst. Tränen spülen kristalline Anteile aus Dir heraus und erleichtern Dich so ein wenig. Auch wirkt weinen insgesamt entspannend, weil Du in diesem Moment zu deinen Gefühlen stehst, ohne sie zu verstecken. Das ist gut. Da Du noch sehr jung bist, achte besonders darauf, wie andere Menschen auf deine Gefühle reagieren. Erwachsene wollen oft souveräne wirken, auch wenn sie selbst innerlich verunsichert sind. Dann wirken sie widersprüchlich und verwirrt. Krampfhaft bemüht, ihr Gesicht zu wahren, belügen sie sich nicht selten selbst und dies wurde ihnen meist in ihrer Kindheit antrainiert und sie mußten es damals verinnerlichen. Aber Alles ist veränderbar. Das lehrt uns das Leben. Auch deine Eltern haben aus ihrer Kindheit noch ihr Päckchen zu tragen und versuchen offensichtlich mutig ihre innere Verwirrung zu entwirren. Natürlich wollen sie Dich damit nicht belasten, aber Kinder haben sehr sensibele Antennen und versuchen grundsätzlich ihren Eltern zu helfen, solange sie einen Sinn darin sehen und es ihnen möglich ist. Was weißt Du von der Kindheit deiner Eltern ? Wieso sind 2 weitere Familienmitglieder in psychologischer Behandlung und kommuniziert ihr untereinander über das, was die Therapie bringt ? Wünsche Dir alles Gute. LG Jo

kenn ich. das problem bei solchen problemen ist, dass du gaaanz sicher etwas tun musst, worauf die sicherlich keine lust hast. nämlich dich bewegen. ich mein jetzt nicht nur so körperlich. so im allgemein. mein freundeskreis besteht aus zwei leuten. einen sehe ich so gut wie nie und der andere hat auch allerlei probleme, dass man ihn kaum aus dem haus bekommt. deswegen habe ich auch auf nichts mehr lust. wobei das eigentlich nicht wirklich stimmt. ich habe auf vieles lust aber eben nicht allein. vielleicht kommt dir das ja bekannt vor. ich kann dir nur den weg weisen, ein wenig, wie ich vermute, dass er für dich nützlich sein kann. ich habe ähnliche probleme und weiß mitlerweile was mir gut tut. das ich selber meisst nicht die kraft dazu aufbringe und trotzdem nur so rumhänge, ist noch mal wieder ein ganz anderes thema. ich nehme einfach mal an, dass deine traurigkeit daher kommt, dass du einfach vereinsamst. das riesige problem bei solchen dingen ist, dass man in so eine deprischleife gerät. keiner da deswegen traurig deswegen rückzug und keine bewegeung deswegen keine neuen menschen. und wenn du pech hast (und ich will dir damit für die zukunft auf gar keinen fall irgend eine angst machen, muss ja nicht passieren) verlierst du auch noch die fähigkeit mit menschen umzugehen, weshalb du auch noch angst vor ihnen bekommen kannst. was die sache sicher nicht einfacher macht. und alles fängt wieder von vorne an. das ist ein teufelskreis, und sich aus so einem befreien, kostet immer sehr viel kraft. sagen lässt es sich ganz einfach. du MUSST dich bewegen. menschen kennen lernen, mit denen du interessen teilst. raus gehen. spazieren, sport, hobby. einfach ausgedrückt, dich einem normalen leben annähern. jetzt kommt wahrscheinlich die frage auf: ja, aber wie. weiß nicht wie ich dass anstellen soll. weiß nicht wie oder wo ich leute kennen lernen kann. und selbst wenn, ich fühle mich so kraftlos und erschöpft um mich überhaupt irgendwie zu bewegen (nehme ich einfach mal an. ich schließe jetzt einfach mal von mir auf dich). nun, wenn du dich schon nicht bewegen magst, dann denk darüber nach, wie du es anstellen könntest. wenn du einen ungefähren plan verfolgen kannst, fällt es dir vielleicht leichter eine motivation zu finden dich zu bewegen. und vielleicht bist du dann auch selbstsicherer. ist schwer ich weiß. aber wie schon zu anfang geschrieben, gefallen wird dir das bestimmt nicht. du darfst dich nur auf keinen fall aufgeben. versuch positiv zu denken. auch wenn das jetzt echt schei.. klingt. aber hilft wirklich. auch denken ist eine gewohnheitssache. und wenn du dich erst mal ans positive denken gewöhnt hast, wird es schon viel leichter gehen. damit sind deine probleme natürlich nicht gelöst aber du verlierst zumindest nicht deinen humor. und das ist wichtig. mach dir bewusst was du alles hast und denke nicht nur an das was du nicht hast oder was verloren gegangen ist. manchmal hilft es auch, auch wenn das vielleicht ein wenig gemein klingt, daran zu denken, das es anderen menschen sehr viel schlechter geht als einem selbst (natürlich ohne sich dann deren probleme im kopf auch noch aufzuladen). ich selber fühle mich auch jeden tag sehr einsam und versuche ständig mich darauszuziehen. seit kurzem gehe ich in eine selbsthilfegruppe. mein psychologe hat allerdings darauf geachtet, dass ich von meiner persönlichkeit her gut darein passe, dass ist sicher wichtig. aber ich fühle mich dort sehr wohl. anfangs ist das sicher etwas komisch oder man fühlt sich unwohl aber dass vergeht. ist sehr schön, da man weiß dass alle anderen auch gewisse probleme mit sich rumschleppen. da fühlt man sich gleich ein wenig dazugehörig. und man spricht viel offener miteinander, als das im alltag häufig möglich wäre. ich kann dir auf jeden fall nur empfehlen dich zu bewegen. auch wenn es noch so schwer fällt. vom stillhalte wird es nicht besser werden. eher im gegenteil. und darauf warten das irgenwer kommt und alles wieder gut macht klappt dann wohl auch eher nicht. ich wünsche dir alles alles gute und ganz viel motivation und ganz ein tolles leben wenn du dich wieder auf den weg gebracht hast. du bist noch sehr jung, und dass ist eigentlich sehr traurig, dass du jetzt schon auf solche weise leiden musst. aber jetzt kannst du gleich mit dem positiven denken beginnen: du hast noch soooo viel zeit vor dir, die eine schöne sein kann. das liegt alles nur an dir. alles gute noch mal. du machst dass schon, bin ich mir sicher.

BodhiNemo 19.04.2012, 20:43

was deine aggressionen angeht bin ich mir sicher, dass das ausdruck deiner unausgeglichen- und unzufriedenheit sein wird. wenn du dein leben wieder nach deinem willen lebst und nicht nach deinem leid, wird sich diese mit der zeit auch wieder legen.

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BodhiNemo 19.04.2012, 20:46
@BodhiNemo

was ein wenig gegen das gefühl von alleine sein helfen kann, sind kuscheltiere. hat mein psychologe mir empfohlen. ich bin jetzt 28 und schlafe jetzt wieder mit zwei kuscheltieren und na kuscheldecke. ist natürlich nicht ansatzweise ein vergleich zu einem lieben artgenossen aber ein wenig geborgener fühlt man sich doch.

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BodhiNemo 19.04.2012, 20:51
@BodhiNemo

wenn du dich motivieren willst mal raus zugehen, könnte es helfen mal ein fenster zu öffnen. manchmal hat man bei dem geruch von frischer luft gleich viel mehr lust raus zugehen. oder du hörst dir auf youtube ein paar schöne naturgeräusche an. regen oder vogelgezwitscher oder so. so ne idee, klappt bei mir manchmal recht gut.

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Ganz ehrlich... Ich weiß das ist jetzt komisch, aber... schreib ein Buch. Das hat mir imens geholfen, am besten Fantasy. Man kann seinen Gedanken freien lauf lassen, ein paar witzige Szenen einbauen, und darüber lachen, wie dumm die Protagonisten eigentlich sind. Es sagt ja niemand das du den nächten "tolkien" schreiben musst. Aber einfach schreiben, eine Geschichte. Natürlich nur wenn du genug Zeit und Nerven dafür hast. Und wenn du überhaupt Lust dazu hast, wer weiß vieleicht wirst du ja die nächste berühmteste Jungautorin ;) Aber mach mir ja keine Konkurenz XD

SelenaSellyG 18.04.2012, 23:39

;) okay ich versuch es mal danke.

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Rollotrollo123 18.04.2012, 23:41

Stimmt das habe ich auch gemacht ... auch wenn ich mir dabei blöd vor kam :D es hat spaß gemacht ...

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Hallo junge Dame!

Eine Therapie ist nicht sinnlos. Was soll denn an einer sinnlos sein? Ist es sinnlos zum Arzt zu gehen, wenn man fiebert? Nein, auch nicht. In einer Therapie jedoch, musst Du bereit sein, auch etwas an Dir zuzulassen. Immer davon auszugehen, dass Du gesund bist, und alles nichts bring, verschließt Dich nur. In einer Therapie wirst Du Dinge über Dich kennenlernen und durchaus Wege gezeigt bekommen, die Du alleine nicht gefunden hättest.

Aber mal abgesehen davon gibt es noch jede Menge Möglichkeiten, sein Leben mit Inhalt zu füllen. Du musst es einfach nur beginnen. Schlag die Szene-Zeitung auf, und such' Dir Sportangebote raus. Fang etwas an. Vielleicht auch etwas ehrenamtliches, politisches, soziales?!

Wenn Du Dich über Deine Aktivitäten definieren kannst, bist Du ein ganzes Stück weiter. Und Freunde kommen durch diese neuen sozialen Kontakte auch dazu.

Liebe SelenaSellyG, vielleicht war schon einmal ein Therapeut dabei, der Dir diese keinen weißen Bohnen gab - es können jedoch auch Streichhölzer oder irgendwas Kleines sein, was Du Dir in die Tasche stecken kannst, und wann immer Du einen Moment erlebst, der sich von den Anderen unterscheidet, vielleicht sowas Ähnliches wie ein Anflug von Freude, dann wandert eine kleine weiße Bohne in die leere, andere Tasche - das machst Du natürlich selbst und es soll Dein Bewußtsein anregen. Am Anfang werden es sicherlich Keine- oder nur wenig sein, aber wenn Du erst einmal damit begonnen hast, werden es mehr und mehr. Du wirst merken, dass z.B. schöne Wolken oder ein blauer Himmel, oder bunte Blumen - oder auch nur ein bewußt erlebtes Lächeln eines anderen Menschens bereits ein gutes Gefühl auslösen können. Es gibt ein Lied: Du mußt wieder lernen, die Blumen zu sehen, du mußt wieder lernen was glücklich sein ist. Es liest sich nämlich so, als hättest Du verlernt positive Dinge in Dein Bewußtsein aufzunehmen - die kleinen Bohnen sollen ein Krückstock sein - ein Strohhalm, den Du erkennst, und danach greifst. Therapeuten können auch nur Krückstöcke liefern, damit Du aus EIGENER Kraft lernst, wieder zu leben - Viel Glück dabei- und LG Anna

Du bist 14 also bestimmt noch Schülerin. Streng dich in der Schule an, da wird dir die leere in dir nehmen, weil du dann auch den Sinn findest weiter zu leben.Du kannst was aus deinem Leben machen und später fast sorgenfrei Leben. Meine Eltern sind (leider) beide Psyschich krank. Das macht mich manchmal echt fertig ,weil meine Mutter oft austickt. Ich hab momentan gar keine Freude mehr am leben, allein weil alle meine "Freunde" auf mich scheißen. Das einzige das mich antreibt weiter zu machen ist die hoffnung hier mal später raus zu kommen.

Ja. Das Leben ohne Ziele ist sinnlos Und tote Gegenstände als Ziel zu setzen taugt nur was an der Oberfläche.

Abgesehen von dem Buch:

Gib mal in die Suchmaske ein

Nichtregierungsorganisationen

Schulpreis

Schnarche zu beiden Begriffen kräftig rum und mache Dich schlau. Ich kann mir gut vorstellen dass Du Sinn, Anregung und Ziel findest.

Ich verrate Dir noch ein Geheimnis:

Die letzten 2.000 Jahre haben unsere Vorfahren durchschnittlich alle 50 Jahre einen Krieg vom Zaun gebrochen oder waren drin verstrickt. Das kommt jetzt eben raus. Es bedeutet nicht, dass nun alle die zum Fachmenschen gehen eine vererbte Krankheit haben. Es bedeutet oft genug in unserer Gesellschaft, längst überfällige Themen im nichtstofflichen Bereich werden mal angepackt. Weil es eben ausnahmsweise nicht ums nackte Überleben geht.

14 Jahre und schon depressiv?Um Dir ein gute Antwort zu geben,brauchten wir mehr Infos.Wie lebst Du,wo lebst Du,mit wem lebst Du,wie sind die Eltern zu Dir,Deine Geschwister,wie lernst Du in der Schule,was tust Du gerne....usw.Ein Pschologe wäre für Dich hilfreich.

SelenaSellyG 18.04.2012, 23:35

ich war schon bei mehreren Psychologen das bringt mir aber nichts... und soviel möchte ich hier nicht preisgeben trz danke

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Rollotrollo123 18.04.2012, 23:40
@SelenaSellyG

Als ich 13/14 war war mir das immer peinlich mit irgendjemandem darüber persönlich zu reden ... das Internet hilft dort mit Anonymität, allerdings solltest du wirklich aufpassen mit wem du darüber sprichst... ( vor allem triff dich mit niemandem... und sag keinem wo du wohnst...)

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Hey ;D

Als ich in solchen Problemen steckte, habe ich eigentlich immer sehr nette Leute in diesem Forum /Chatt gefunden... ist aber schon ein paar Jahre her (3 Jahre). Im Chatt haben mich die Leute immer sehr aufgemuntert... http://www.schueler-gegen-mobbing.de/portal/

Liebe Grüße

in deinem alter kann es hormonell bedingt sein -- lass dir die pille verschreiben und zieh dir ab und an einen joint rein -- in zwei jahren lachst du über die dann überwundenen probleme

SelenaSellyG 18.04.2012, 23:36

ok?

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rosehip 19.04.2012, 00:08
@knuddelcat06

Keine Drogen sind sogar "überdurchschnittlich oft" die Lösung - insbesondere dann, wenn es um ernsthafte psychische Probleme geht.

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