Kann mir wer sagen wieso ich wieder an Sie denken muss?

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2 Antworten

Du denkst weil du dich dazu entscheidest zu denken. Und anscheinend hast du dich dazu entschieden etwas zu denken, was du nicht entscheiden musst, damit du es denkst. 

Ich habe ein Du gemacht, damit ich es nicht bin, aber sehe ich hier ein Du, also bin ich es. Ich definiere dich als eigenständiges Etwas, und somit bin ich es der etwas als eigenständig definiert hat. Ich habe etwas gemacht. Aber bist du es hier, der Ich ist. Wenn man es wortwörtlich nimmt...

Es sind deine Entscheidungen sich zu entscheiden, etwas zu denken, was einfach so gedacht wird, ohne es selbst zu denken. Du bist es. Aber müsste es für dich heißen ich bin es. Weil ich-dort gemeint ist. (Ich hoffe du bemerkst mein wieder-holen) 

Und ja, es ist ein Paradox. Etwas was du nicht verstehen wirst wenn du nicht anfängst zu verstehen, wie du etwas verstehst. Du musst deinen Verstand verstehen, was damit gleichkommt ihn zu verlieren. 

Ein ziemliches Schlamassel, wenn man keine Ahnung hat keine Ahnung zu haben, sondern sich dazu veranlasst Ahnung zu haben. Denn wer lässt gerne das Verständnis los etwas verstehen zu müssen, um nicht verstehen zu müssen das es nichts zu verstehen gibt.

Und so wird jedes Verständnis zu der Entscheidung zu verstehen, und jedes Verstehen zu der Entscheidung Verstanden haben zu wollen. Das Fremde verpufft, dass was dir eine Bedeutung gibt verpufft zur Nichtigkeit, weil es deine Entscheidung war etwas Bedeutendes darin zu erkennen. 

Auch wenn es heißt dich dadurch deines Glückes zu entfernen, um durch etwas Glücklich zu werden außerhalb deiner Entscheidungen. Aber wirst nicht um die Sache herumkommen, das du allein es bist der sich Entscheidet etwas zu sein. 

Und du allein dich entschieden hast durch etwas zu sein, auch wenn dieses durch etwas als nicht-ich getarnt ist durch die Entscheidung, sich nicht darin erkennen zu wollen

Also, die Lösung liegt nicht im Problem. Das Problem ist eine Sache des Denkens, und das Denken eine Entscheidung wie du zu etwas bist. Was kannst du also machen. 

Ich würde nichts machen um das Problem zu lösen. Und das ist extrem nicht metaphorisch gemeint. Denn deine Art und Weise wie du etwas Verstehen möchtest, welche Bedeutung du es gibst, lässt dich in Bezug dazu sein. Und schwups, Realität entsteht. 

Denke also nicht mehr daran, aber denke nicht daran nicht daran zu denken, denn sonst denkst du über das nach, über was du nicht nachdenken möchtest. Die Realitätsbenennungsmaschinerie läuft also weiter in Hochtouren und auf dem selben Modus.

Gebe ihm viel mehr eine neue Bedeutung. Warum ist es dir passiert? Ein paar Beispiele. 

(1) Ist es für dich ein Weg deine Liebe in dir selbst zu finden, und dass du durch die Gelegenheit des Abhanden-seins deiner Freundin es erkennen kannst. 

Das wäre ein Weg das Leid in Faktor Zeit zu wandeln. Ich bevorzege es aber ohne Zeit zu denken. Ohne Zeit zu werden, und direkt zu sein. Also weiter zur meiner bevorzugten Art des Denkens. 

(2) Die Angst frisst mich, und ich lasse mich fressen weil sie das höhere-ich ist. Es ist wie ein Zwei-Perspektiven-System. Das eine Auge sieht ein Monster, das andere Auge sieht Futter. Der eine Betrachter ist sich bewusst dabei als Futter zu enden, der andere Betrachter ist sich bewusst Kraft durch das Futter zu gewinnen. 

Also werde ich zum Raubtier, was mich verschlingt, weil ich das Raubtier bin in mir. Und ich genieße jeden Bissen, den ich in mir verspeise. Ich ernähre mich durch mich und ich will mich fressen. Gefahr wird zur Gelegenheit, und Gelegenheit wird zum Leckerbissen. Was sie als Ausgewachsenen Wesen wird, kannst du hier frei Entscheiden. Mein Monster ist Sanftmut.  

Hierbei nutze ich Angst, um in ihr zu Werden als Etwas. Bei jedem Zerfetzen war ich es, der mich Zerfetzen wollte. Bei jedem Sterben war ich es, der töten wollte. Und so schließt sich der Kreis.  

Ansonsten wirst du es schon hinkriegen. Ob Morgen oder in 10 Jahren. 

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Hallo,

Das tut mir sehr leid für dich ich habe so eine Situation auch schon durchgemacht. Das einzige was Du tun kannst ist dich abzulenken. Gehe deinem Hobby nach, triff dich mit Freunden und lerne neue Leute kennen. Die Zeit heilt alle Wunden das es einfach ist hat niemand gesagt. Ich weiß wie schwer das ist bei mir hat das Jahre gedauert bis ich fast nicht mehr an eine Person gedacht habe. Nimm dir die Zeit die du brauchst rede mit jemandem darüber und versuche zu verstehen wieso ihr keinen Kontakt mehr habt. Es wird sicher einen Grund haben auch wenn man ihn nicht verstehen will. Denke auch an die negativen Eigenschaften von ihr, wenn man jemanden vermisst dann vergisst man das im ersten Moment und denkt nur an die guten Zeiten. Durch ihren Kontaktabbruch wird ein klärendes Gespräch wahrscheinlich nicht möglich sein. Ich wünsche dir viel Kraft das durchzustehen. 

LG 

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Kommentar von Swuggger
04.03.2017, 23:45

Danke ^^

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