Kann mir wer erklären woran ich den Unterschied zwischen einen normalen Kondensstreifen oder Chemtrail am Himmel erkenne?

15 Antworten

Chemtrails sind eine Verschwörungstheorie, die seit den 90ern immer mal wieder auftaucht. Dabei wird vermutet, dass Flugzeuge zu nicht näher bekannten und innerhalb der Community stark umstrittenen Zwecken Chemikalien unbekannter und umstrittener Zusammensetzung in die Atmosphäre sprühen.Chemtrails sollen sich länger halten als normale Kondensstreifen und breiter sein.

Das ist völliger Quatsch und setzt ein komplettes Missverständnis meteorologischer Prozesse vorraus. Wie jede beliebige andere Wolke auch, sind Kondensstreifen den Beeinflussungen von Wetter, Topographie, Temperatur usw unterworfen. Kondensstreifen entstehen, wenn Wasserdampfhaltige Abgase aus den Flugzeugturbinen auf kalte Höhenluft treffen. Ein ähnlicher Effekt wie Ausatmen im Winter. Dabei lagern sich dann weitere Wasserpartikel an und die Turbulenzen der Turbinen verwirbeln die Kondenstreifen. Die weitere Form ist abhängig von den Umgebungsbedingungen. Bei niedriger relativer Luftfeuchte löst sich der Streifen schnell auf - grob wie Wäschetrocknen im Sommer. Bei höherer Luftfeuchte sinken die Wasser- bzw Eispartikel ab, bis in Höhen geringerer Feuchte und können dabei lange am Himmel zu sehen sein. Wie bei allen Wolken kann Wind die Form weiter beeinflussen und charakteristische Formen schaffen.

Warum Leute gerne solche Verschwörungstheorien glauben und viel Zeit darein investieren, wäre eine andere Frage.

Chemtrails sind die langen weißen Streifen, die Flugzeuge hinter sich herziehen.

Normale Kondensstreifen sind die langen weißen Streifen, die Flugzeuge hinter sich herziehen, und die man im nüchternen, wachen Zustand erkennt.

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