Kann mir mein Gruppenführer (bei der Bundeswehr) das Ausüben einer Tätigkeit (in meiner Freizeit und ist Gesetzes konform) in einem Verein (die DLRG) verbieten?

7 Antworten

Vieles kann man dir verbieten, auch eben wegen der Pflicht zur Gesunderhaltung. Aber das meiner Meinung nach nicht, außer es zeigt sich, daß du wegen dieser Tätigkeit wirklich nicht die volle Leistung erbringen kannst, die man bei der Bundeswehr fordert. Aber in der AGA geht es sowieso noch einen Tick strenger als sonst. Der Gruppenführer ist nur für die Dauer der AGA dein Vorgesetzter. Dann laß die Tätigkeit halt so lang erst einmal bleiben. Danach ist maßgebend, was deine neuen Vorgesetzten sagen. Es gibt jedenfalls kein generelles Verbot. Die Frage ist nur, ob das Verbot per Befehl zulässig ist. Wenn es dir so wichtig ist, dieser Tätigkeit nachzukommen, dann geh mal mit der Vertrauensperson zunächst an den Zugführer oder ggf. direkt an den Disziplinarvorgesetzen. Zu letzterem unbedingt über die Vertrauensperson, da du sonst den Dienstweg nicht einhalten würdest, wenn du deinen Gruppenführer und ggf. den Zugführer überspringst.

Aber zusammengefaßt mein Rat, befolg erst einmal die Anweisung des Gruppenführers und das für die Dauer der AGA. Danach klär das in deiner Stammeinheit noch einmal ab, wie die das sehen. Und ich bin sicher, daß die den Befehl wieder aufheben werden.

Ja bloß ich bin in Bayern und da ist grad Hochwasser. Dh   die DLRG braucht jeden Mann. Da übernimmt man schon mal aufgaben für die man eben nicht ausgebildet ist. So soll ich z. B als Einsatztaucher mittauchen (dafür bin ich nicht ausgebildet, hab aber schon Taucherfahrung..) da meinte er das wäre Gesundheitsgefährdent. Zudem ich auch noch Erkältet bin....

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@SarahBund97

Ja, das hast du ja bei einer anderen Antwort auch schon kommentiert. Wie ich an dieser stelle gesagt habe. Unter diesem Umständen, die du leider in der Frage nicht so genannt hast, bin ich anderer Meinung. Da gebe ich dem Gruppenführer recht.

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Nach den Informationen die ich hier gelesen habe, stehe ich hinter Deinem Gruppenführer. In erster Linie ist das Sache des Diziplinarvorgesetzten. Nach §20 (1) 3 SG müssen auch "öffentliche Ehrenämter" dem Disziplinarvorgesetzten schriftlich angezeigt werden.
Streiten kann man sich über §20 (2) 1 SG ... meiner Meinung nach kann man dir das aber auch negativ auslegen, da die Erkältung die "Erfüllung der dienstlichen Pflichten behindert".
Außerdem ist dein Verhalten als grob fahrlässig auslegbar. Da du kein Einsatztaucher bist und dich im Rahmen eines "off lable use" (eig. ein Begriff der für Medikamente geläufiger ist...) aber dazu bereit erklärt hast. Richtig wäre gewesen, wenn du mitteilst, dass du dahin gehend nicht ausgebildet wurdest und somit den Einsatz ablehnst.
Klassisch bist du deiner Pflicht zur Gesunderhaltung nicht nachgekommen. Und das grob fahrlässig.

Und nein, es gibt leider keine Ausnahme. Dein hauptamtlicher Dienstherr ist die Bundeswehr und nicht die DLRG! Dein Job ist es also, deine soldatischen Pflichten zu erfüllen und nicht unter der Hand ein öffentliches Ehrenamt ausüben. Das dürfte euch aber im Unterricht schon erklärt worden sein.

Es gibt da allerdings noch §20 (3) SG: "Der Soldat darf Nebentätigkeiten nur außerhalb des Dienstes ausüben, es sei denn, sie werden auf Verlangen seines Disziplinarvorgesetzten ausgeübt oder es besteht ein dienstliches Interesse an der Ausübung der Nebentätigkeit. Das dienstliche Interesse ist aktenkundig zu machen. Ausnahmen dürfen nur in besonders begründeten Fällen, insbesondere im öffentlichen Interesse, auf schriftlichen Antrag zugelassen werden, wenn dienstliche Gründe dem nicht entgegenstehen und die versäumte Dienstzeit nachgeleistet wird."
Dem wird dein Chef aber zu 99,9% nicht stattgeben. Schon gar nicht in der AGA.



Ja, kann er, denn die "Pflicht zur Gesunderhaltung" ist nun mal eine festgeschriebene Sache beim Bund.

Natürlich kann man darüber streiten, welche sportliche Betätigung denn tatsächlich die Gesundheit gefährdet, aber da hast Du während der Grundausbildung keine Chance, denn grundsätzlich kann natürlich jede Sportart zu Verletzungen führen und : Diskussionen über Anweisungen sind in der Bundeswehr nicht vorgesehen, das ist nun mal kein Arbeitgeber wie alle anderen.

Also, akzeptiere es einfach, sonst wird es schwer

Grundausbildung Bundeswehr... kann ich gekündigt werden?

Guten Tag, ich absolviere momentan meine AGA bei der Bundeswehr und bin ab morgen in der Rekrutenbesichtigungswoche angekommen.

Zur Situation: Wir hatten letzte Woche 4 Tage lang BiWak, also im Wald das Leben im Felde "genossen" , nach den 4 Tagen stand ein 15km Marsch zurück in die Kaserne an. Von den 4 Tagen mit pro Tag ca. 2 std schlaf und der dürftigen Verpflegung geschwächt marschierten wir los und ich musste, mal so nebenbei noch den Klappspaten eines ausgefallenen Kameraden extra mitschleppen.

Da mein dortiger Gruppenführer und der Zugführer einen riesigen Schritt draufhaben und ich eben nur 1.69m groß bin und somit entsprechend kleine Beine habe, komme ich dort natürlich von Anfang an nicht mit und muss regelmäßig im Laufschritt aufholen. Natürlich ist das auch richtig anstrengend und nach ca. 8 km ging bei mir garnichts mehr. Nach riesigen Standpauken von dem Zugführer wurde ich zurück in die Kaserne gefahren und er sagte mir noch, dass er sich darum kümmern wird, dass ich die Bundeswehr verlassen würde.

Als ich in der Kaserne war sollte ich mein Gewehr erstmal auf Vordermann bringen und ca. eine Stunde späte stoß ein weiterer Kamerad aus meiner Gruppe zu mir, welcher ebenfalls beim Marsch abgekackt ist.

Am nächsten Tag also letzten Freitag hatten wir dann Kompanieantreten und zum Ende hin hieß es alle bis auf die genannten Personen ins Wochenende wegtreten. Es wurden einige Personen genannt, welche beim Biwak garnicht oder nur einige Tage mitgemacht haben und dann ausgefallen sind, kam mir aber trotzdem suspekt vor da ca. 1/3 unserer beiden Rekrutenzüge ausgefallen sind und dort erstmal nur 8 Leute dastanden, wahrscheinlich einfach nur ein "Dummmach" für die Rekruten, welche unsere Zugführer auf dem Kieker haben.

Natürlich wurde ich dann auch genannt und als wir dann da noch standen, wurde uns mitgeteilt das wir die Gelegenheit haben die verpassten Ausbildungen der Woche nachzuholen, ich meinte, ich hätte lediglich den Marsch nicht geschafft aber dann hieß es meine Leistungen bei den Ausbildungen wären angeblich auch dürftig gewesen (obwohl sich kein Ausbilder über mich beschwert hat in dieser Woche).

Dann blieb ich also 2 Stunden länger um da einiges zu wiederholen... am Ende stand der Hauptmann vor uns und meinte nur, er würde die Leute die hier vor ihm stehen in der nächsten Woche genau beobachten und wer nicht will soll gehen. Sollte er aber merken das man zwar will aber die Leistungen nicht erbringt, wird er sich darum kümmern das diese Leute auch ausscheiden.

Nun zur Frage: Ich weiß, dass ich an Ausdauer einiges nachzuholen hab aber von 0 auf 100 in 2 Monaten ist nicht möglich. Eigentlich sieht man auch meinen Willen es zu schaffen aber das wird nicht bemerkt. Darf ich wirklich gekündigt werden, wenn ich den 25km Marsch zur Rekrutenbesichtigung nicht schaffe? Ich kenne eig, viele beim Bund die ihn auch nicht geschafft haben und ihn dann nur im Folgequartal nachholen mussten. Mache übrigens FWDL 11

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