Kann mir mal jemand helfen zu verstehen warum in einer Suchtklinik die Nikotinsucht geduldet wird ?

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5 Antworten

Die Differenzierung liegt im Fachbereich der jeweiligen Klinik. Zwischen einer Heroinsucht und dem Nikotingebrauch liegen nun mal Welten. Ist doch jedermanns Sache, gegen WAS er sich behandeln lassen will. Speziell zum Thema Nikotin ist zu sagen, dass dies i. d. R. so gehandhabt wird, dass nicht zum Gebrauch z. B. durch Zigarettenautomaten animiert wird rsp. werden auch oftmals auf freiwilliger Basis "Raucherentwöhnungen" durchgeführt. Merke: Nikotin ist KEINE illegale Substanz und von daher auch insgesamt gesehen so zu handhaben. Speziell im Bereich "Sucht" liegen auch die Meinungen weit auseinander, da zuerst das PRIMÄRE Problem beseitigt werden MUSS. Und andersrum gesehen: Rauchen verursacht nun mal keine Probleme, die man in der Auswirkung als "sozial kritisch" bezeichnen könnte. Hintert in der Regel nicht wirklich daran, auch arbeiten zu gehen, wobei das bei allen anderen psychotrophen Substanzen in der Regel schon der Fall ist. Richtig ist auch, dass der Gebrauch weiterer "psychotropher Substanzen" ( und dazu zaehlt sogar Cola ) so weit wie möglich reduziert werden soll (!) ( und Cola kann man unmöglich wirklich ernsthaft verbieten, wobei es in manchen Behandlungsszenarien in Kliniken wirklich verboten ist! ) - Schlussfolgerung: Das hat DICH als Person nicht wirklich zu interessieren. Wenns dich stört dann besuche einfach nicht die entsprechenden Ecken / Räumlichkeiten in denen sich Raucher aufhalten.

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Kommentar von Vienna1000
03.11.2015, 08:48

Speziell noch angemerkt: Im Teilbereich Alkohol gibt es "wissenschaftliche Erkenntnisse", nach welchen Alkoholiker nach erfolgter Alkoholtherapie mit ANSCHLIESSENDER Raucherentwöhnung ( Das ist eine zweite Therapie, die i. d. R. nur im Rahmen ERSTERER mit eingeleitet werden kann )  eher dauerhaft "trocken" leben können. Die sachliche Abhandlung < Ich war da auf Grund meiner Tätigkeit in Seminaren > ist aber, dass niemand weiss, wie solche Erkenntnisse wirklich zustande kommen können, da dies eine dauerhafte und lückenlose Überwachung von Patienten über JAHRZEHNTE notwendig machen würde UND voraussetzen würde, dass diese bei freiwilligen Angaben nicht lügen, was etwas.. SEHR SCHWER sein dürfte ;-) Also.. Hat das mehr "psychologischen" Effekt. Nichtrauchen ist nun mal im Prinzip gesünder und ausserdem trainiert man sich "Automatismen" ab, die grundsätzlich zu jeder Sucht gehören.  Sollte man von daher ins Auge fassen. Aber bitte: Jeder für sich selbst.

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Nikotinsucht ist nicht so ein großes Problem wie die anderen Süchte. Zumindest aus sich des Medizinwesens...

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Weil Nikotin nicht in dem Maße das Verhalten oder die Wahrnehmung ändert, wie zum Beispiel Alkohol es tut ;-)

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Weil sie sonst noch mehr mit den Leuten zu tun haetten.

LG vom Schuwi

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Weil da andere Süchte im Vordergrund stehen.

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