Kann mir jmd die Nachteile von Computerspielen nennen?

4 Antworten

Die Fragestellung ist durch einen groben Fehler geprägt, denn der Begriff "Computerspiele" ist zu stark aggregiert und es koppelt komplett von der Frage ab, wie oft und wie lange man welche Spiele in welchem Alter spielt. Ein 10jähriger Junge, der Call of Duty mindestens 8 Stunden pro Tag spielt, ist von einem 25jährigen zu unterscheiden, der es nur 2 Stunden pro Woche spielt. Pauschal lassen sich eigentlich überhaupt keine Aussagen treffen. Hinzu kommen noch Fragen der Prädisposition, d.h. Computerspiele wirken je nach Psychoprofil anders. Dennoch will ich ein paar Tendenzen im Sinne von ungeprüften Hypothesen in den Raum stellen:

  • Computerspiele trennen den Spieler von realen sozialen Erfahrungen, was ab einer gewissen Spielhäufigkeit drastisch reduzierend auf die Entwicklung einer sozialen Kompetenz wirken kann.
  • Regelmäßig findet über Computerspiele keine spielerische Erlangung von praktisch verwendbaren Fertigkeiten statt, wie es bei klassischen Formen des Spielens der Fall war.
  • Die "logische" Welt eines Spiels wird durch das Programm vorgegeben, angelegte logische Strukturen werden letztlich unbewußt geschult/antrainiert, auch wenn sie sachlich falsch sind. Hinzu kommt, daß Computerspiele regelmäßig kein methodisches Verständnis abverlangen oder schulen. Dadurch lassen sich Computerspiele auch hervorragen für propagandistische Zwecke nutzen, denn richtig programmiert können sie wie eine Gehirnwäsche wirken.
  • Computerspiele helfen nicht, eine Frustrationstoleranz oder Strategien des Umgangs mit Frustrationen zu entwickeln.
  • Computerspiele verfestigen eine dichotome Wahrnehmung der Umwelt, welche aber in über 98% aller Fälle unangemessen ist.
  • Die geistige Entwicklung erfolgt auch gerade durch Brüche in der Wahrnehmung, was um so seltener der Fall ist, je stärker man selbst Einfluß auf die Eindrücke nimmt, welche man an sich herankommen läßt. Eine stärkere Virtualisierung der eigenen Umwelt bedingt auch die Ausgrenzung von Brüchen, was aber ebenfalls verfestigend auf Vorurteile etc. wirkt, man mithin eine empfundene Wahrheit hält, die man über die Virtualität in einer Bestätigungsschleife hält, was auch erlaubt, einen Scheinkonsens aufrecht zu erhalten. In einer solchen Welt kann leicht Ignoranz mit Toleranz verwechselt werden. Dabei sind Computerspiele selber zwar nicht wirklich prägend, aber bedingten doch einen Baustein der virtuellen Ausgestaltung der eigenen Umwelt und sind deshalb in den Gesamtkontext eingebunden. Dies überschneidet sich mit dem erstgenannten Punkt.
  • Computerspiele verfestigen eine monokausale und statisch orientierte Denkweise, eine komplexe, dynamische und multikausale (und damit realitätsnahe) Denkweise ist seltenst in Computerspielen gefragt oder angelegt.
  • Wenn ein 10jähriger Junge 8 Stunden pro Tag Call of Duty (indiziert) spielen darf, dürfte er dadurch einen ziemlichen Schaden erleiden.

Und nicht so ungeduldig werden, eine gescheite Antwort braucht auch meist etwas länger :D. Spielst Du auch Computerspiele? :P

ja 😁

0
@olmheimer

Achtung, das war eine Frage mit Hintergrund 😁. Menschen, die ein stark virtualisiertes Umfeld haben, verlieren teils über das Verhältnis, in welches sie sich zu ihrer realen Umwelt einsetzen, die Befähigung, eine Rechnung aufzumachen gemäß:

  • Wenn ich eine Frage bei GF einstelle, muß die erst einmal gelesen werden,
  • ein Leser muß bereit und fähig sein, die Frage zu beantworten, was keinesfalls für jeden Leser gilt,
  • er muß auch die Zeit haben zu antworten,
  • muß über die Frage nachdenken, sie "operationalisieren" und
  • das Antworten benötigt auch Zeit.

Es liegt in der Natur des Menschen, immer sofort eine Antwort haben zu wollen, aber ein hoher Grad der Virtualität bewirkt, daß man es auch ohne Hinterfragung erwartet. Die Umwelt wird quasi auf den Status eines Objekts reduziert. Wenn ich einen Knopf drücke, habe unmittelbar das entsprechende Ergebnis einzutreten. Kirz: wenn ich etwas will, dann hat meine Umwelt sofort wunschgemäß zu funktionieren, wenn nicht, bin ich frustriert und Schuld sind die anderen (stark überzeichnet).

0

mich regte nur auf am Anfang sinnlose antworten zu bekommen

0

wenn ich die Note bekomme zeichne ich dann deine Antwort aus. kann auch dauern xD

0
@olmheimer

Kein Problem, ich antworte nicht für Punkte oder Sternchen, sondern für Menschen ;), aber schon einmal Danke für die Absicht :)

0

- können süchtig machen

- bei den meisten lernt man nichts

- gibt gewaltverherrlichende Computerspiele

- können sich negativ auf soziale Kontakte auswirken, wenn man zuviel Zeit damit verbringt

- Augen werden schlechter, wenn man zu lang vorm Bildschirm sitzt, auch kann eine Epilepsie durch zu langes Spielen ausgelöst werden

Beim Computerspielen selbst gibt es keine Nachteile

man Scheise kann mir niemand ne gescheite Antwort geben

0
@olmheimer

Das ist einfach die Wahrheit :D Dir fallen selbst ja scheinbar auch keine ein

0

Aber wenn du darüber etwas in Deutsch schreiben musst, kannst du ja begründen, warum es keine Nachteile gibt

0

ein Nachteil wär sucht und so ...

0
@olmheimer

Das passt aber zu jedem Hobby. Man kann sich in Allem verlieren und Freunde vernachlässigen. Speziell für Computerspiele gibt es keine Nachteile

0

Ich verstehe dich bin selbst gamer aber muss halt Nachteile schreiben 😂

0
@olmheimer

Kannst deiner Lehrerin/deinem Lehrer ja sagen, dass es quasi keine Argumente gibt und eine Debatte mit ihm/ihr Anfangen :D

0

Was möchtest Du wissen?