Kann mir jemand zum Thema Todesstrafe helfen?

7 Antworten

  1. Ja, aber ich würde das keinem Land aufzwingen wollen
  2. Nein
  3. sehr kritisch
  4. Eigentlich nicht, Serientäter etc. kann man auch mit einer endlosen Haftstrafe unschädlich machen, die Todesstrafe ist einfach ein Overkill. Allerdings wäre vllt die Inhaftierung von Menschen wie Osama Bin Laden sehr kostspielig geworden und könnte viele, darauf basierende, Verbrechen hervorrufen z.B. den Glauben von radikalen Muslimen stärken und Anschläge provozieren. Man weiß ja nicht ob es da damals den Befehl zur Exekution gab, aber wenn hätte ich dafür zumindest ein gewisses Verständnis.
  5. Da gibt es bestimmt Studien zu (einfach mal googlen). Aber wenn ich mir Verbrechensstatistiken von Amerika und allen anderen Ländern mit der Todesstrafe anschaue würde ich mal Nein sagen. Besonders da Verbrechen, die aus einem Impuls heraus geschehen damit nicht verhindert werden können und die meisten Verbrecher eh davon ausgehen, dass sie nicht gefasst werden.
  6. Selbstverständlich
  7. Das ist wohl von Fall zu Fall unterschiedlich und kommst stark auf das Verbrechen und das Opfer an, aber für das Wohlbefinden eines Menschen einen anderen zu töten finde ich sehr Makaber
  8. Als sehr kritisch... Alleine weil die Todesstrafe irreversibel ist und Justizirrtümer nie wieder korrigiert werden können ist die Todesstrafe fragwürdig und in DE zurecht verboten. Die einzige logische Konsequenz ist keine Todesstrafen zu vollstrecken.

Was dazu kommt ist noch die Tatsache, dass die Todesstrafe (durchgeführt wie in Amerika) noch nicht einmal wirklich billiger ist, als eine lebenslange Haftstrafe.

Woher ich das weiß:
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1. Sehr komplexe Frage, ich persönlich tendiere zu ja, da ich eine lange Freiheitsstrafe insgesamt für strafender halte. Eine Strafe soll ja auch zur Belehrung über die Straftat dienen und das geht schlecht, wenn man stirbt.

2. Ähnliche Frage, für mich spielt die zeitliche Einordnung da keine Rolle, sondern die moralischen Hintergründe. Siehe Antwort 1.

3. Wieder komplex. Einerseits hat niemand das Recht, einem Menschen sein Leben zu nehmen, unabhängig von seiner Tat.
Andererseits könnte man argumentieren, dass ein genommenes Leben auch das Nehmen des eigenen Lebens bedeutet (aus Sicht des Täters). Aber wie gesagt, letzteres mMn nicht vertretbar.

4. Nicht wirklich.

5. Hatte ich auch schon drüber nachgedacht. Habe mit meinen Eltern (beide Polizisten) über das Gedankenexperiment geredet, inwiefern die Kriminalität sich ändern würde, wenn alle Verbrechen mit Todesstrafe angeführt werden. Würde vermutlich nicht viel ändern. In der heutigen Zeit, dient die Todesstrafe nicht als Abschreckungsmittel, denn die dafür nötigen Verbrechen werden von Personen ausgeübt, welche sich ihrer Konsequenzen entweder nicht bewusst sind oder sich nicht dafür interessieren.

6. Kann man durchaus so sehen. Ist Ansichtssache.

7. Manchen mit Sicherheit. Aber selbst aus Nicht-Gläubiger bin ich der Meinung, dass Vergebung einem viel mehr innere Ruhe schenkt als Rache.

8. Allerhöchsten Zahlungen an die Hinterbliebenen des zu Unrecht hingerichteten Opfers. Aber das wird wohl kaum einen psychischen Unterschied machen.

Hoffe, ich konnte dir helfen. LG

  1. ja
  2. nein
  3. ?
  4. siehe 1, aber wenn, dann für Serientäter oder Pädophile die morden und nicht aufhören können.
  5. Ganz eundeutig NEIN. Siehe USA. Dort wird nur auf Bestrafung gesetzt nicht auf Rehabilitation und nirgends gibt es soviele Verbrechen und so unglaublich verrohte Häftlinge in blossen Verwahranstalten.
  6. ?
  7. Das kommt auf die Gesinnung der Opfer an.
  8. Weil das Rechtssystem (vor allem da wo es noch die Todesstrafe (USA) praktiziert wird) bei Gott nicht perfekt ist. Ich halte das Geschworenengericht für sehr ungerecht. Ein teuerer Anwalt kann die Geschworenen so manipulieren, dass Reiche davon kommen, Arme nicht. In anderen Ländern wie den Philippinen gibt es auch die Todesstrafe, aber ist es schwierig darüber zu diskutieren, denn das sind keine Demokratien.

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