Kann mir jemand was zum Lohn der arbeiter während der industriellen revolution sagen?

1 Antwort

"Hatte man im alten Handwerk weithin den Brauch des blauen Montags gepflegt, so sah sich das Gros der Fabrikarbeiter mit einer rigorosen Zeitdisziplin konfrontiert. In der Frühphase der Industrialisierung nahm die Arbeitszeit schnell zu: Man arbeitete - Frauen wie Maenner - nicht unter zwoelf Stunden taeglich, vielfach 15 bis 17 Stunden lang - und dies mindestens sechs Tage in der Woch. Auch Sonntagsarbeit war nich selten. Urlaub und Erholung blieben auf die - gegenueber der Zeit vor 1800 weniger gewordenen - offiziellen Feiertage - beschraenkt. Seit den sechziger Jahren pendelte sich der Arbeitstag dann auf etwa 12 Stunden ein, die sich um 1890/1900 nochmals um eine Stunde verringern sollten.Die Löhne innerhalb der Fabrikarbeiterschaft waren recht unterschiedlich. In der Eisenindustrie und im Maschinenbau lagen die Löhne beispielsweise durchwegs hoeher als in der Textilindustrie. Einen Unterschied machte es auch, ob die Arbeiter aus einem gelernten Handwerksberuf kamen, ob sie angelernte Kraefte waren oder ungelernte Hilfsarbeiten ausfuehrten. Die gelernten Handwerker durften sich zu einer Art Arbeitsaristrokratie zaehlen, die bessere Loehne und Arbeitsbedingungen geboten erhielte und vorrangig das Reservoir fuer Vorarbeiter und Fabrikmeister stellte, Die Lohnunterschiede innerhalb eines Betriebs konnten dementsprechend sehr betraechtlich ausfallen: Eine Spannweite bis zum drei oder vierfachen Lohn einer ungelernten Kraft war zum Beispiel in der suedwestdeutschen Fabrikindustrie ueblich (...)" (Buchners Colleg Geschichte: Von der franzoesischen revolution bis zum nationalsozialismus)

ich hab mal durchgesucht ich finde leider keine richtigen zahlen,aber letzten endes war das problem. dass die bevoelkerung vom land in die staedte zog um dort zu arbeiten und gerade zu beginn der industrialisierung waren die staedte nicht auf die menschenmassen ausgelegt. hinzu kam, dass die familien sich nun nicht mehr durch landwirtschaft slebst versorgten, sondern auf das gehalt der arbeiter angewiesen waren. durch die menge an arbeitskraeften sank das eh shcon geringe lohnniveau und so hausten große familien in kleinen zimmern und of mussten kinder mitarbeiten, damit genug zum ueberleben da war.

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