kann mir jemand in punkto arbeitsrecht helfen?

3 Antworten

Wenn die Patienten sagen Sie brauchen an Feiertagen nicht kommen, dann haben Sie frei. Bitte besprechen Sie sich aber mit Ihrem Chef

ok wenn du in einem ambulanten pflegedienst arbeitest sind die patienten gleichzeit auch die arbeitgeber, dh sie bestellen ja dich zu ihnen wenn sie dich brauchen bzw. nutzen eure hilfe. Folglich musst du in dieser zeit zwar nicht zu deinen patienten, musst aber trotzdem in bereitschaft sein. KURZ Du musst arbeiten, es sei denn du vereinbarst etwas mit deiner chefin, das is davon abhängig. Du solltest aber definitiv in bereitschaft sein an feiertagen....ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfenlg

Blödsinn! Der Patient ist nur Arbeitgeber, wenn man mit Ihm auch einen Arbeitsvertrag abschließt. Da moni65 aber wohl einen Arbeitsvertrag mit einer Pflegefirma abgeschlossen hat, so sind die "Kunden" natürlich KEINE Arbeitgeber.

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Der Arbeitgeber ist derjenige mit dem du den Vertrag geschlossen hast.

Der Arbeitgeber kann darauf bestehen das du die Stunden nacharbeitest damit du auf deine übliche monatl. Stundenzahl kommst. Oder du musst mit einer Lohneinbuße rechnen.

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Hallo moni63,

aus gutem Grund sprichst du deine arbeitszeitliche Verpflichtung an, die -wie du selbst schreibst- in deinem Arbeitsvertrag verbindlich vereinbart ist. Und diese Vereinbarung ist (ich denke in einem schriftlichen Arbeitsvertrag) zwischen dir und deinem Arbeitgeber, also dem Betreiber des ambulanten Pflegedienstes geschlossen worden.Die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitszeit ist f ü r d i c h b i n d e n d.Eine Abweichung davon ist nur möglich, wenn du diese mit deinem Arbeitgeber, also deinem Vertragspartner, vereinbarst.Ich kenne aus meiner beruflichen Praxis im Personalwesen eines Arbeitgebers mit insgesamt über 6.000 Beschäftigten, hunderte von Arbeitsverträgen und habe diese, für bestimmte Beschäftigtengruppen dieses Arbeitnehmers auch in eigener Zuständigkeit geschlossen.Wenn du mit einem den allgemeinen arbeitsrechtlichen Regelungen nach dem BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) oder anderen speziellen Rechtsgrundlagen, möglicherweise einschließlich bestimmter Tarifverträge ausgestattet bist, was ich annehme, müsste dein Arbeitsvertrag, meistens ziemlich weit hinten im Text einen speziellen Passus dazu enthalten.Darin müsste -wenn auch nicht wörtlich- aber doch "sinngemäß" stehen, dass Abweichungen von den arbeitsvertraglichen Regelungen des Vertrages auch nur in Schriftform zulässig sind und etwaige Abweichungen/Änderungen i m m e r im Voraus zwischen den Arbeitsvertragsparteien -schriftlich- vereinbart werden müssen.

Dabei ist folgendes zu bedenken und ich denke, dass die Verbindlichkeit derartiger Vereinbarungen ja auch n a c h v o l l z i e h b a r ist.

Der Arbeitsvertrag, speziell die zu leistende Arbeitszeit, ist eine der wesentlichsten "Kernvereinbarungen" zwischen den Arbeitsvertragsparteien.Sie muss für beide Vertragsparteien "verlässliche Grundlage" des Arbeitsverhältnisses und der konkreten zuverlässigen Einhaltung der Vereinbarungen bieten.Zum einen hat dein Arbeitgeber ein sogenanntes "Direktionsrecht" aufgrund seiner Arbeitgeberfunktion. Deshalb muss er von dir in jedem Fall v o r h e r !!! über jedwede Abweichung informiert werden u n d !!! sein Einverständnis erklären.V o r h e r !!! ist auch für dich aus arbeitsrechtlichen Gründen s e h r wichtig !!!, damit du dich nicht der Gefahr einer "Verletzung" der dir obliegenden Pflichten aussetzt. Diese könnte nämlich eine "arbeitsrechtliche A b m a h n u n g" !!! zur Folge haben.Bei mehrfachen Abmahnungen -je nachdem in welch gravierenden Fragen bzw. je nachdem welche "Verfehlungen" dir dein Arbeitgeber vorhalten kann, sind bereits 2 Abmahnungen, bei nächster Gelegenheit als K ü n d i g u n g s g r u n d anzusehen.

Eine Abweichung !!! von deinen arbeitsvertraglichen Pflichten die "leldiglich" auf eine Absprache zwischen dir und den dienstplanmäßig von dir zu betreuenden Patienten zurückgeht, ist keinesfalls !!!! zulässig.Damit verstößt du eindeutig gegen arbeitsvertragliche Kernpflichten, di du deinem Arbeitgeber mit dem Arbeitsvertrag "garantiert" hast.
Verträge im allgemeinen, insbesondere Arbeitsverträge enthalten Vereinbarungen über Leistungen und Gegenleistungen. Deine Leistung liegt unzweifelhaft in der Erbringung deiner arbeitsvertraglich verpflichtenden Arbeitsstunden, sowohl dem Umfang nach als auch der Arbeitszeit.Der Arbeitgeber zahlt dir für deine Arbeitszeit ja auch den entsprechenden Lohn / bzw. das Gehalt.Ohne dass wir uns jetzt hier auf unerhebliche !!! nicht !!! rechtsrelevante !!! subjektive Fragen oder persönliche Auffassungen einlassen, kann ich dir zur Vermeidung von e r n s t e n Schwierigkeiten !!! nur empfehlen, deine Pflichten aus deinem Arbeitsvertrag vollständig !!! und unverändert !!! zu erfüllen, und zwar
"e i n z i g und a l l e i n" um dir erhebliche Schwierigkeiten als Folge von Pflichtverletzungen zu ersparen.

Wenn noch was unklar ist oder du ergänzende Fragen hast, stehe ich gerne zur Verfügung.

Viele Grüße

hotteb

vielen dank für deine antwort.vielleicht hab ich mich ja falsch ausgedrückt.ich wollte lediglich wissen,wenn der chef sagt, meine arbeit ist an dem feiertag nicht erforderlich,ob ich den tag nach arbeiten muss?

viele grüsse moni63

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@moni63

Hallo moni 63,

missverständlich war, dass du geschrieben hast, "....wenn die Patienten an dem Feiertag aber auf mich verzichten..."

Das war nach meiner Lesart so zu verstehen, als wenn allein die Patienten in direkter Absprache mit dir, auf eine Betreuung an einem Feiertag verzichten wollen, ohne dass dein Chef unmittelbar davon erfährt bzw. beteiligt wird.

Wenn dein Chef an einem, eigentlich als regulären Arbeitstag vereinbarten Feiertag auf deine Arbeitsleistung verzichtet, muss er sich erklären, wie er sich den Arbeitsausfall vorstellt.Er muss dir ja sagen, ob du nacharbeiten sollst oder evtl. er dir die Bezahlung für die nicht erbrachte Arbeitszeit kürzen will.

Um dazu was zu sagen, müsste man aber die Vorstellungen deines Chef's dazu kennen, weil man ja erst dann darauf reagieren kann. Um das abschließend beurteilen zu können, wäre es erforderlich zu wissen, welche Inhalte dazu in deinem Arbeitsvertrag (Verlegung/Verlagerung von Arbeitszeiten) stehen. Dazu müsste entweder unmittelbar im Arbeitsvertrag oder in ergänzenden schriftlihcen "Nebenabreden" etwas schriftlich vereinbrt sein.Ist das alles nicht der Fall, warte den Ablauf des Monats ab, in dem die nicht erbrachte Arbeitszeit angefallen ist und siehe nach, ob dein Gehalt um diese Stunden gekürzt wurde.Gibt es für deinen Arbeitszweig eine Gewerkschaft oder eine andere Arbeitnehmervertretung ????Ich gehe mal davon aus, dass in deinem "ambulanten Pflegebetrieb" kein !!!Betriebsrat existiert.

Also in jedem Fall abwarten -oder den Chef konkret darauf ansprechen- wie er sich die Regelung vorstellt.

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