kann mir jemand helfen, spannende Szenen für Übungskämpfe zu schreiben?

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2 Antworten

hallo,

so, habe beides gelesen. So richtig begeistert hat mich beides nicht. Das liegt aber auch am Thema. Das Erste ist auf jeden Fall ein wenig dichter geschrieben. Das Zweite ist sehr statisch. Show, don't tell. Aber das kennst Du ja sicher.

Eragon ... habe ich auch gelesen. Oder besser, überflogen. Das ist mir zu flach, allerdings muss man das Alter des Autors da berücksichtigen. Ich kann mich auf jeden Fall nicht mehr erinnern, hat also nichts Bleibendes hinterlassen. Zurück zu Dir ...

Du beschreibst, was er macht. Dann, was sie macht. Dann, wie er reagiert. Dann, was sie tut. Das ist ja ok, aber das wissen wir als Leser ja schon. Vielleicht wäre es interessanter, wenn man in die Köpfe blicken könnte. Was denkt er? Wie schätzt er sich ein, wie seine Gegnerin? Was passiert, wenn das Denken aufhört und alles nur noch Kampf ist? Ich glaube, das als eine Art innerer Monolog könnte hier die Spannung aufbauen.

Ansonsten ist es gerade dieses Gleichgewicht, aus dem sich die Spannung saugen lässt. Denk an einen Film, in dem ein bärenstarker Typ einen Schwachen vermöbelt  - daran ist nicht spannend. Und jetzt denk an zwei gleichstarke Gegner. Hier zählt jedes Detail, hier kommt es auf die kleinste Kleinigkeit an, hier muss es alles, wirklich alles aufbieten, um den Kampf für sich zu entscheiden. Allein diese Ausgangsstellung finde ich viel spannender als in der ersten Begegnung.

Weiter so, das wird gut.

Tina

PS: Bist Du in einem Schreibforum, in dem man Texte besprechen, analysieren, kritisieren kann? Ich vermute mal nicht, sonst hättest Du wahrscheinlich dort gefragt. Wenn's Dich interessiert, kann ich Dir eines nennen, in dem auf jeden Fall ein Autor ist, der sich mit Schwertkampfbeschreibungen auskennt und viele, die etwas von Spannung und anderen Dingen verstehen. Auch von Kommas, aber das nur so am Rande :-)

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Kommentar von Naleesha
02.12.2016, 08:08

ja, danke, ein Link zu dem von dir erwähnten Schreibforum wäre echt nicht schlecht.

auf Kommas und Rechtschreibung lege ich bei der rohschrift nicht viel Wert. hier geht es lediglich um Inhalt, Spannung und flüssiges Lesen. darum, dass die Geschichte erzählt wird.

korrekturlesen tu ich später und wenn ich es einreiche, schaut ja eh nochmal ein Lektor drüber.

aber danke für deine Tipps, ich werde sicher das Ein oder Andere davon gebrauchen können.

Grüße,

Naleesha

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