Kann mir jemand gute Witze erzählen?

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In den frühen Morgenstunden sitzt noch der letzte Stammgast in einer Bar und will noch ein Bier bestellen. Darauf der Barkeeper: „Du, es ist eigentlich schon geschlossen.“
Darauf der Gast: „Ach sei nicht so, ich zeig dir dafür auch was ganz Irres.“
Der Barkeeper: „Zu mir kommen jeden Tag so viele seltsame Leute, ich glaube nicht, dass mich noch was überraschen kann. Aber gut, zeig es mir schnell und wenn ich zugeben muss, dass ich überrascht bin, bekommst du noch ein Bier aufs Haus.“
Der Gast willigt ein, greift in die Tasche und holt ein kleines Männchen heraus, das er auf dem Tresen abstellt. Das Männchen sieht sich kurz um, dann sagt es: „Guten Tag, ich bin Johannes Mario Simmel und ich möchte Ihnen gerne meinen neuen Roman vorstellen ...“ Der Redefluss ist nicht zu bremsen und schließlich zieht der kleine Mann ein Buch hervor und beginnt daraus vorzulesen.
„Ich fasse es nicht, dass es so was gibt! Natürlich bekommst du dein Freibier, aber erst musst du mir verraten, woher du den da hast!“, fordert der Barkeeper.
„Schau“, sagt der Gast und holt eine Öllampe aus seiner Tasche: „Ich habe da diese Wunderlampe gefunden. Wenn man sie reibt, erscheint ein Geist und fragt einen nach seinem Wunsch. Der Haken daran ist, dass er jedem nur einen einzigen Wunsch erfüllt.“
Der Barkeeper reißt ihm die Öllampe aus der Hand und reibt sie. Daraufhin erscheint ein Geist. „Was ist dein Begehr?“, fragt dieser.
„Zwanzig Millionen, in kleinen Scheinen!“, ruft er aufgeregt.
Der Geist aus der Wunderlampe schnippt mit den Fingern und plötzlich liegen da der Reihe nach Spanferkel mit Zitronen im Maul. Der Barkeeper kann es erst gar nicht fassen, dann dämmert es ihm: „Dein Geist hat wohl einen Hörfehler! Ich habe mir zwanzig Millionen in kleinen Scheinen gewünscht und er zaubert mir zwanzig Zitronen in kleinen Schweinen!“
„Natürlich“, antwortet der Gast: „Oder hast du wirklich geglaubt, ich hätte mir einen dreißig Zentimeter langen Simmel gewünscht?“

Stolz sitzt der frisch ernannte Abteilungsleiter in seinem neu
eingerichteten Büro. Als ein junger Mann sein Büro betritt, greift er
zum Telefon: "... aber ja, Herr Direktor, ... wirklich ein reizender
Abend gestern bei Ihnen Herr Direktor, ... aber ja, bis dann ..." Er
hängt wieder ein, wendet sich an den Besucher: "Was kann ich für Sie
tun?" "Nichts, ich will nur das Telefon anschließen!"

Stolz verkündete Mike seiner Frau, er sei zum Vizedirektor seiner Firma
avanciert. "Na toll!", meinte sie. "Vizedirektoren gibt es wie Sand am
Meer. Unser Supermarkt hat sogar einen für Einkaufstüten." Verärgert
sagt er: "Das möchte ich jetzt aber genau wissen!" Er ruft den Laden an
und verlangt den Vizedirektor für Einkaufstüten, in der Annahme, man
werde überhaupt nicht wissen, was er meine. Aber dann fragte eine
höfliche Stimme: "Suchen Sie den Vizedirektor für den Bereich Papier-
oder Plastik-Tüten?"

Zwei Männer spielen Mensch-ärgere-dich-nicht. "Schach!" sagt der eine
und legt den Kreuzbuben auf den Tisch. "Moment mal", sagt der andere,
"seit wann gibt's beim Halma Elfmeter?"

Ein Oststeirer und ein Burgenländer beschließen, die Weltstadt Graz zu besuchen, um gemeinsam eins auf den Putz zu hauen.
Auf dem Grazer Hauptbahnhof angekommen, sind sie überwältigt von soviel inernationalem Flair.

Aber nach ein paar Minuten sagt der Burgenländer: "Hearst, sovül Zigeina hob i no nia ned auf oan Fleck ned gsegn."
Sagt der Oststeirer: "Pscht! Wia reds denn du? Zigeina derf ma ned sougen, dous isd aine Diskriminierung."
Burgenländer: "Ahsou? Na, daun soug is ned. Oba wous isn dous, a so aine Diskriminierung?"
Steirer: "Dou Depp, des woas do a jeda, wos aine Diskriminierung is. Des is ebn des, wous ma ned derf."
Der Burgenländer geniert sich und ist ruhig, und die zwei gehen Richtung Zentrum.

In der Bahnhofstraße sitzt ein dunkelhäutiger Mann, der Modeschmuck anbietet.
Der Burgenländer sagt zum Steirer: "Kruzifix, schau da den oh, des is jo a Neger!"
Oststeirer: "Jo freili is dea a Neger, oba sogn derfsd as ned, des is jo nou a ärgere Diskriminierung!"
Burgenländer: "Jou, i werds scho nimmermehr sougen, des Neger, ober du soug ma jetzd endli, wous a sou oane Diskriminierung is!"
Steirer: "Jou Sakrament, wounsd es ned sölba woaßt, dou Dodl, bisd eben a Dodl."

Eingeschüchtert geht der Burgenländer an der Seite seines Kumpels weiter.
Als sie in den Grieskai einbiegen, steht ein Betrunkener im Weg. Vorsichtig machen sie einen Bogen um ihn.
Aber der Betrunkene ist noch nüchtern genug, um im Burgenländer den Burgenländer zu erkennen.
"Du Scheißburgenlandler, wos hosdn du bei uns in Graz verlorn? Bleib dahoam bei deine Sau!"
Und packt den Burgenländer beim Krawattel und gibt ihm links und rechts mehrere Watschen und zum Schluss einen Stesser, dass er auf dem Trottoir sitzt. Dann wankt er weiter.

Während sich der Burgenländer wieder aufrappelt, sagt er zum Oststeirer: "Dou bisd a schena Freind, wiesou hosd ma denn ned gholfn gegen den Lackl, den wülden?"
Steirer: "Wolldasd dou ned unbedingt wissen wous des is, a Diskriminierung?"

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