Kann mir jemand etwas über Multiple Sklerose erzählen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo:)

Ich selber habe auch MS. Bereits seid 5 Jahren. Bei mir fing auch alles am Auge an;) Also mit ner Sehnerventzündung.

Nun etwas von mir: ich hatte Ende letzten Jahres eine Augenentzündung, genauer gesagt eine Lederhautentzündung und musste fast zwei Monate Kotisontropfen eintröpfeln.

Spricht nicht für MS da bei der MS die Nerven selbst entzündet sind. Ist ja eine chronische Entzündung des ZNS. Und bei ner Sehnerventzündung bekommst du keine Cortison-Augentropfen sondern ne Cortison-Stoßtherapie (oder auch Pulstherapie genannt) wo du an 3 oder auch 5 Tagen je 1000mg Cortison als Infusion bekommst. Macht kein Spaß. Hatte schon oft das Vergnügen mit Kumpel-Corti und dem Tropf......

Neue Brille, alles war gut, doch mittlerweile merke ich, das die Sehkraft i.wie immer schlechter wird, ich öfters Augenschmerzen auf der Seite habe

Augenschmerzen sind Anzeichen einer Sehnerventzündung aber mit deiner Vorgeschichte würde ich eher sagen das kommt noch von der Lederhautentzündung

Probleme mit dem Ruecken, Schmerzen dort und seit neuestem oefters Schwindelattaken und dadurch hohen Blutdruck sind die neuseten Dinge die mich plagen.

Passt auch nicht wirklich. Klar, es ist die Krankheit mit den 1000 Gesichtern aber die Symptome spielen sich doch alle in einem gewissen Rahmen ab z.B. wenn man Schmerzen hat dann sind es meist eher Nervenschmerzen. Also das merkt man richtig.

Da MS, wie ich das im Internet gelesen habe, ja keine eindeutigen und spezifischen Anzeichen hat mache ich mir doch Sorgen, die ich aber keinem sage aus der Angst, als Hypochonder dargestellt zu werden.

Sprich mit deinem Arzt ruhig darüber. Allerdings wird erst dann diagnostisch untersucht wenn man wirklich Verdacht auf einen akuten klinischen Schub hat. Und ein Tip noch: Erfahrungsgemäß haben allgemeinärzte so gut wie NULL Ahnung von MS. Geh gleich zu nem Neurologen.

Ich habe hier eben grad nur meine persönlichen Erfahrungen mit der Krankheit geschildert. Also sowas ersetzt nie den Arzt! Lebe nun schon ne kleine Weile mit dem Mistvieh zusammen. Macht kein Spaß. Du kannst deine Kollegin aber in der Hinsicht unterstützen das du ihr mal was ab nimmst. Also auf keinen Fall alles aber ICH z.B. kann nichts mehr schweres heben. Also kann schon aber schwere körperliche Arbeit löst bei mir sofort n Schub aus -.-"

Deine Symptomatik spricht nicht für MS. Vielleicht hast du eine rheumatische Erkrankung, die sich an den Augen und dem Skelet auswirkt. Der hohe Blutdruck wird nicht durch Schwindelattacken hervorgerufen sondern hat eher Schwindelattacken zur Folge. Ein zu hoher Blutdruck muss behandelt werden, weil Du sonst erhöhte Risiken für Herz- und Kreislauferkrankungen hast.

Deiner Kollegin kannst Du am ehesten durch Anteilnahme an ihrer Situation unterstützen. D. H. aber nicht, dass Du sie nur als armes Opfer sehen solltest. Wenn Dir danach ist, kannst du mit ihr ja etwas unternehmen.

"Wenn Dir danach ist, kannst du mit ihr ja etwas unternehmen."

Das mache ich! Ich habe vor, meinen Geburtstag am Sonntag nachzufeiern und wollte sie anfangs nicht einladen, da ich dachte, sie passe nicht zu den anderen Leuten und so. Doch jetzt denke ich, sie ist ein liebenswerter Mensch, warum habe ich sie nicht einladen wollen. Ich glaube, in dieser Situation tut ihr jede Art von Ablenkung gut!

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Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern. Verständlich, dass du dir unsicher bist. Es gibt nur einen Weg um sicher zu sein. Du musst dich untersuchen lassen. Deine Symptome können auf eine entzündliche Erkrankung des ZNS schliessen lassen, es kann aber auch alles andere sein. Ich kann dir sagen, dass MS bei Frauen häufiger auftritt als bei Männern und der Verlauf meistens schubweise auftritt. Es gibt auch Verläufe die progressiv sind. Das ist viel schlimmer. Oft zeigt sich als erstes Anzeichen ein entzündeter Sehnerv (wenn die Entzündung im Gehirn liegt), oft äussern sich die Anzeichen auch als Blasenentzündung (wenn die Entzündung im Rückenmark liegt). Letztendlich kann eine sichere Diagnose nur während der "Entzündungsphase" stattfinden. Zu diesem Zweck werden mehrere Untersuchungsmethoden angewandt. Es werden EEG gemacht, MRT vom Gehirn und Rückenmark und es wird eine Lumbalpunktion durchgeführt um Liquor zu entnehmen. Sollten sich Entzündungsstoffe im Liquor finden, ist eine MS in Betracht zu ziehen. Ansonsten eher nicht. Wie du deine Kollegin unterstützen kannst: Hör ihr zu, sei für sie da. Die Diagnose MS bedeutet meist auch irgendwann Rollstuhl. Damit kommen viele nicht klar. Vielleicht kannst du ihr in Gesprächen etwas von ihrer Angst nehmen. Übrigens: Es gibt viele neue Therapieansätze für MS. Die Stammzellenforschung hat vielversprechende Therapieansätze aufgezeigt. Die Medikamentierung mit Cortison ist heute auch viel ungefährlicher als früher. Die Mortalität bei Diagnose MS ist auch sehr gesunken. Viele MS erkrankte leben - mit Einschränkungen - genauso lange wie gesunde. Dir wünsche ich viel Glück und deiner Kollegin auch.

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