Kann mir jemand erklären, wieso bei dem Buchführungsprogramm WISO 2016 bei der Einnahme das Geldkonto im Soll steht und bei der Ausgabe das Geldkonto im Haben?

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4 Antworten

Verwechsel bitte nicht die Seiten wegen des Kontoauszuges von der Bank. Schaue dir die T-Konten nochmals an. (Du hast doch irgendwann mal Buchhaltung unterrichtet bekommen?)

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Kommentar von Sam8715
13.06.2016, 21:17

ok Danke ich verstehe nicht wirklich was Sie meinen. Nein Buchhaltungsunterricht hatte ich nicht. Ich war in einem Existenzgründerseminar, da wurde Buchhaltung mal kurz mit einem Beispiel erwähnt.

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Kommentar von faiblesse
13.06.2016, 21:20

Dann bitte dringend einen Steuerberater suchen!

Wer Fehler in der Buchhaltung macht, kann dafür teuer bezahlen!

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Kommentar von BarbaraHo
13.06.2016, 21:42

Ah, ok. Dann fehlt dir natürlich das entsprechende Fachwissen. Mein Rat an dich: gebe die Buchführung erst mal an einen Profi ab (Buchhaltungsbüro oder Steuerberater). Natürlich kostet das Geld. Aber dafür ist es erst mal richtig gebucht. Wenn du es selbst machen willst, dann führt nichts an einem guten Buchhaltungskurs vorbei.

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Kommentar von BarbaraHo
13.06.2016, 23:05

Weil Einnahmen im Soll stehen, wieso kommst du darauf, dass sie im Haben stehen? Vielleicht solltest du dir die Buchungszeile mal genauer ansehen. Vielleicht liegt dein Problem ja dort. Buchungszeile ist die Zeile, in der du im Programm den Buchungssatz eingibst. Mache bitte unbedingt einen Buchhaltungskurs und gib bis zu dessen Ende deine Buchhaltung in professionelle Hände. Das kann auch ein Buchhaltungsbüro sein. Kommt dich garantiert billiger, als jetzt noch die Zeit und das Geld zu investieren, damit du es wirklich selbst kannst. Bedenke bitte, dass Steuerfachangestellte drei Jahre Ausbildung haben mit wöchentlich 4-5 Std Rechnungswesen. Also sooo schnell bekommst du es nicht angeeignet. Und wenn du es trotzdem selbst machst, dann sind Fehler vorprogrammiert. Du musst das HGB beachten und das EStG und teils das BGB. Und irgendwann steht eine Betriebsprüfung an - dann prüft das Finanzamt bis zu 4 Jahre am Stück. Dabei wollen die die elektronische Fibu sehen als auch die Belege. Wenn es dann zu Nachzahlungen kommt, dann also direkt für bis zu 4 Jahren. Nach dem Bescheid hast du dann 1 Monat zur Zahlung.

Verstehe mich nicht falsch, in der Buchhaltung wiederholt sich vieles. Mein Ausbilder sagte mal, dass ca 90 % gleich wären und nur ca 10 % besonders. Jetzt stell dir vor, du machst bei den 90 % entscheidende Fehler... Klar kannst du hier vieles nachfragen. Aber was kostet dich das? Also der reine zeitliche Aufwand.

Wieso hat dich deiner Meinung (wieviel Wert muss ich der geben?) nach mal ein Steuerberater so dermaßen über den Tisch gezogen? Steuerberater sind an die Steuerberatervergütungsverordnung gebunden. Wäre nett, wenn du mir den Sachverhalt erläutern würdest, dann kann ich dir mehr dazu sagen. Also ob du mit deiner Meinung richtig liegst oder nicht.

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einen Steuerberater der mich nach meiner bisherigen Erfahrung vonbn
vorne bis hinten abzockt werde ich nicht in Betracht ziehen deshalb
frage ich ja hier. Das kann ja wohl nicht so schwer sein.

Nicht ist auch nicht schwer. Dauert nur länger so eine Ausbildung. Und was da so verlangt wird. Das sagt ausgerechnet jemand der mit einem Programm von der Qualität eines Taschenrechners nicht klar kommt.

Erfasst Du eine Einnahme, dann fragt Dich das Programm mehr oder weniger direkt: Wo ist Geld angekommen? Dann nimmst Du Bank Soll. Ferner fragt es Dich wofür? Taschengeld, Gehalt, Zinsen. Das sind die Haben-Buchungen, ob es dabei steht oder nicht.

Bezahlst Du eine Versicherung, dann wird das in der Regel ja auch in der Bank laufen, dann hast eben irgendwo ein Konto Versicherungen oder was spezielleres wie Hausrat oder Lebensversicherung. Soll-Buchung. Bank wird weniger, also Bank Ausgabe.

So und jetzt noch eine Anmerkung zu dem Wiso-Programm: Mir ist bekannt, dass viele von dem Programm begeistert sind. In der Regel Leute die meinen, dass das eine spezialisierte Excel-Tabelle sei. Dieses ist falsch.

Dazu ist es so blöd aufgebaut, dass nach meiner Kenntnis die Leute da nur Mist erfassen. Habe in der Zeit als ich für Steuerberater gearbeitet habe, immer wieder so Wiso-Listen 'wollte Ihnen helfen' vorgelegt bekommen.

Keine Ahnung wie, aber es ist möglich so zu erfassen, dass man mit den Listen nichts anfangen kann. Wie sagte mal ein Finanzbeamter? 'Und die Schlimmsten sind dann noch die, die mit diesem Wiso-Programm kommen.' Ich habe ihn korrigiert und gesagt, die Schlimmsten seien die, die den Konz als Nachschlagewerk nutzen. Zustimmung.

Also - Zur Qualität eines Steuerberaters kann auch ich mich nur sehr schlecht äußern. Muss längere Zeit mit ihm gearbeitet haben. Erst dann kann ich tatsächlich mich trauen.

SteuerberaterInnen sind keine besseren oder schlechteren Menschen als andere. Und so ein Pauschalurteil 'abzockt' ist vermutlich eher Deiner Inkompetenz folgend geschrieben, als sie tatsächlich was mit diesem Steuerberater zu tun hat.

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Das Bankkonto ist ein aktivkonto.
Bei aktivkonten erfolgt die Mehrung im Soll, Minderungen im haben.

Wenn du jetzt von deinem privaten Bankkonto ausgehst, wo Zugänge im haben stehen, ist das aus der Sicht der Bank zu sehen.
Dein geldzugang ist eine Verbindlichkeit der Bank dir gegenüber. Deswegen Buchung im haben.

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Kommentar von Sam8715
13.06.2016, 22:21

bei mir ist es verdeht ... wenn ich einen Zuschuss als Einnahme buche, wie kann es dann sein dass bei mir die Einnahme im Soll steht?

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Kommentar von faiblesse
14.06.2016, 09:40

Wenn du einen Zuschuss erhältst, buchst du Bank an Zuschuss.

Denn wie ich schon sagte, Bank ist ein aktivkonto und dieses mehrt sich im Soll, mindert sich im haben.
Zuschuss ist ein ertragskonto und mehrt sich im haben, mindert sich im Soll.

Ohne Grundkenntnisse der doppelten Buchführung zu kennen, ist es ein Wahnsinn, die Buchhaltung selbst machen zu wollen.

Bist du denn Buchführungspflichtig?

Ich versteh nicht, was du mit verdreht meinst.

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Auf welcher Seite werden Erlöse und Ausgaben gebucht?

Und das Geldkonto ist dann als Gegenkonto immer auf der anderen Seite.

Einnahmen: Buchungssatz Geldkonto an Einnahmen.

Das Geldkonto wird höher.

Ausgaben: Ausgaben an Geldkonto.

Das Geldkonto nimmt ab.

Normale Finanzbuchhaltungs-Programme haben übrigens eine Schleppkontenfunktion.

Da wird zuerst die Einahme oder Ausgabe gebucht, und das Geldkonto kommt dann in der 2. Position.

Das Geldkonto, z. B. Bank, wird dann so lange erfasst, bis der Buchhalter das Geldkonto wechselt, also z. B. auf Kasse.

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