Kann mir jemand einfach mal zuhören bitte?

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80 Antworten

Einfach weitermachen.

Mein leben war auch absolut nicht leicht und das von kleinauf. Mein vater ging durch die trennung meiner mutter zugrunde und verfiel dem alkohol, mein stiefvater bei dem ich ab 3 jahre aufwuchs war ein extrem gewaltätiger mensch und wirklich ein psychopath. Ihm machte es spaß seine "kinder" regelrecht zu foltern und das mit extremer gewalt. So lebte ich 19 jahre dann habe ich mich und meine mutter sowie die brüder da rausgeholt EBENSO mit gewalt.

Als ich quasi danach ein totalschaden war weil ich nie wirklich soziale bindungen aufbauen konnte (ich kannte ja nur die welt der gewalt und aggressionen) fand ich eine frau die mir ein paar jahre wirklich gut getan hat.

Es ging bergauf bis dann der heiratswunsch kam und wir kinder haben wollten. Denn sie ging als sie schwanger war im 2. monat. Einfach so und zog weit weg. Damit wurde mir damals quasi das frisch reparierte herz erneut rausgerissen und der entzug von meiner kleinen tochter obwohl ich unbedingt kontakt haben will war schier unmöglich.

Ich bin in ein sehr sehr sehr tiefes loch gefallen wurde ständig krank und verlor meinen job usw. Auch bekannte oder meine familie sah wie ich regelrecht von tag zu tag mehr zu grunde ging.

Irgendwann hab ich dann aufgehört mich zu fragen warum mein leben so verläuft und wo der sinn ist. Ich mache einfach weiter.

Bis heute hab ich eigentlich keinen wirklichen grund warum ich mir auf der neuen arbeit soviel mühe gebe, sport sehr aktiv betreibe oder oder oder.

Aber ich mache die dinge einfach. Was ich verloren habe ist das gefühl "liebe". Weil egal wie toll die frauen sind die ich so treffe. Es entwickelt sich einfach garnichtsmehr.

Ich bin durch mein leben förmlich innerlich ausgestorben und lebe damit einfach. Habe es akzeptiert und trauere nichtmehr darum.

Auch wenn ich kaum dran glaube aber VIELLEICHT geht es ja irgendwann dann doch wieder bergauf und ich habe am ende doch noch die gewünschte familie eben mit einer anderen frau.

Aber das dauert noch jahre vermutlich. Ich wünsch dir auf jedenfall das beste und kämpf einfach weiter. Warum? Das kann ich dir nicht beantworten aber ich für meinen teil glaube einfach daran das ein leben nicht durchgehend nur so mies verlaufen kann wie bei mir. Irgendwann musses mal bergauf gehen.

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Kommentar von xccxrox
20.10.2016, 23:49

Ich verneige mich vor dir.Unglaublich, was du alles erleben musstest.Du scheinst eine sehr starke Persönlichkeit zu sein!Wünsche dir weiterhin viel Kraft,vielleicht wirst du irgendwann für deinen Mut belohnt.Danke.

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Kommentar von BigHands
21.10.2016, 00:09

Auch dafür werde ich ein Ohr schenken. Falls ich eine Lösung finden kann die vielleicht auch in den schwierigen Phasen die oft kommen etwas einem besser gestalten, werde ich dir teilen. Ich wünsche dir auch stärke und jegliche Kraft. 

"Brüche in den Straßen erinnern uns an die frühere Zeit des Lebens, stolz tragen wir inne Narben die uns daran erinnern nicht aufzugeben" - Yirylin

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Kommentar von Lasergurke123
25.10.2016, 13:12

Wow echt krass,die meisten wären mit dieser Lebensgeschichte schon verrückt,aber du hast das alles verkraften können,das ist für mich extrem respektierens wert...Wenn man viel Geduld hat kann man alles schaffen

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Kommentar von Yuurie
09.11.2016, 15:55

Du hast genau die gleichen Gedankengänge wie ich. Auch ich habe ähnlich schlimmes erlebt, was mich auch sehr zusetzte und immer versucht habe, mich selbst zu motivieren und meine Kraft daraus bezog, um meine Mutter zu schützen und zu unterstützen. Allerdings war ich damals nicht so stark, dass ich hätte dazwischen gehen können (ich war ein kleines Mädchen) und hatte auch sehr große Angst. Dafür habeich immer Trost gespendet und aufgebaut. Auch mich selbst.

Das kann echt viel in einem auslösen. Ich war schon immer sehr introvertiert, aber durch die Ereignisse ist es in manchen Dingen richtig extrem geworden. Ich will auch keine neuen sozialen Kontakte mehr aufbauen, einfach weil die Angst groß ist, noch einmal so eine Hölle durchleben zu müssen - und diesmal dann als direkt betroffene Person.

Die Vergangenheit hat mich zwar gestärkt, aber das soziale in mir auch etwas kaputt gemacht. Den Glauben an den Menschen habe ich fast gänzlich verloren. Ich vertraue nur sehr wenigen und bis ein Mensch für mich wirklich wertvoll ist, braucht es Jahre.

Aber sind wir mal ganz ehrlich. Das was geschehen ist, kann man nicht mehr rückgängig machen. Uns bleibt auch nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren und das Beste draus zu machen. Und wenn einem in Zukunft auch der Boden unter den Füßen weggerissen wird, muss man es auch akzeptieren. Das Einzige, was uns niemand nehmen kann, ist die Hoffnung, dass wir auch in dem ganzen Pech vielleicht auch mal Glück haben und ankommen werden.

Wer die Hoffnung aufgibt, gibt sich selber auch auf.

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Hallo René!

Vielen Dank, dass Du uns daran teilhaben lässt. In der Hektik des Alltags vergisst man oft, was wirklich wichtig ist im Leben. Dein Text erinnert mich daran.

Ich weiß wie es ist, wenn man einen geliebten Menschen verliert. Man denkt der Schmerz hört niemals auf, und man weiß das die Zeit, eben nicht jede Wunde heilt.

Ich finde es toll das Du so offensiv mit Deiner Trauer und Deinem Schmerz umgehst. Versteck Dich nicht. Bleibe dem Leben erhalten. Stell Dich den Erinnerungen.

Such Deinen Weg, und gehe ihn. Werde glücklich. Nichts macht Mütter stolzer, als wenn die Kinder glücklich sind.

Ich wünsch es Dir von Herzen! :-)

Wenn ein Mensch fortgegangen ist
bleiben wir zurück in dem Schmerz darüber,
dass auch auf den schönsten Sommer ein Herbst folgt,
dass auch der glücklichste Tag einen Abend hat 
und selbst die bezaubernste Melodie irgendwann verklingt.
Als Trost bleibt uns nur die Gewissheit,
dass auch dieser Schmerz vergänglich ist
wie die Winter, die Nacht und die Stille.
Nur unsere Erinnerungen, unsere Sehnsucht
und unsere Liebe sind unsterblich.

Jochen Mariss

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Hallo Rene`,

es tut mir sehr leid, dass Dir in Deinen jungen Jahren so Schreckliches widerfahren ist! Du hast sehr schön Deine enge Beziehung zu Deiner Mutter beschrieben. Denke daran: Deine vielen Erinnerungen an sie wird Dir niemand nehmen können und sie werden Dir sicher künftig helfen, mit Deiner tiefen Trauer zu leben.

Ich möchte Dir in Deiner traurigen Situation einen kleinen Trost mit auf den Weg geben. Vielen, die wie Du mit Gefühlen der Trauer zu kämpfen haben, ist die Hoffnung, die die Bibel im Hinblick auf die Verstorbenen gibt, eine große Hilfe. Da ich mich viel mit der Bibel beschäftige, hat es mich sehr getröstet, das zu lesen, was Jesus einmal über die Toten sagte: " Denn so, wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, welche er will. Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören   und herauskommen werden, ..." (Johannes, Kapitel 5, Verse 21, 28 u. 29a).

Diese Verheißung beschreibt, dass Millionen von Verstorbenen wieder auf der Erde leben werden, und zwar unter besseren Verhältnissen als heute. Wir werden sie so sehen, wie wir sie gekannt haben und können sie dann endlich wieder in unsere Arme schließen! Ist das nicht großartig? Die Bibel lässt auch erkennen, dass wir dann unter friedlichen, paradiesischen Verhältnissen leben werden. Dazu heißt es in Psalm, Kapitel 37, Vers 29: " Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen."

Diese Hoffnung lässt mich immer wieder aufleben, besonders dann, wenn alles um mich herum grau und trüb aussieht. Ich danke Gott oft dafür, dass er uns diese schönen Verheißungen gegeben hat und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er sie auch erfüllen wird.

Vielleicht könnte Dir ebenso wie mir die Hoffnung der Auferstehung helfen, mit der Trauer besser umgehen zu können. Ich sehe mit großer Erwartung der Zeit entgegen, in der niemand mehr den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen ertragen muss und sich das erfüllt haben wird, was mit sehr ergreifenden Worten im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben wird, wo es heißt: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4). Dieser Text aus der Bibel gefällt mir besonders gut und ich denke oft über die Zeit nach, in der Gott dieses Versprechen wahr macht.

Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, dass ich in meiner Antwort mehrmals die Bibel zitiert habe, da ich ja nicht weiß, wie Du dazu stehst. Ich habe jedoch festgestellt, dass sie eine unvergleichliche Quelle des Trostes und der Ermunterung ist.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es Dir gelingt, mit Deinem Schmerz zu leben und ihn nach und nach zu verarbeiten!

LG Philipp

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Hallo René!

Ich weiß, die Frage ist jetzt schon ein paar Tage alt, aber ich wollte einfach was dazu sagen.

Weißt du, ich bewundere dich. Zum einen um deine Stärke und dass du das hier erzählt hast. Aber noch viel, viel mehr bewundere ich dich um die Beziehung zu deiner Mutter.

Wie oft hört man davon, dass sich Teenager mit ihren Eltern zerstreiten? Wie viele schöne Momente existieren in solch einer Beziehung?

Das was du mit deiner mutter erleben durftest war einzigartig und wunderschön. Du hattest etwas, was viele niemals erleben dürfen.

Wenn du könntest, was würdest du wählen : Ein langes Leben mit deiner Mutter,  in dem ihr euch nicht leiden könnt und eigentlich nur genervt voneinander seid oder ein kurzes Leben, dafür aber so schön, erfüllt von wundervollen Momenten und mit so viel gegenseitigem Verständnis!

Ja, du bist jetzt verdammt traurig. Ja, du hast etwas sehr wichtiges verloren. Ja, es tut höllisch weh und ja, der Gedanke daran, dass du wieder glücklich sein kannst, ohne deine Mutter, ist im Moment völlig irreal! 

Aber ganz im Ernst, ist es nicht Unfair, gegenüber dem Leben und einem selbst, dass man in der ganzen Sache nur den Tod sieht? Nur wie sie zuende gegangen ist, und nicht wie sie wirklich war? Solltest du nicht genauer hinsehen, und erkennen, dass die zeit mit deiner mutter ein unheimlich kostbares Geschenk war? Ist man für schöne Geschenke nicht dankbar? Und wäre die Zeit unendlich, würde man dann ihren Wert erkennen und sie zu würdigen wissen?

In deinem Text geht es ausschließlich um deine Mutter und du sagst auch, dass du alles tun würdest, um sie stolz zu machen. Dass du nur für sie noch hier bist und dafür bin ich deiner mutter dankbar. Sich jetzt das Leben zu nehmen wäre falsch, vorallem nach dem was passiert ist. Deine mama hat dir nämlich was wichtiges gezeigt. Was ist das nun? Auf den ersten Blick würde man sagen, sie hat dir gezeigt, was es heißt sich immer wieder Hoffnungen zu machen und jedesmal erneut daran zu zerbrechen. Aber auf den zweiten Blick hat sie dir gezeigt, wie es sich anfühlt Liebe zu empfangen und was es heißt im Moment glücklich zu sein.

Ja, deine Mutter ist stolz auf dich, wenn sie sieht wie stark du bist. Und sie will auch, dass du jetzt weiter kämpfst und nicht aufgibst. Ich zweifel nicht daran, dass du ihr, ihre Wünsche erfüllst. Aber sieh dich einmal um. Aus welchen Augen nimmst du deine Umgebung war? Aus denen deiner Mutter oder aus deinen Augen? Du hast dich geirrt, das hier ist nicht das Leben deiner Mutter. Das ist DEIN Leben. Dein Leben und das, was du daraus machst. 

Leb es nicht für sie, René, sondern für dich.

Du brauchst jetzt Zeit, es wird dauern, aber irgendwann, da wird es wieder Licht geben für dich. Etwas gutes wird passieren. Es wird niemals so werden, wie es einmal war. Aber anders. Anders schön, aber auch schön und nicht weniger gut. Das Leben ist eine einzige Aneinanderreihung von Veränderungen und zwischen diesen Veränderungen existiert Zeit.

In jedem Leben gibt es Schicksalsschläge. In deinem, in meinem und in vielen von denen, die es hier geschrieben haben. 

Es gibt Höhen und Tiefen, immer wieder. Die Kunst ist die Höhen zu genießen und aus den Tiefen zu lernen, anstatt daran kaputt zu gehen.

Du bist stark und das weißt du auch. Du packst das.

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Oha.. ja was soll man auf so eine traurige Geschichte antworten? 

Ich könnte nun erzählen wann und welche Trauerstadien es gibt und ab wann man sich professionelle Hilfe holen sollte. Wirklich helfen wird das aber wahrscheinlich nicht.

Ich kann dir den Rat (oder vielleicht auch schon besser Arschtritt) geben: Dein Leben muss weiter gehen. Deine Mutter hätte es so gewollt, also ab zum Training. 

Wenn du die Welt verändern willst, dann fange klein an. Schau doch mal ob es bei dir in der Nähe eine ehrenamtliche Bereitschaft (DRK, Johanniter, Malterser, DLRG) gibt oder auch die Feuerwehr. Dort kannst du anfangen anderen zu Helfen und hast auch Leute um dich rum die dir zur Seite stehen wenn mal was ist.

Gestalte dein Leben, auch deine Mutter zuliebe, und behalte den Kopf oben. 
Und wenn es grade mal gar nicht geht, dann rede doch mal offen mit einem Freund/einer Freundin. Wenn die Sachen einmal gesagt sind, dann geht es einem oft auch schon besser und man fühlt sich leichter.


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Kommentar von xccxrox
20.10.2016, 23:52

Ja danke,ich werde es versuchen.Zum Training muss ich leider noch hinzufügen, dass ich umziehen musste und selbst wenn ich wollte,nicht regelmäßig gehen könnte :(

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Hallo Rene

Das ist schon ein wirklich hartes Los was du gezogen hast. Ich habe selbst mit 13 Jahren auch Krebs gehabt und musste über 3 Jahre alle möglichen Untersuchungen, Chemotherapien über mich ergehen lassen müssen.

Teilweise war ich manchmal an dem Punkt wo ich mir sagte ich kann und ich will nicht mehr. Mir ging es zu dieser Zeit so richtig mies und war am ende meiner Kräfte. Zu dieser Zeit lebte ich auch im Heim.

Gerade die Heimleiter und Erzieher, sowie wie meine damlaigen Freunde haben mir dann wo immer es auch ging den Rücken gestärkt. Letztendlich habe ich den Krebs besiegt, wenn auch mit Körperlichen einbußen durch eine Oberschenkelbeinamputation.

Nun lebe ich damit seit über 30 jahren und manchmal kommen auch Situationen wo ich mir wünsche das Bein nicht verloren zu haben. Aber auch das verfliegt wieder, denn ich bin am Leben und versuche jeden Tag aufs neue mein Leben so gut wie möglich zu meistern.

Das gelingt in den meisten Fällen, manchmal aber auch nicht. Ich denke es kommt auf die Situation an in der man sich gerade befindet.

Ich bewundere dich wirklich das du soviel Kraft hast dies alles zu meistern und ich finde du solltest dein Ziel das du hast nie aus den Augen verlieren, sondern weiterhin daruaf zuarbeiten. Deine Mama wäre sicher sehr stolz auf dich und sie wird immer zu Dir herab schauen.

Carpe Diem (Nutze den Tag) so heisst es wohl. Und daran sollte man festhalten. Sicher wird es nie einfach sein im Leben und man hat auch mal schlechte Tage, aber das sollte niemanden davon abhalten, das Ziel, dass man hat, in naher Zukunft zu erreichen.

Man muss diesen Weg ja nicht unbedingt alleine bestreiten, sondern kann dies gemeinsam auch mit Freunden tun.

Ich wünsche Dir jedenfalls alles alles Gute für deine weitere zukunft und hoffe das du dein Ziel erreichen wirst. Ich gaube fest daran das du dies schaffen wirst.

Liebe Grüsse

Manfred

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Hallo Renè,

Ich bin eine Mama und wär ich die deine, dann wäre mein Herz schwer weil ich wüsste, was du ertragen musst. 

Ich würde dir mit auf den Weg geben:

Lebe Renè, lebe dieses wundervolle, wertvolle Leben. Es gibt so viele Stolpersteine und wenn ich könnte, ich würde sie dir aus den Weg räumen aber das ist nicht meine Aufgabe. Du wirst an ihnen wachsen. 

Es gibt so viele, zauberhafte Momente, nimm sie tief in dich auf, sauge sie ein und erlebe sie ganz bewusst. Ich bin so stolz auf dich. Jeder Tag mit dir war ein Geschenk für mich. Auch wenn am Ende Schmerz ein ständiger Begleiter war, ich habe mein Leben gelebt, weil es dich gibt und ich dich so viel im Leben begleiten durfte. Alles an dir ist fantastisch, du hast mich etwas gelehrt, was ich ohne dich nie hätte erleben düfen. Wahre und unendliche Liebe.

Und jetzt Lebe Renè. Lebe jeden einzelnen Tag. Das wünsche ich mir vom ganzen Herzen. Ich werde bei dir sein und stolz auf dich schauen. 

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Hallo Rene,

 

auch wenn diese Antwort jetzt spät kommt. Du hast in dieser kurzen schmerzvollen Zeit eine besondere Verbindung zu deiner Mutter aufgebaut. So etwas schaffen viele Familien nicht mal in Ihrem ganzen Leben. Ich lese auch heraus, dass Sie alles für dich getan hat und immer für dich da war. Sie hat dich geprägt, auf dich abgefärbt. Sie war stolz auf dich und auf das was aus dir geworden ist. Ich denke Sie konnte beruhigt einschlafen, weil Sie gesehen hat was für ein Mensch aus dir geworden ist. Auch wenn es jetzt weh tut. Leb dein Leben weiter. Für dich und natürlich für Sie.

Denn wir wissen alle, eine Mutter ist die wichtigste Person auf der Welt!!

 

Alles Gute dir

 

lg.

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Bleibe stark und vor allem du selbst, in der heutigen gesellschaft sieht man so eine reife selten..

 Wunden vergehen nicht aber sie werden leichter. Denke viel und rede viel über sie, das hilft beim verarbeiten. Ich wünsche dir noch ein schönes leben und von herzen viel kraft.aber tu dir und deiner mutter einen gefallen: trauere 'nicht zu lange'.deine mutter ist sicher traurig wenn ihr engelchen todunglücklich auf erden weiterlebt. 

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Hallo René,

mein aufrichtiges Beileid.

Ich kann nicht sagen, dass ich dir nachfühlen kann. Das kann keiner, der das nicht selbst durchmachen musste. Aber ich weiß, was jetzt für eine Trauer in dir steckt. Und Unverständnis, dass das alles passiert ist.

Meine Tochter ist eine Woche nach ihrem 17. Geburtstag gestorben. Sie hat nicht lange leiden müssen. Aber dennoch war es ein Schock für meine andere Tochter und mich.

Wir waren ebenso innig verbunden wie du mit deiner Mama. Da hat man erstmal das Gefühl, dass ein Stück von einem selbst rausgerissen wurde.

Mein Trauerspruch war damals:

Das Paradies der Erinnerung kann uns niemand nehmen.

Und so halte ich es heute noch. Ich denke viel an meine Tochter. Aber ich erinnere mich dabei an die schönen Stunden. Und sage mir immer: Sie hatte zwar ein kurzes, aber ein schönes Leben. Ähnlich wie deine Mama habe ich alles für meine Töchter möglich gemacht. Und das war nicht immer leicht.

Du trauerst noch - und wirst auch noch lange trauern. Aber zu mir sagte damals ein Psychologe, zu dem ich gegangen war: Wenn es umgekehrt gewesen wäre: Wenn Sie gestorben wären, würden Sie wollen, dass Ihre Tochter ewig trauert? Und das will deine Mama sicher auch nicht.

Deshalb möchte ich dir raten, langsam wieder zum Training zu gehen. Deine Mama würde es so wollen. Und sie wird dich sehen.

Ich habe nie an ein Leben nach dem Tod geglaubt. Aber seit meine Tochter gestorben ist schon. Das hat mir die Trauer erträglicher gemacht.

Alles Gute

Virginia


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Hey. Erstmal tut mir das sehr Leid für dich. Ich weiß wie es ist jemanden zu verlieren, vor gar nicht mal so langer Zeit verlor' ich auch meinen Papa wegen Krebs. Die Zeit war für mich auch sehr schwer. Meine Eltern hatten sich schon getrennt als ich noch kleiner war, so ca. 6 Jahre. Von da an sah ich meinen Papa immer weniger. Als wir dann auch schließlich umgezogen sind und uns mehr als 400 Kilometer trennten, traf' ich ihn so gut wie gar nicht mehr. Vor einem Jahr in den Sommerferien, als ich meinen Papa so gut wie 7 Jahre nicht mehr gesehen hatte, erfuhr' ich plötzlich dass er wieder Krebs hatte. Ein paar Jahre davor wurde bei ihm schonmal Krebs diagnostiziert. Jedoch hieß es nach ein paar Behandlungen und Operationen dass alles wieder ok seie. Naja, und in dem letzten Jahr war es dann noch schlimmer. Es hieß es ist nicht sicher wie lange er noch lebt, aber viele Tage werden es nicht mehr sein, der Krebs war nicht mehr heilbar. Als ich ihn dann schließlich im Krankenhaus besuchte, ihn das erste Mal nach guten 7 Jahren wieder sah, war das einerseits Freude und Trauer gleichzeitig. Zu sehen wie es ihm ging, er konnte nicht mehr richtig sprechen, er hat mich nur die ganze Zeit angelacht als wollte er so viel erzählen aber er könne nicht. Das tat mir so weh. Und ein zwei Wochen später starb er.

Ich weiß wie du dich fühlst, ich habe fast das gleiche auch schon einmal mit einem geliebten Menschen durchgemacht. Aber denk dran, das Leben geht weiter. Nach jedem Tief kommt ein Hoch. Zu dem Zeitpunkt wollte ich all dies auch nicht glauben. Ich weiß dass ich nicht wirklich eine große Hilfe für dich bin, aber ich wollte dir damit zeigen dass du nicht alleine bist. Dass es viele Menschen gibt die ähnliche Schicksalsschläge hatten. Dass es Leute gibt die dies nachvollziehen können, die dich verstehen. 

Mittlerweile komme ich gut damit zurecht. Ich weiß dass es ihm nun besser geht, es tat weh ihn so leiden zu sehen. Und ich glaube fest daran dass du dies auch irgendwann schaffen wirst, auch wenn es seine Zeit braucht. Und solche Leute wie du sind starke Menschen. Solche Leute werden später noch viel Erfolg im Leben haben. Das wünsche ich dir ebenso. Viel Kraft in dieser Zeit und Gesundheit. 

Liebe Grüße.

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Auch das muss mal raus. Meine Eltern sind zwar noch am Leben, aber mein Opa ist an Krebs gestorben. Ist sicher nicht dasselbe, obwohl ich meinen Opa sehr gern hatte, aber ich weiß, was für eine gottverdammt beschissene Erkrankung Krebs ist. Ihm ging es am Ende ähnlich, er war kaum noch ansprechbar, konnte fast gar nicht mehr alleine essen, lag nur noch im Bett. Bei meinem Opa war das mit 81 Jahren zwar schrecklich, aber realistisch. Deine Mutter war ganz sicher jünger als mein Opi... Das war sicher noch härter.

Es muss echt hart gewesen sein. Das machts nicht wieder ungeschehen und es kann niemals rechtfertigen, dass ein Mensch in zu jungen Jahren stirbt... Aber du hast selbst gesagt, du bist in dieser Zeit gewachsen. Ihr Tod war also nicht umsonst, deine Mutter hat dir durch die ganze Situation in Form deines Erwachsenwerdens in gewisser Art und Weise ein Vermächtnis vermacht, dass du immer wertschätzen solltest. Außerdem war sie nicht nur immer für dich da, sondern du warst auch immer für sie da. Sie wäre sicher stolz auf dich.

Wünsch dir alles Gute

Liebe Grüße

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Omg keine Ahnung warum : ich weiß nicht wer du bist, wer deine Mutter war und ob das überhaupt alles stimmt. aber ich habe das Gefühl das es stimmt. wenn das stimmt bist du ein krass starker mensch, mach weiter so,ich glaube du wirst irgendwann mal ein richtig guter  Basketballspieler. Dann wird deine Mutter stolz auf dich und dein Tattoo schauen und sich denken: Das ist mein Junge. ich finde diese Geschichte so rührend, nach 5 Sätzen kamen mir die Tränen. deine Mutter wäre bestimmt stolz auf dich wenn sie jetzt noch sehen würde  was für einen Starken Sohn sie hatte. ich wünsche dir viel Kraft ,  Glück,Erfolg und Gesundheit! Nachdem was du durch gemacht hast , hast du nur das beste verdient! Geh wieder zum Training ,  sie wäre stolz auf dich! Viel Glück noch!

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Zunächst einmal mein herzliches Beileid.

Ich bewundere Dich für Deine Stärke. Bitte, bitte bleib am Leben und lebe Dein Leben weiter. Deine Mutter hätte ganz bestimmt nicht gewollt, dass Du Deinem Leben ihretwegen - bzw. aus Trauer um sie - vorzeitig ein Ende setzt.

Ein wenig kann ich Dir nachempfinden. Ein paar Monate vor meinem 14. Geburtstag verstarb mein Vater an Krebs. Meine Mutter konnte sich um mich nicht kümmern, weil sie mit ihrer eigenen Trauer zu viel zu tun hatte ... nein, das sollte kein Vorwurf, sondern eine Erklärung sein.

Solltest Du merken, dass Du mit Deiner Trauer nicht fertig werden solltest, nimm bitte Hilfe an!

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Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Jeder hat sein Bündel zu tragen, die einen ein leichteres, die anderen ein schwereres.

Wichtig ist, dass man sich nicht unterkriegen lässt, egal was passiert. Wenn man meint man kann die Last nicht mehr alleine tragen, sollte man sich Hilfe suchen.

Psychologen, Therapeuten, Sozialpsychologische Zentren etc. helfen einem mit dem eigenen Bündel fertig zu werden.

Erinnerungen sind wie Alkohol. Man sollte sie in Maßen genießen und zum richtigen Zeitpunkt, sonst ertrinkt man förmlich darin und leidet darunter.

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mir geht es so mit meinem Opa ! er ist vor meiner Geburt noch gestorben und alle waren deshalb traurig weil ich das erste Kind dann mal in der Familie war, die wie er blaue Augen hatte und auch seine Locken ! er hatte sich immer eine Enkelin gewünscht die lange gelockte Haare und blaue Augen hat ! und er konnte mich nie kennenlernen :( er ist der einzige Grund warum ich nie und nimmer meine Haare abschneiden würde... weil ich irgendwie das Gefühl habe das er einfach irgendwie immer hinter mir steht ! und er mir zuhört :) wegen ihm gebe ich mir so gut wie bei allem was ich mache, so viel Mühe :) weil ich ihn Stolz machen will ! :)

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Ich würde einfach weiter leben.

Treffe dich mit Freunden, spiele wieder Basketball (dann fühlt man sich auch nicht mehr so schlapp und müde), versuche dich abzulenken, aber schiebe deine Gefühle nicht ganz weg. Schreibe die schönen Erinnerungen mit deiner Mutter auf, oder male einpaar Bilder, rede mit ihr, erzähle ihr wie es dir geht und rede auch mit anderen über deine Gefühle, evtl auch in einer Trauergruppe.

Verkrümeln, nichts tun, kaum noch was essen usw, damit darf man nicht anfangen! Du darfst weinen, du darfst mal alleine sein wollen, du darfst mal "Nein" sagen, das ist kein Zeichen der Schwäche und dies müssen auch deine Freunde mal verstehen, wichtig ist nur nicht in Depressionen zu versinken. Deine Mutter hätte das auch nicht gewollt!

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Guten Tag Renè,

vorab: ich bin Jahrgang 1937, männlich. Als vor 45 Jahren unsere liebe Mutti plötzlich starb, glaubte ich auch, dass dies so etwas wie mein, genauer unser Lebensende sei.

Aber schon auf dem Rückweg von der Beerdigung wurde auf der Straße gelacht und gesungen - von anderen Leuten. Ich begriff bald, dass "das Leben" einfach weiter ging.

Dann habe ich recht lange überlegt, was mir zu unserem Verhältnis Söhne-Mutter einfiel. Dass Mutti nach dem Zweiten Weltkrieg extrem hart gearbeitet hat, um uns durchzubringen. Alles tat, um uns Bildung und Ausbildung zu sichern.

Mutti hat uns das Leben geschenkt, damit wir glücklich sein konnten. Bei diesem Gedanken fiel mir meine Lösung ein. Mutti hätte nie gewollt, dass wir nach ihrem Ableben ewig trauern würden - damit wird niemand glücklich.

Nun steht ein Foto unserer geliebten, lächelnden Mutti auf meinem PC-Tisch. Sie bekommt jeden Morgen von mir ein Küsschen. So ist sie seit Jahren immer bei mir und ich fühle mich gut.

Bleibe recht gesund!

Siegfried

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Denk an deine Mutter,was sie jetzt zu dir sagen würde! Sie würde ganz bestimmt nicht sagen das du dich umbringen sollst oder etwas anderes.Sie ist noch da! Sie wird die zu gucken und über dich wachen,ich persönlich glaube nicht an den Big Bang etc.

 

Ich bin ein Muslime und verstehe die Atheisten etc. nicht...  Pflanzen,Tiere,Menschen,Planeten,Bakterien und alles andere soll wegen einer Explosion entstanden sein?! Ich bin froh und sehr entschlossen weil ich weiß das es nach dem Tod weiter geht und ich bereite mich auch auf alles vor.Und die Frage die mir keiner beantworten kann...Wenn alles durch den Big Bang entstanden sein soll,wer hat dann den Big Bang erschaffen?? Naa ich schweife verdammt vom Thema ab.

 

Ich wünsche dir viel Kraft um das zu verkraften,ich könnte mir nie vorstellen ohne meine Mutter zu leben :/ Trotzdem wünsche ich dir alles gute!

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Vielen dank, René, dass ich dir zuhören konnte. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie du dich fühlst, habe auch schon mehrere Familien Mitglieder verloren. Ich war an meiner Cousine sehr gebunden. Sie war 15, und hatte Suizid begangen. Da war ich selbst erst 12.  Das war auch ein herber Schlag für mich. Eine Freundin von mir habe ich auch letztes Jahr an Krebs verloren, sie wurde nur 23 Jahre alt.

Mach weiter so wie bisher, es wird erstmal eine sehr schwere Zeit werden für dich, das ist klar. Aber immer nach vorne schauen. Behalt deine Mum so in Erinnereung wie du sie an Ihren glücklichsten Tagen erleben konntest. Es zählen die Augenblicke, nicht die Dinge.

"Lebe, und denke nicht an Morgen"

Ich wünsche dir viel Liebe, Gesundheit, Geborgenheit, und alles Gute für deine Zukunft. 

-Florian

(sirbenni1993)

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