Kann mir jemand eine(n) Kampfsport/Kunst empfehlen?

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8 Antworten

Ein altes japanisches Sprichwort sagt:
"Wer viele Hasen jagt, wird keinen Hasen fangen."

Gemeint ist damit, dass man nicht viele verschiedene Digne anfangen soll, denn dann kommt nichts bei raus.

Ich würde dir empfehlen, erst mal mit Aikido weiterzumachen, bis du einigermaßen gesicherte Anfängerkenntnisse hast, also etwa bis mindestens den 3. Dan, und dann zur Ergänzung auch was anderes machen. Vorher bringt das nichts.

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Kommentar von Enzylexikon
09.01.2016, 14:55

Das sehe ich ähnlich - es gibt einen Unterschied zwischen einer vertiefenden Weiterbildung und einem unüberlegten Stilmix.

Ich kenne Aikidoka die zunächst Seminare verschiedener Aikido-Lehrer besucht haben, um deren Stil, sowie die individuelle Herangehensweise und Didaktik zu studieren.

Einige haben dann später beispielsweise Kenjutsu erlernt, da sie Gemeinsamkeiten in Bewegungskonzepten sahen.

Das kann man durchaus für sinnvoll halten - von Anfang an eine bunte Mischerei von Stilenzu betreiben, um der Illusion der "optimalen Verteidigung" hinterherzujagen, halte ich dagegen nichts.

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Ich persönlich bin kein Befürworter der Idee, mehrere Stile parallel zu trainieren.

Mir ist zwar die Absicht dahinter klar - es geht mein darum, einen Stil ohne Tritttechniken, durch die Kenntnisse eines Stils mit Tritten zu ergänzen, um im Ernstfall höhere technische Effektivität zu erlangen - aber ich halte es dennoch nicht für sinnvoll.

Der Grund dafür ist, das verschiedene Stile teilweise völlig anderen Konzepten folgen, die sich sogar gegenseitig widersprechen können.

Außerdem bin ich der Ansicht, dass man sich durch dieses Vorgehen deutlich schlechter in die Tiefen des jeweiligen Stils begeben kann, sondern länger an der Oberfläche kratzt, als eigentlich notwendig wäre.

Irgendwann ist man dann ein "Hansdampf in allen Gassen", der von allem etwas, aber nichts ernsthaft beherrscht - oder, wie es im Englischen so treffend heißt "jack of all trades - and master of none".

Mir persönlich sind Personen mit hohen Graduierungen in Dutzenden von Stilen daher grundsätzlich suspekt.

Natürlich besteht die Möglichkeit, beispielsweise einen älteren Stil zu erlernen, der den Ursprung des eigenen Stils darstellt, um ein tieferes Verständnis zu erlangen - etwa wenn ein Aikidoka sich irgendwann mit Aiki-jujutsu befasst.

Das ist aus meiner Sicht dann aber eher eine Art "Fortbildung" die auf fortgeschrittenem Niveau gemacht werden sollte und daher etwas anderes als die Mischung völlig artfremder Stile durch einen Anfänger.

All das ist natürlich nur meine Meinung, die von niemandem geteilt werden muss.

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Kommentar von Kampfsport15
09.01.2016, 18:17

Klingt logisch. Ich werde mich in ein paar Jahren mal nach Hapkido oder Aikijutsu umsehen

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Einen Kampfsport zur Verteidigung oder als Fitness?

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Kommentar von Kampfsport15
09.01.2016, 09:47

Das ist mir egal 

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Judo oder Jiu Jutsu Fightinng

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Mma (Mix martal arts)  ist eine Mischung aus mehreren kampfsportarten. Hab ich früher auch gemacht 

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kickboxen. Mach ich selber und macht voll Spaß ;) Oder MMA?

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Krav maga. Da lernst noch was für die Straße.

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schau mal unter fight quest.

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