Kann mir jemand dieses Gedicht erklären? ( Identität ( Film ))

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3 Antworten

Der Protagonist weiß, dass der Mann nicht dort ist, aber er fühlt ihn als weiter in seiner Gegenwart (Auseinanderklaffen zwischen Gefühl und Wissen).

Ich wollt er wäre fort: Der Protagonist will dieses trügerische Gefühl der Gegenwart des anderen weg haben, das Gefühl soll wieder mit dem Wissen übereinstimmen. (quasi die Angst oder schlicht das Empfinden, von der/dem man weiß, sie/es ist unbegründet, muss weg.

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"Ich ging die Treppe rauf und sah dort einen Mann, der war nicht da." Der Schreiber sieht über einen längeren Zeitraum immer dieselbe Halluzination, und zwar einen Mann.

"Er war auch heute nicht mehr dort." Um sich selbst daran zu erinnern, dass dieser Mann nicht echt ist, sagt er sich immer wieder, dass er nicht wirklich da ist, obwohl er ihn wieder sieht. 

"Ich wollt, ich wollt, er wäre fort." Der Schreiber hofft, dass die Halluzinationen irgendwann aufhören.

Also das "ich wollt, ich wollt, er wäre fort" , verstehe ich nicht, aber beim ersten Teil kann ich mir da schon was denken. Vielleicht sieht sie jemanden, den es in echt nicht gibt, den sie sich also nur einbildet. (Schizophrenie)

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