Kann mir jemand diesen Spruch über den Sinn des lebens erklären?

11 Antworten

Hallo Leyla567,

dieser Spruch sagt im Grunde genommen, dass wir uns den Sinn des Lebens selbst geben müssen. Wenn das gut funktionieren würde, dann würden nicht noch immer so viele Menschen nach dem Sinn des Lebens fragen. Ein Überlebender des Holocaust, der Neurologe Viktor E. Frankl, schrieb einmal bzgl. der Frage nach dem Lebenssinn: "Ich wage zu sagen, dass es nichts in der Welt gibt, was jemandem sogar unter den schlimmsten Verhältnissen so viel Überlebenshilfe geben kann, wie der Gedanke, dass es einen Sinn im Leben gibt."

Die Frage nach dem Sinn unseres Lebens wird in der Bibel zufriedenstellend beantwortet. "Warum aber ausgerechnet in der Bibel?", magst Du fragen. Nun, wer könnte uns denn besser sagen, wie das Leben "funktioniert" als der, von dem alles Leben stammt und der unser geniales Gehirn - übrigens das komplizierteste und komplexeste Gebilde im Universum - erdacht und erschaffen hat? Was sagt denn die Bibel darüber?

Der berühmte König Salomo, der über sämtliche materiellen Güter der damaligen Zeit verfügte und die Freuden des Lebens in vollen Zügen genoss, stellte jedoch fest, dass ihn das nicht wirklich befriedigte. Was dem Leben einen echten Sinn gibt, brachte er einmal mit folgenden Worten auf den Punkt: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]" (Prediger, Kapitel 12, Vers 13). Gott zu "fürchten" hat aber nichts mit Angst vor Strafe zu tun. Es geht vielmehr um den Wunsch, nichts zu tun, was Gott enttäuschen oder verletzen würde. Und es geht darum, Gott kennen und lieben zu lernen und seinen Willen zu tun. Wem das gelingt, der hat den eigentlichen Sinn unseres Lebens bereits gefunden!

Wenn man sich näher mit der Bibel beschäftigt, wird man feststellen, dass die darin vermittelten Leitlinien die Lebensqualität und die Zufriedenheit enorm verbessern. Möglichst viel über unseren Schöpfer zu erfahren und eine Freundschaft zu ihm aufzubauen, ist jedoch das Wichtigste. Die Bibel lädt uns gemäß Jakobus, Kapitel 4, Vers 8 ein: " Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." Nimmt man diese Einladung an, dann bekommt das Leben eine völlig neue Bedeutung und man wird sich über den Sinn seines Daseins besser bewusst.

Jesus Christus, der genau wusste, was sein Lebenssinn war, sagt einmal: " Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“ (Johannes 18:36). Als er hier auf Erden war, setzte er sich dafür ein, anderen die Wahrheit über Gott und sein Vorhaben zu lehren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn man sich Jesus als Vorbild nimmt und in seine Fußstapfen tritt, verspürt man einen echten Sinn im Leben. Jesus lehrte außerdem noch etwas sehr Wichtiges, das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat: Er sagte, wir könnten nur dann glücklich sein, wenn wir uns unserer "geistigen Bedürfnisse" bewusst sind. (siehe Matthäus, Kapitel 5, Vers 3). Was ist mit diesen "geistigen Bedürfnissen" gemeint?

Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Bedürfnisse in dieser Hinsicht können nur dadurch gestillt werden, dass man Gott und seinen Sohn Jesus Christus durch sein Wort, die Bibel, genau kennenlernt (siehe z.B. Johannes, Kapitel 17, Vers 3). Wenn man Gott nicht kennt, mögen sich ähnliche Gefühle einstellen wie bei einem Kind, das nicht weiß, wer sein leiblicher Vater oder seine leibliche Mutter ist. Kommt es sich nicht irgendwie verloren vor? Gott braucht für uns aber keine Unbekannter bleiben, denn er hat sich uns in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, auf ganz besondere Weise offenbart. Er stellt sich uns dort als ein liebevoller Vater vor, der an seinen "Kindern" großes Interesse hat und sehr um ihr Wohl besorgt ist.

Jesus lehrte außerdem, dass unser Leben dadurch weitaus sinnvoller wird, dass wir nicht nur für die eigenen Interessen und Wünsche leben, sondern auch für andere da sind und ihnen Gutes tun. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgendes Bibelwort bekannt, das da lautet: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35). Kennst Du nicht auch das Gefühl, das über einen kommt, wenn man sieht, wie der andere sich über ein Geschenk, das man ihm gemacht hat, freut? Oder wie ist es, wenn man jemandem, der in Not ist geholfen hat? Erfüllt einen das nicht mit tiefer Befriedigung?

Die Sache mit dem Sinn des Lebens lässt sich auch folgendermaßen veranschaulichen: Ein kompliziertes Gerät, beispielsweise ein Computer, funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man ihn gemäß den Herstellerangaben bedient. In ähnlicher Weise können wir Menschen auch nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionellen Schaden vermeiden, wenn wir so leben, wie es unser Schöpfer vorgesehen hat. Da es jedoch die Menschen im allgemeinen versäumen, in die "Gebrauchsanleitung", sprich die Bibel, hineinzuschauen, scheitern sie auf ganzer Länge und sind unglücklich, innerlich leer und unzufrieden.

Aus der Bibel kann man so viel Schönes und Gutes erfahren, dass es sich einfach lohnt, sich näher mit ihr zu befassen. Mich begeistern vor allem die Verheißungen eines künftigen Paradieses, in der alle Menschen glücklich sind und es weder körperliche noch psychische Krankheiten mehr geben wird. Die Bibel nennt es das "wirkliche Leben" (1. Timotheus 6:19). Zu schön, um wahr zu sein? Ganz sicher nicht, denn die Bibel hat sich in jeder Hinsicht als zuverlässig und wahr erwiesen. Vor allem ihre Voraussagen sind stets mit höchster Präzision in Erfüllung gegangen, so dass man absolut sicher sein kann, dass sich auch die Vorhersagen, die sich um unsere Zukunft drehen, erfüllen werden. Ein genauerer Blick in die Bibel ist also wirklich sehr lohnenswert!

LG Philipp

Gehen wir die Frage einmal genau durch, betreiben wir also Satzanalyse.
Zunächst die Begifflichkeiten. Hier gibt es zwei abstrakte Substantive:
Sinn und Leben bzw. Existenz. Letzteres ist relativ klar, unser Leben
ist unser "Da sein". Aber was versteht man unter dem Sinn von etwas? Ich
denke, es ist passender von "Der Sinnhaftigkeit des Lebens" zu
sprechen. Schaut man sich die Meinungen der Menschen dazu an, dann
schälen sich drei Anschauungen heraus. Sinnhaftigkeit im Sinne von:

Was ist die Ursache meines Seins? Warum bin ich da?Was ist das Ziel  meines Seins? Worauf ist mein Leben ausgerichtet? Was ist ein sinnvolles Leben? Was soll ich tun, wie soll ich mich verhalten?

In Bezug auf die Sinnhaftigkeit des Lebens lauten die wichtigsten
Ergebnisse: Lebensglück und Beruf sind sinnstiftend. Ein weiterer
sinnstiftender Faktor ist, geliebt zu werden. Sinnlos empfundenes Leben
ist oft die Folge einer Erziehung ohne Liebe und menschlicher Bindung.
Daher geht Sinnhaftigkeit des Lebens meist Hand in Hand mit einer
positiven Bindung in der frühkindlichen Phase einher. Das Gefühl geliebt
zu werden, gibt einem Menschen jeden Alters das Gefühl, dass es gut ist
da zu sein. Eltern können für ihre Kinder also kaum etwas besseres tun,
als sie einfach nur zu lieben!

Was ist der Sinn des Lebens?

Irgendwann hat sich jeder einmal die Frage gestellt: Was ist der Sinn des Lebens? Religionen, Philosophie und auch politische Ideologien haben sich seit Jahrhunderten um Antworten bemüht. Ohne Ansehen der Person, also individuellen Wegen zum Lebensglück, ist die - aus philosophischer Sicht - überraschend simple Antwort: Lieben und geliebt werden.

https://www.welt.de/wissenschaft/article160310401/Das-ist-der-Sinn-des-Lebens.html

Meiner Meinung folgende Antwort = Die eigenen Werte aus vollem Herzen zu leben. Das ist vielleicht der wahre Sinn des Lebens!

Der Spruch stammt von Carl Sagan, einem amerikanischen Astronomen (1934-1996). Er gehört zu den vielen, die auch schon oft bei Gute-Frage-Net zu Wort gekommen sind und die sagen: den Sinn des Lebens müssen wir uns selbst geben („Wir sind die Hüter über den Sinn des Lebens“).

Dass diese Sinngebung das Resultat von Weisheit und Mut ist, dürfte klar sein, ist aber nicht besonders originell. Das haben schon viele gesagt. Vielleicht mit etwas anderen Worten; z.B. Platon: „Das Leben ist nicht lebenswert, wenn wir nicht ernsthaft über das Leben nachdenken.“

Ebenso Aristoteles in seiner Nikomachischen Ethik: Er sieht in der Glückseligkeit den Sinn des Lebens, die er als das höchste Gut bezeichnet. Dieses erreicht der Mensch durch die Verwirklichung von Anlagen, die ihn auszeichnen. Hierzu muss man Mut haben, angesichts all der Sinnlosigkeit, die Sagan mit den ersten Sätzen beschreibt.

Dass Weisheit ebenso erforderlich ist, hat Platon indirekt gesagt. Und Aristoteles wird bei einem, der das höchste Gut anstrebt, auch viel Streben nach Weisheit voraussetzen; ein unweiser, törichter Mensch dürfte keine Chance haben, das höchste Gut jemals zu erreichen.

Wieso gibt es keine Sterbehilfe für Menschen, die das Leben sinnlos finden?

Ich bin kein Emo und bin auch nicht depressiv. Nur ich habe mich mit dem Sinn des Lebens beschäftigt und wenn ich ehrlich zu mir bin, dann gibt es nicht den Sinn des Lebens. So denken ja jetzt auch nicht wenige, und sagen, dass man sich selbst einen Sinn geben muss, aber das ist keine wirkliche Beantwortung der Frage nach dem Sinn des Lebens und sagt eher etwas darüber aus, wie man denn nun sein Leben leben sollte, wenn das Leben sinnlos ist. Und da das Leben sinnlos ist, sehe ich keinen Sinn darin, meinem Leben einen dummen und ausgedachten Sinn zu geben. Und Leute die jetzt damit kommen, dass ich mich an den schönen Dingen im Leben erfreuen soll, die können genausogut als Antwort ''Haha das ist ein Furz wie lustig'' schreiben. Auf solche inhaltlsleeren, kindischen, lebensbejahenden Durchhalteparolen kann ich verzichten.

Das Leben ist halt kein Rummelplatzbesuch und man kommt um Arbeit nicht drumherum. Da ich ein Misanthrop bin und die Gesellschaft und das Leben verachte werde ich nie einer geregelten Arbeit nachgehen können. Und da ich auch nichts von Behörden halte, werde ich wohl oder übel obdachlos werden, und das ist nicht wirklich schön. Aber am meisten Sorge bereitet mir das Alter. Ich habe keinen Bock später mit verschiedenen Krankheiten und unerträglichen Schmerzen an mein Bett gefesselt zu sein.

Ich möchte mein sinnloses Leben jetzt mit einem Suizid beenden und finde es eine unverschämte Frechheit vom Staat sich anmaßen zu lassen, über das Leben anderer Leute zu bestimmen und sie vom Suizid abhalten zu wollen. Wenn es um den Suizid geht, dann lässt man den Leuten keine andere Wahl und sie müssen auf brutale wie das Erhängen. Das ist sowas von unmoralisch und verantwortungslos vom Staat, da ich wenn ich von irgendwo runterspringe und überlebe an mein Lebensende an einen Rollstuhl gefesselt sein werde und das Leid noch vergrößert wird.

Und bitte lasst es, ich habe mir schon die verschiedensten Philosophen durchgelesen und ich wurde sogar in meiner Lebensverachtung bestärkt. In meiner Frage geht es darum, warum ein rationaler Suizid wie in meinem Fall nicht vom Staat mit einer Sterbehilfe erträglicher gemacht wird. Ich möchte so schmerzlos wie möglich sterben

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Rational betrachtet hat die Existenz der Menschheit keinen Sinn, oder?

Der Sinn könnte jedoch sein, der Welt etwas gutes zu tun. Aber warum soll man der Welt etwas gutes tun und hinterlassen? Für andere Menschen? Wenn es gleichgültig ist, ob Menschen existieren oder nicht existieren, wäre es ja wieder sinnlos etwas gutes zu tun, denn die Menschen, denen man etwas gutes tut, können genauso gut nicht existieren. Was wäre also, wenn man der einzige Mensch/das einzige Lebewesen auf der Welt ist? Was wäre der Sinn? Hat das Leben dann einen Sinn? Ohne soziale Beziehungen zu anderen Lebewesen für der Mensch vereinsamen, unglücklich und depressiv werden. Möglicherweise an dessen Folgen sterben. Das Leben hat also gefühlt keinen Sinn ohne andere Lebewesen. Genauso in unserer Realität. Ein Mensch wird depressiv, wenn er keine Zuwendungen,Liebe, Anerkennung durch (enge) Mitmenschen bekommt. In einer Depression fragt der betroffene Mensch nach dem (für ihn nicht vorhandenen) Sinn des Lebens. Soziale Beziehungen geben dem Menschen also einen Lebenssinn. Das Gefühl von Glück. Ist der Sinn des Lebens also (grundlegend) der Austausch von Zuwendung, Liebe, Anerkennung? Was denkt ihr dazu?

Mfg

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