Kann mir jemand die Zeitverhältnisse im Lateinischen erklären?

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3 Antworten

Während im Deutschen nur Satzgefüge (also z.B. Haupt- und Nebensatz) zeitlich in einem Verhältnis zueinander stehen können, gibt es in Latein auch die Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen.

Zunächst hier, was den Sprachen gemeinsam ist: die Zeitenfolge.

http://dieter-online.de.tl/Consecutio-temporum-\_-Zeitenfolge.htm

Hat man im Lateinischen einen AcI, sieht es dort ganz anders aus, während  in der deutschen Übersetzung alles beim Alten bleibt.

http://dieter-online.de.tl/AcI.htm

und folgende.

Wenn du noch Fragen hast, frag ruhig in einem Kommentar (sonst merke ich nicht, dass du fragst).

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Vorzeitigkeit:

●Die Handlung des Nebensatzes geschieht vor der des Hauptsatzes,zum Beispiel:

Avus agribus aquam detus in homus cucurrit.

-->Nachdem der Großvater den Feldern Wasser gab,eilte er ins Haus.

Gleichzeitigkeit:

●Die Handlung des Nebensatzes geschieht zur Zeit der Handlung des Hauptsatzes,zum Beispiel:

Quintus domum vocans agros spectat.

-->Während Quintus nach Hause gerufen wird,betrachtet er die Felder.

Nachzeitigkeit:

●Die Handlung des Hauptsatzes geschieht nach der des Nebensatzes ,die Form wird mit dem PFA (Partizip Futur Aktiv),-urum,gebildet.

Zum Beispiel:

Der Großvater eilt nach Hause,bevor er den Feldern Wasser gab.

LG.

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wenn es heute keiner mehr kann dann gehe zu dem pfarrer oder klöster die können das alle?

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