Kann mir jemand die Theorien von Lamarks und Darwin erläutern?

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3 Antworten

Sicher waren Darwins Erkenntnisse über die Natur eine Revolution.

Aber dennoch trägt dieses Naturprinzip den Namen Evolution.

Lamarck gilt heute als überholt. Er nahm an, dass auch während des Lebens erworbene Eigenschaften an die Nachkommen vererbt werden könnten.

Darwin erkannte, dass alle Veränderungen nur allerkleinste Schritte von einer Generation zur anderen sind, die aber eben im Laufe der Zeit aus Einzellern bis zu Kakerlaken und Menschen geführt hat.

Mutation und Selektion sind bei Darwin die entscheidenden Faktoren. Mutation meint, die Veränderung des Erbguts. Heute unterscheiden wir verschiedene Ursachen für diese Veränderungen. Mutation, Gendrift, Rekombination...

Die Evolutionstherie ist überaus komplex, weil die Natur so komplex ist. Das läßt sich alles nicht mit ein paar Sätzen darstellen.

Das hier könnte Dir weiterhelfen.

https://oberprima.com/biologie/evolutionstheorien/

Lamarcks Theorie besagt, dass jede Art von eigener, einfacher Urform abstammt, die nach Vervollkommnung strebt. Es hat den Drang, seiner Umgebung anzupassen. Das soll heißen, dass eine Art erst vollkommen ist, wenn es sich der Umgebung angepasst hat. Der Gebrauch von Organen kommt zu stärkerer Ausprägung während der Nichtgebrauch von Organen zu Verkümmerung kommt (früher haben wir z.b. den Blinddarm als Lager für Unverdauliche Pflanzen gebraucht, heutzutage brauchen wir es ja nicht mehr da wir größtenteils nur Verdauliches essen, also hat er sich zurück gebildet). Umweltanpassung wird weitervererbt. Das heißt also, dass sich alle Arten von einfachen zu komplexeren Organismen weiterentwickeln. Darwins Theorie, die Deszendenztheorie, besagt, dass alle Organismen von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen. Dann kommt noch die Evolutionstheorie. Die besagt, dass nur der überlebt, der Anpassungsfähig und stark ist. Wenn eine Giraffe, die einen kurzen Hals hat, eine Giraffe mit einem langen Hals und eine Giraffe mit einem kurzen Hals zeugt, dann überlebt die Giraffe mit dem langen Hals. Nehmen wir an, das andere Tiere das Gras gefressen hat, das wäre kein Problem für die langhälsige Giraffe, da sie noch an die Blätter auf dem Baum kommen kann. Die kurzhälsige Giraffe würde sterben. Der Unterschied zwischen Lamarcks und Darwins Theorie ist nun, dass bei Darwins Theorie zufällige Mutationen entstehen und jede Generation stärkere und schwächere Lebewesen haben. Die stärkeren überleben jedes mal bis es nur noch diese eine Art gibt (weil die anderen wegen deren fehlender Anpassungsfähigkeit ausgestorben sind). Bei Lamarcks Theorie strebt jedes Lebewesen die Vollkommenheit und jede Generation ist komplexer und besser an die Umwelt angepasst als die vorige. 

Lamarck sagt, das ein Hund, der Blätter von der Baumkrone naschen will, seinen Hals wachsen lässt.

Bei Darwin sterben alle Hunde mit kurzem Hals und nurnoch die Langhälse leben und können sich fortpflanzen

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