Kann mir jemand die Landschaft rund um die Weltenburger Enge beschreiben?

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3 Antworten

Meine Lieblings-Wanderung in der Gegend ist diese: Von Kehlheim aus auf der nördlichen Donauseite direkt am Ufer flussaufwärts laufen. Man erreicht als Zwischenstopp das "Klösterl" eine alte Einsiedelei, in der im Sommer Beerenwein ausgeschenkt wird. Danach geht es noch ein bisschen am Ufer weiter, bis die Steilabbrüche anfangen und man unten nicht mehr weiter kommt. Davor gibt es einen Weg, der rechts ziemlich steil den Berg hinaufführt. Dann geht es oben weiter. An einigen Stellen kommt man der Steilkante recht nahe, und kann einen atemberaubenden Blick in den 80 Meter tiefer liegenden Donaudurchbruch werfen. Da oben gibt es einzigartige Pflanzen Seltene Orchideen, wie das Waldvögelein oder auch den echten Diptam. Der Wanderweg kommt dann hinter dem dem Steilabbruch der Kalkfelsen wieder nach unten ans Ufer.

Dort gibt es im Sommer Zillen, die einen für kleines Geld zum gegenüberliegenden Kloster Weltenburg übersetzen. Da kann man sehr gut essen und trinken. Die Klosterkirche ist sehenswert! Rechts neben der Kirche geht es noch einmal den Berg hinauf und dann wieder nach links. Da oben gibt es die Reste eines alten Römerlagers zu sehen. Und man kann auch wieder in die Engstelle hinunterschauen.

Zurück fährt man dann vom Kloster aus mit einem der Ausflugsschiffe. Oder, wenn man eine Gruppe ist, handelt man mit einem der Zillenfahrer einen Preis führ die Rückfahrt aus. Die nehmen für ihre abendliche Rückfahrt nach Kehlheim gern zahlende Gäste mit. Und diese Fahrt (ohne Motor! Nur durch die rasche Strömung getrieben) ist ein wirklich einmaliges Erlebnis.

Ansonsten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Donaudurchbruch_bei_Weltenburg

Die Weltenburger Enge ist ja für den sogenannten Donaudurchbruch berühmt. Am Kloster Welterburg macht die Donau einen rasanten Bogen um eine große Sandbank und zwängt sic ein enges Stück zwischen Felsen hindurch. Die hellen, fast weißen Felsenwände ragen steil hinauf und sind echt imposant, an der schmalsten Stelle rücken die Wände echt dicht zusammen. Die Gestalt mancher Felsformationen regt die Fantasie an und kommen vom Wasser aus besonders gut zur Geltung. Ständig fahren Ausflugschiffe von Kelheim zum Kloster, gegen einen angemessenen Obolus fahren auch die "Kapitäne" der Zille Besucher durch die Enge - lohnt sich. Wir sind vom Parkplatz der Befreiungshalle aus hoch über dem Donauufer durch den Wald gewandert und haben uns dann mit einer Zille zum Wanderweg am Klösterl zurückbringen lassen. Auf dem Weg, kurz vor der Felsenkirche beim Klösterl haben wir noch interessante Höhlen entdeckt. Stimmt Wikipedia beschreibt die Region, einen weiteren Überblick bekommst du in diesem Artikel: http://lesezeichen.rocks/ein-faszinierendes-ausflugsziel-der-donaudurchbruch-bei-weltenburg/

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